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FC St. Pauli und Pinkstinks entwickeln Regelwerk gegen Sexismus im Stadion

Beim FC St. Pauli werden seit jeher Toleranz und Respekt im gegenseitigen Miteinander groß geschrieben. Nun setzen sich die Kiezkicker für eine sexismusfreie Kommunikation ein und haben hierfür in Kooperation mit der Protestorganisation „Pinkstinks“ ein Regelwerk gegen Sexismus im Stadion herausgebracht. Von der Broschüre werden hauptsächlich Werbepartner und Sponsoren des Zweitligisten angesprochen. Zudem werden in der Broschüre Merkmale sexistischer Werbung definiert. Der FCSP übernimmt mit dieser Aktion eine Vorreiterrolle in Deutschland und ist der erste Verein, der mithilfe klarer Richtlinien sexistische Diskriminierung im Bereich Sponsoring und Vermarktung verbannen will. Jegliche Werbung, die gegen die Richtlinien verstößt, wird im Stadion nicht mehr zu sehen sein.

„Zeichen gegen Ausgrenzung und Abwertung von Menschen senden“

Die Werbung darf Menschen nicht als sexuelle Gebrauchsgegenstände darstellen, Menschen aufgrund ihres Geschlechtes eine bestimmte Rollen zuordnen oder ein generelles geschlechtsbezogenes Über-/ Unterordnungsverhältnis darstellen.

„Wir freuen uns sehr, für dieses Projekt nicht nur Pinkstinks gewonnen zu haben, sondern mit dem Fanladen und unserem Aktionsbündnis gegen Sexismus und Homophobie auch die aktive Fanszene. Uns als Verein ist es wichtig, hier noch einmal mit Nachdruck klare und nachvollziehbare Regeln gegen Sexismus im Stadion festgelegt zu haben, die zukünftig für Partner und Sponsoren gelten sollen. Darüber hinaus wollen wir aber auch die Diskussion bei allen StadionbesucherInnen erneut anstoßen, denn auch wir beim FC St. Pauli müssen uns bei den Themen Sexismus und Homophobie gerade im Spannungsfeld dieses besonderen, heterogenen Stadtteils und trotz klarer Regelungen in unserer Stadionordnung ständig hinterfragen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Abwertung von Menschen senden,“ erklärte St.Paulis-Präsident Oke Göttlich.

Dr. Sevie Schmiedel, Geschäftsführerin der feministische Protestorganisation Pinkstinks, sagte: „Das Fußballstadion ist oft ein nährbarer Boden für Sexismus und Mackertum. Mit klaren Regeln hinter, vor und an der Bande kann der FC St. Pauli jetzt regeln, was im Stadion geht und was nicht. Wir hoffen, dass weitere Sportvereine und Unternehmen diesem progressiven Beispiel St. Paulis folgen, um Sexismus Stück für Stück aus dem öffentlichen Leben zu vertreiben.“

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