Der Club im Südosten Spaniens kommt nicht zur Ruhe. Gerade erst hatte Trainer Cesare Prandelli den Club freiwillig verlassen. Nun folgt ihm auch noch Sportchef Jesus Garcia Pitarch, der den Club zudem ihn einer Situation zurücklässt in der es diesem sportlich durchaus besser gehen könnte. Nun muss man definitiv also doppelt Personal suchen. Und während man einst eine Topadresse im Fußball war, hat man zuletzt durch unruhiges Wirken gerade in Personalfragen von sich Reden gemacht. Das verbessert die Chancen auf dem Markt sicher nicht unbedingt. Zweifelsohne ist der FC Valencia aber weiterhin ein großer Club, zu dem viele hinwollen.

„Chaos“ herrsche beim FC Valencia, schreiben Medien

Übergangsweise kann zwar der Leiter der Nachwuchsabteilung die Aufgaben von Jesus Garcia Pitarch übernehmen. Allerdings soll dies kein Dauerzustand werden. Der Verein hatte diesem zum Abschied noch alles Gute gewünscht. Ganz so glatt ist dieser Abschied aber wohl nicht verlaufen.

Erst vor einem Jahr hatte er diesen Job in La Liga übernommen, zuletzt hatte er sogar noch mit Juventus in Italien über einen Spieler verhandelt. Bei den verbliebenen Verantwortlichen des war man deshalb völlig überrascht von Pitarchs plötzlichem Abschied. Anders war das bei Cesare Prandelli, der nach nur drei Monaten wieder gegangen war. Bei ihm hatte man aber schon länger das Gefühl, dass er nie richtig in Valencia angekommen war.

Club in Abstiegsgefahr

Von Fachmedien wird die aktuelle Lage beim einstigen Europapokalsieger nun als „Chaos“ tituliert. Zum ersten Mal seit Langem schwebt der Club in Abstiegsgefahr. Die Zuschauer schwenken teils schon weiße Taschentücher, was in Spanien Unzufriedenheit mit der dargebotenen Leistung ausdrückt. Und gerade seine Fans sollte man im Abstiegskampf nicht verlieren. Zunächst mal gilt es jetzt allerdings, die beiden entstandenen Lücken rasch zu füllen.
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