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Fifa: Die Zahl der Leihspieler wird begrenzt

Fifa

Foto: imago/Contrast

Diese Fifa-Entscheidung könnte international für viel Aufsehen sorgen: Wie die „Sport-Bild“ erfahren haben will, soll ein Verein nur noch maximal acht seiner Spieler verleihen dürfen. Und: Maximal drei bis vier Spieler dürfen zeitweise an denselben Klub abgegeben werden. Nur bei Talenten unter 21 Jahren, die von ihrem Stammverein ausgebildet worden sind und dort schon lange unter Vertrag stehen, dürfen auch weiterhin unbeschränkt ausgeliehen werden, damit ihre Entwicklung gefördert wird. Hintergründig geht es dabei um ein sich in den letzten Jahren immer stärker etablierendes Transfergeschäft, insbesondere im italienischen und englischen Fußball.

Chelsea: 40 Spieler sind verliehen

So hat der FC Chelsea das Verleihen von Spielen als Geschäftszweig für sich entdeckt. Insgesamt sind in der laufenden Saison, inklusive der Spieler aus der U23, 40 Akteure verliehen. Und es geht dabei nicht unbedingt darum, den Spielern zu ermöglichen, sich irgendwann einmal bei den Blues durchsetzen zu können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der kroatische Keeper Matej Delac. Er stand acht Jahre lang beim FC Chelsea unter Vertrag und wurde in dieser Zeit insgesamt zehnmal ausgeliehen. Im Juli dieses Jahres wechselte er ablösefrei zum dänischen Erstligisten AC Horsens. Übrigens ohne auch nur einmal im Trikot des FC Chelsea gespielt zu haben.

FC Parma ging mit dieser Strategie bankrott

Auch Juventus Turin hat viele seiner Vertragsspieler bei anderen Vereinen untergebracht. In dieser Saison sind es 26. Vor der Saison waren es sogar noch 37, allerdings brauchte der Verein Geld für den Kauf von Cristiano Ronaldo, so dass viele verkauft wurden. Aber es gibt auch Vereine, die das Ganze noch intensiver zelebrieren: So hat Atalanta Bergamo 55 verliehene Spieler. Berüchtigt in dieser Hinsicht ist auch der Fall des FC Parma, der durch diese Transferpolitik bankrottgegangen ist. Zur Saison 2014/15 verzeichnete der Verein insgesamt 181 Zugänge und 205 Abgänge.

Schmadtke befürwortet den Vorstoß

Der Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, Jörg Schmadtke, begrüßte den Vorstoß des Weltverbandes: „Es gab ja schon seit geraumer Zeit Überlegungen, das zu unterbinden. Es kann nicht gut sein, wenn du fünf Spieler dahin und sechs Spieler hierhin verleihst, denn damit kann auch Einfluss auf den Wettbewerb genommen werden. Insofern begrüße ich die Entscheidung der FIFA Task Force.“

Fifa: Die Zahl der Leihspieler wird begrenzt
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