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Frauen Europameisterschaft 2017: Wer kann eigentlich Deutschland aufhalten?

Die Europameisterschaft der Frauen hat begonnen und die deutsche Nationalmannschaft scheint der ganz große Favorit in diesem Turnier zu sein. Keine andere Mannschaft ist in der Gunst der Wettanbieter so weit vorne. Aber: Selbst die größten Favoriten können fallen und wir haben uns mit diesem Gedanken beschäftigt. Nach gründlichem Studium der Wettquoten für die Konkurrenz haben wir geschaut: Wer kann eigentlich Deutschland aufhalten?

Der Auftakt muss gelingen

Es soll gleich mit einem Sieg gegen Schweden losgehen. Der Start in die Europameisterschaft mit der neuen Trainerin Steffi Jones soll erfolgreich sein. „Wir wollen einen guten Start in das Turnier“, sagte die Bundestrainerin vor der Partie in der Gruppe B an diesem Montag in Breda. „Alle Spielerinnen sind fit, ich habe die Qual der Wahl.“ Sara Däbritz, die wohl in der Startaufstellung stehen wird, kann es kaum erwarten: „Wir haben viel gearbeitet. Jetzt freuen wir uns unheimlich auf das Auftaktmatch.“ Es wird die Neuauflage des Olympia Finales von 2016 in Brasilien, als die deutsche Auswahl mit 2:1 triumphieren konnte. „Ich habe fantastische Erinnerungen an das Endspiel im Maracana-Stadion, es bleibt unvergesslich“, so die Spielführerin Dzsenifer Marozsan. „Jedes Spiel ist anders. Nun spielen wir ein neues Turnier, starten wieder bei 0:0 und werden sehen, wer am Ende gewinnt. Es wird ein harter Kampf“, beschwört sie die Tatsache, dass wir gegen Schweden eine Partie auf Augenhöhe erwarten können. Es gibt genügend Anzeichen für einen gelungenen Auftakt: Bisher ist noch nie ein Auftaktspiel bei einer EM nicht gewonnen worden und gegen Schweden ist die EM-Bilanz makellos: 5 Spiele, 5 Siege. Wer also, wenn nicht Schweden, kann der deutschen Mannschaft noch gefährlich werden?

Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

Die französische Nationalmannschaft

Die Französinnen sind die Mannschaft, der noch am ehesten zugetraut wird, die Deutschen auf den Weg zum Titel aufzuhalten. Das Team hat am morgigen Dienstag den ersten Auftritt bei dieser Europameisterschaft und wird sich gegen Island behaupten müssen – was laut den Buchmachern nicht problematisch werden wird. Auch die anderen Gruppengegner wie Österreich und die Schweiz sollten für Frankreich kein Problem darstellen. Jedoch hat die Mannschaft den Ruf, bei großen Spielen immer wieder zu enttäuschen. Die Stärke der beiden Vereine Lyon und Paris Saint-Germain, die sich in diesem Jahr im Champions League Finale gegenüberstanden, soll nun auch in die Nationalmannschaft einfließen. Trainer Olivier Echouafni zeigt sich allerdings eher bescheiden als kämpferisch: „Ich denke nicht, dass es der richtige Weg ist, zu sagen, dass wir den Titel holen wollen. Wir müssen bescheiden bleiben, aber auch ehrgeizig, denn wir sind Frankreich, die Nummer 3 der Welt. Wir wollen ein neues Level erreichen.“ Der Spielplan:

  • Dienstag, 18. Juli um 20:45 Uhr: Frankreich gegen Island
  • Samstag, 22. Juli um 20:45 Uhr: Frankreich gegen Österreich
  • Mittwoch, 26. Juli um 20:45 Uhr: Schweiz gegen Frankreich

Die englische Nationalmannschaft

Die Engländerinnen sollen am Mittwoch das erste Spiel absolvieren. Es ist der Tag der Derbys, denn Spanien spielt gegen Portugal und England gegen Schottland. Das frühe Aus im Jahr 2013 und die 2:3 Niederlage gegen Spanien markierte eine Wende im Management der englischen Damen Nationalmannschaft. Trainer Mark Sampson: „Wir haben in den vergangenen drei Jahren einiges geändert glaube ich und es ist gerade mal diese drei Jahre her, als England bei der EM antrat und nicht liefern konnte. Wir müssen mit einer komplett anderen Einstellung hier antreten und ich denke, wir haben ein großartiges Team hier.“ Kein Wunder, dass England bei den Buchmachern zusammen mit Gastgeber Niederlande auf dem zweiten Platz steht, wenn es um die Favoritenfrage geht. Der Spielplan:

  • Mittwoch, 19. Juli um 20:45 Uhr: England gegen Schottland
  • Sonntag, 23. Juli um 20:45 Uhr: England gegen Spanien
  • Donnerstag, 27. Juli um 20:45 Uhr: Portugal gegen England

Die niederländische Nationalmannschaft

Die Niederlande sind als Gastgeber natürlich auch im engeren Kreis der Favoriten zu finden. Die Erwartungen sind sogar sehr hoch in der Heimat, alle drei Gruppenspiele der Damen sind ausverkauft. Arjan van der Laan wurde zum Beginn des Jahres als Trainer von seiner Assistentin Sarina Wiegman abgelöst, die Form der Mannschaft ist beeindruckend, mit drei Siegen und zwei knappen Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen. Mit dem 1:0 Auftaktsieg gegen die starken Norwegerinnen konnte die Mannschaft erste Zeichen setzen. „So viele Fans haben uns bereits gefeiert, als wir angekommen sind. Es war, als hätten wir eine 12. Spielerin auf dem Platz. Ich hoffe, es wird in den kommenden zwei Spielen ähnlich sein“, so die Torschützin zum Siegtor, Lieke Martens. Die niederländische Trainerin: „Diese Leistung gegen eine Top-Mannschaft ist ein echter Durchbruch für uns alle. Wir haben uns großartig entwickelt.“

Schweden: Die Revanche für die Olympiade

Ja, auch die Schweden könnten der deutschen Mannschaft gefährlich werden. Denn verpasst die DFB-Auswahl den Sieg gegen die Skandinavierinnen, dann könnte es noch sehr schwer werden. Die Schwedinnen haben jetzt, bereits im ersten Gruppenspiel, die Chance auf die Revanche für das misslungene Finale bei der Olympiade im vergangenen Jahr. Die Schweden gehören klar zu den Titelanwärtern, doch die beiden Ausfälle Sofia Jakobsson und Emilia Appelqvist wiegen sehr schwer. Mit dabei sind allerdings die erfahrenen Hedvig Lindahl, Nilla Fischer, Lisa Dahlqvist, Schelin und Caroline Seger. Die Trainerin, Pia Sundhage: „Irgendwann muss Deutschland verlieren. Wir sind gut vorbereitet und haben darüber nachgedacht, wie wir die Deutschen schlagen können. Wir sind einfach dran mit einem Sieg gegen sie, und sie sind dran mit einer Niederlage.“ Wenn nur alles im Leben so einfach wäre…

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