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FSV Mainz 05: Mit Winter-Neuzugängen De Jong & Ujah zum Klassenerhalt?

Foto: Anthony Ujah/Imago/Geisser


Der 1. FSV Mainz 05 ist zum Ende der Hinrunde immer tiefer in den Abstiegsstrudel geraten. Nachdem die Rheinhessen nur 2 Punkte aus den vergangenen fünf Partien holten, überwinterte man als Tabellen-15. mit nur 2 Zählern Vorsprung knapp über der Abstiegszone. Mit Werder Bremen und dem HSV (beide 15 Punkte) haben die Nullfünfer zwei Teams im Nacken, deren Formkurve zuletzt nach oben zeigte. Am Bruchweg hat man die Zeichen der Zeit erkannt und rüstete sich in der Winterpause mit der Verpflichtung von Nigel de Jong und Anthony Ujah für den Abstiegskampf in der Rückserie. Doch beide Personalien bürgen ein gewisses Risiko.

Ujah und De Jong brauchen noch Spielrhythmus

Denn weder de Jong, der zuletzt bei Galatasaray Istanbul des öfteren auf der Tribüne saß, noch Ujah, der nach seinem Engagement in China die vergangenen zwei Monate Urlaub hatte, sind noch längst nicht voll im Saft. Das Duo wird noch ein paar Wochen und neben viel Training auch reichlich Spielpraxis brauchen, um wieder richtig in Tritt und Form zu kommen, bis es auch zu einem 90-minütigen Bundesligaeinsatz genügt. Zeit, die die Mainzer aber nicht wirklich haben. Schließlich geht es am Samstag nach der kurzen Winterpause mit dem Gastspiel gegen Hannover 96 los, anschließend schaut mit dem VfB Stuttgart der zurzeit punktgleiche Tabellennachbar und somit ein direkter Abstiegskonkurrent in der Opel-Arena vorbei. Anschließend warten mit Leverkusen (A), Bayern München (H) und Hoffenheim (A) gleich drei Topklubs.

Dennoch ergeben beide Verpflichtungen Sinn. Zumal Ujah, der schon in der Saison 2011/12 für die Mainzer kickte (nur 2 Tore), das Umfeld kennt und keine große Integrationszeit benötigt. Der Nigerianer soll der Offensive zu mehr Durchschlagskraft verhelfen und traf zumindest beim 2:1-Erfolg im Testspiel gegen den FC St. Gallen als Torjäger in Erscheinung. In den zurückliegenden neun Ligaspielen haben die Nullfünfer nur in den vergangenen beiden Gastspielen in Bremen (2:2) und Leipzig (2:2) mehr als ein Tor erzielt. Zudem fehlt Trainer Sandro Schwarz ein echter Torjäger im Team, in dem Yoshinori Muto mit drei Treffern bisher der beste Schütze ist.

„Mentalitätsspieler“ De Jong als neuer Leader?

De Jong wird hingegen die Aufgabe zuteil, dem Mittelfeldzentrum zu mehr Stabilität zu verhelfen. Wenn der 33-jährige Routinier seine Bestform erreicht, dürfte die Rechnung aufgeben. Handlungsbedarf bestand, zumal Mainz 05 mit Alexander Frei einen gestandenen Mittelfeldmann an den FC Basel abgegeben hat. Bei Galatasaray Istanbul war der Niederländer zuletzt nur zweite Wahl und fand sich oftmals nur auf der Tribüne wider, nachdem er zu Saisonbeginn noch Stammspieler war. Doch ein Disput mit dem mittlerweile entlassenden Trainer Igor Tudor spülte de Jong aus der ersten Elf.

De Jong, der insgesamt einen fitten Eindruck hinterlässt, könnte im beschaulichen Mainz schnell zum Anführer reifen und zum Gesicht des Abstiegskampf werden. Das war auch einer der Hauptgründe, warum man De Jong, der ablösefrei kam und einen Vertrag bis zum Saisonende unterzeichnete, verpflichtete: „Er ist ein Mentalitätsspieler, ein Leader. In der Vorrundenanalyse kam genau das zu Tage und wir haben reagiert. Wir haben ihn aus vollster Überzeugung verpflichtet. Er ist nicht fertig mit seiner Karriere und passt vom Charakter zu uns. Bei ihm geht es nichts ums Geld, es geht ausschließlich um den Sport“, erklärte FSV-Sportvorstand Rouven Schröder, der mit De Jong kein großes wirtschaftliches Risiko eingeht.

De Jong mit ordentlichem Debüt im Mainz-Trikot

Zudem bringt die neue Nummer 5 der Mainzer, der die Bundesliga noch bestens aus seiner HSV-Zeit kennt, reichlich Erfahrung mit und zeigte bei seinem Debüt im jüngsten Testspiel gegen Gladbach (0:3) schon eine recht vielversprechende Leistung. De Jong hatte einige gute Szenen im defensiven Mittelfeld, strahlte Ruhe aus und lieferte gute Pässe in der Spieleröffnung. Darüber hinaus beging das Raubein nicht ein Foul, wenngleich er sich weiterhin durch sein aggressiven Spielstil auszeichnet.

Mit Ujah und de Jong hat der 1. FSV Mainz 05 zumindest zwei Baustellen im Team behoben. Und wenn die beiden Winter-Neuzugänge schnell Fuß fassen, haben sich die Chancen der Mainzer auf den Klassenerhalt im jeden Fall verbessert.

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