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Fussball.com Live vor Ort: FC Sevilla siegt nur 1:0 gegen FK Zalgiris

FC Sevilla gegen FK Zalgiris Vilnius

Foto: FC Sevilla

Der FC Sevilla ist im Kampf um die UEFA Europa League Gruppenphase einen Schritt weiter. Der Rekordsieger der Europa League siegte am Donnerstagabend vor nur 26.189 Zuschauern mit 1:0 (1:0) gegen den FK Zalgiris Vilnius aus Litauen. Dabei verpassten die Andalusier ein wesentlich deutlicheres Ergebnis und vergaben die Möglichkeit, mit einem vermeintlich sicheren Polster ins Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde, das am kommenden Donnerstag auf dem Programm steht, zu gehen. Die Kicker aus dem Baltikum hätten die Begegnung in der andalusischen Metropole deutlich höher verlieren können.

FC Sevilla nicht in Bestbesetzung

In dem Qualifikationsspiel zur UEFA Europa League am Donnerstagabend im Estadio Ramon Sanchez Pizjuan boten die Gastgeber erwartungsgemäß nicht ihre beste Formation auf. Denn bereits zwei Tage später steht das Spiel im spanischen Supercup gegen den FC Barcelona auf dem Programm. Da dieses im marokkanischen Tanger ansteht, ist bei den Andalusiern also Reisestress angesagt. In der Startformation am Donnerstag fehlten unter anderem Weltmeister Steven Nzonzi, Simon Kjaer, Roque Mesa, Jesus Navas oder Pablo Sarabia. Zudem fehlte bei den Gastgebern auch bereits Nationaltorwart Sergio Rico, der an den FC Fulham ausgeliehen wurde. Dafür standen die beiden Youngster Pejino und Berrocal aus der zweiten Mannschaft von Sevilla in der Startformation. Den größten Applaus der einheimischen Fans erhielt bei der Vorstellung der Teams Aleix Vidal, der sein erstes Match nach seiner Rückkehr vom FC Barcelona bestritt. Der neue Coach Pablo Machin richtete sein Team in einem offensiven 3-4-3-System aus.

Der FK Zalgiris aus der litauischen A Lyga wiederum trat mit der Startelf an, die bereits in der vergangenen Woche beim 1:1 beim FC Vaduz auf dem Rasen stand. Somit setzte Coach Valdas Urbonas auf die gleiche Formation wie beim erfolgreichen Gastspiel in Liechtenstein. Während der Rekordsieger FC Sevilla in der 2. Runde der UEFA Europa League Qualifikation gegen Ujpest aus Ungarn mit 4:0 und 3:1 die Oberhand behielt, mussten die Litauer bereits zwei Runden in der Qualifikation erfolgreich bestehen. In Runde eins ging es für Zalgiris gegen Klaksvik von den Färöer (2:1, 1:1), ehe Vaduz mit 1:0 und 1:1 aus dem Wettbewerb geworfen wurde.

FC Sevilla gegen Zalgiris

Foto: FC Sevilla

Gastgeber bestimmen Anfangsphase im Hinspiel der 3. Europa League Qualifikationsrunde

Vom Start weg übernahm der FC Sevilla erwartungsgemäß das Kommando und setzte die Litauer unter Druck. Die Spanier hatten dann in der sechsten Minute bereits die erste Großchance. Doch Banega setzte nach einer flüssigen Kombination einen Schuss aus gut zehn Metern neben das Tor. In der Folgezeit ging es für die Gäste vor allem darum, die flüssigen Angriffskombinationen der Andalusier zu stoppen, was nur bedingt gelang. Der FC Sevilla kam fast im Minutentakt zu Torchancen, wobei Banega, Ben Yedder und Nolito fast im Minutentakt vergaben. Nach einer Viertelstunde betrug das Chancenverhältnis bereits 7:0! In der 18. Minute und in der 20. Minute verweigerte der schwedische Schiedsrichter Bojan Pandzic den Gastgebern zudem gleich zwei Handelfmeter nach einem jeweils vermeintlichen Handspiel eines litauischen Abwehrspielers im Strafraum. Nach diesen beiden Aktionen kam es auch zu einem Bruch im Angriffsspiel der Machin-Schützlinge und es entwickelte sich in der Folge eine Partie, die sich vor allem im Mittelfeld abspielte.

FC Sevilla vergibt eine große Anzahl an Chancen

Doch in der 34. Minute war es dann soweit. Ever Banega erzielte mit einem direkten Freistoß aus gut 25 Metern die 1:0 Führung für die Andalusier – die wohlgemerkt längst fällige Führung. Nur 40 Sekunden später hatte Aleix Vidal das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber mit seinem Fernschuss. In der 37. Minute war es Nolito, der aus drei Metern Entfernung an Torwart Bartkus scheiterte. Die Offensivkraft der Gastgeber hatte in der ersten Halbzeit die Möglichkeiten, um das Spiel alleine zu entscheiden. Fast aber hätten die Gäste kurz vor der Pause sogar aus dem Nichts den Ausgleich erzielt. Doch Ogana scheiterte nach einem Konter freistehend aus wenigen Metern an Keeper Vaclik. So ging es mit einem knappen 1:0 in die Halbzeitpause, obwohl auch ein 5:1 durchaus möglich gewesen wäre, hätte der FC Sevilla seine Chancen besser genutzt.

Sevilla gegen FK Zalgiris

Foto: FC Sevilla

Keine Tore in der 2. Halbzeit

In der 2. Halbzeit ging es sofort nach dem Wiederanpfiff weiter wie in Durchgang eins. Der FC Sevilla dominierte die Partie weiterhin und bestimmte das Spielgeschehen. Nolito, Arana, Amadou und Vidal vergaben alleine in den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit fünf (!) Torchancen. In der 59. Minute war es der gerade erst eingewechselte Muriel, der einen Schuss aus gut acht Metern Zentimeter neben das Tor setzte. In der 62. Minute hätte sich das leichtfertige Vergeben von Großchancen fast gerächt. Denn Antal vom FK Zalgiris tauchte alleine vor dem Tor des FC Sevilla auf, scheiterte aber aus fünf Metern an Vaclik. Zwei Minuten später setzte Banega einen Freistoß aus gut 22 Metern knapp neben das Tor. Wieder zwei Minuten später scheiterte Arana an Bartkus. Auch danach bestimmte der FC Sevilla das Geschehen, doch Muriel, Arana, der eingewechselte Sarabia, und vor allem Ben Yedder vergaben erneut eine Reihe von guten Chancen.

Statistik zu FC Sevilla gegen FK Zalgiris Vilnius : (1:0)

FC Sevilla:
Vaclik – Berrocal, Daniel Carriço, Gnagnon – Arana, Amadou, Banega (73. Ganso), Vidal – Pejino (58. Muriel), Ben Yedder, Nolito (73. Sarabia)

FK Zalgiris:
Bartkus – Baravykas, Mbodj, Tomic, Slijngard – Antal (89. Filipov), Manzorro (76. Simkus), Blagojevic, Mikoliunas (73. Nyuiadzi), Simkovic – Ogana

Tor: 1:0 (34.) Banega

Gelbe Karten: Mbodj (58.), Simkovic (63.)

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