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Gianni Infantino: Super League Spieler werden von WM ausgeschlossen

Gianni Infantino

Foto: imago/Sven Simon

Der nach den Football Leaks noch mehr umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nun von seinem eigenen Fehlverhalten abgelenkt und den Fokus auf einen anderen Schauplatz gelenkt. Denn der Italiener knöpfte sich nun die offenbar im Geheimen geplante Europäische Super League vor. Wer daran teilnehmt, der soll offenbar von Großturnieren ausgeschlossen werden.

Gianni Infantino: Entweder Super League, oder Großturniere

Dies sagte der FIFA-Präsident am Donnerstag in der FIFA-Zentrale in Zürich. Demnach sollen alle Spieler, deren Klubs an der Super League teilnehmen, grundsätzlich von der EM und der WM ausgeschlossen werden. Interessant ist dabei einmal mehr, dass sich der jetzige FIFA-Präsident mit einem EM-Verbot in die Belange der UEFA einmischt. Infantino sagte:

„Entweder bist du dort drin oder du bist draußen. Das beinhaltet alles“

Demnach dürften Spieler von Vereinen, die an einer privaten Liga teilnehmen, weder bei einer WM, noch bei einer EM, noch in nationalen Ligen auflaufen.

Football Leaks berichtet über Super League

Bereits mehrfach gab es schon Berichte über eine europäische Superliga. Diese hat nun das Nachrichtenmagazin Der Spiegel wieder aufgegriffen. Denn unter Bezugnahme auf die Football Leaks berichtete der Spiegel über die aktuellen Pläne einer Europäischen Super League (ESL). An dieser sollten insgesamt 16 Teams teilnehmen, darunter elf Fixstarter und fünf eingeladene Vereine. Aus der Bundesliga würden demnach der FC Bayern München und Borussia Dortmund teilnehmen. Allerdings haben bereits mehrere Verantwortliche entsprechende Pläne dementiert. FIFA-Rechtsdirektor Alasdair Bell erklärte dazu:

„Die Idee dahinter ist, dass du uns komplett verlässt, wenn du wegbrichst. Du behältst nicht einen Fuß in der Tür und den anderen nicht. Dieser generellen Linie würden wir folgen, aber natürlich können Anwälte dies für lange Zeit diskutieren.“

FIFA will Klub-WM ausweiten

Stattdessen will die FIFA viel lieber die Klub-WM, die stets im Dezember ausgespielt wird, ausweiten. Dazu sagte der FIFA-Boss nun:

„Die Klub-WM ist die Antwort zu jedem Versuch, an irgendeine private Liga zu denken.“

Der 48-jährige FIFA-Chef, der laut den Football Leaks mit zweifelhaften Abmachungen dafür sorgte, dass der FC Paris St.-Germain und Manchester City das Financial Fair Play umgehen konnten, will die – bislang bei den Fans wenig erfolgreiche – Klub-WM deutlich ausweiten. Demnach sollen hieran 24 Teams teilnehmen, mindestens zwölf davon aus Europa. Der FIFA sollen dafür angeblich drei Milliarden US-Dollar geboten worden sein.

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