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Handgeld – wie wirkt es sich auf die Spieler, die Fans und den Fußball aus?

Foto: Lionel Messi/Fussball.com

20 Millionen Euro sollen es sein, die Leon Goretzka allein an Handgeld für seinen Wechsel zum FC Bayern München bekommt. Dazu kommt natürlich eine ähnlich fürstliche Entlohnung für die Laufzeit seines kommenden Vertrages. In Deutschland schlagen die Gemüter hoch: Summen, die normale Arbeitnehmer nicht mehr nachvollziehen können. Anders als beim Gehalt fürs Spielen gibt es schließlich keine zunächst wahrnehmbare Gegenleistung für dieses “Handgeld”. Doch tatsächlich gibt es eine solche – und was international im Fußball üblich ist, dem kann man sich auf dem deutschen Markt nicht entziehen. Zumal das alles keine Neuheit ist, wie man gleich sehen wird.

Gegenleistung für Handgeld durchaus vorhanden

Bezahlt wird das Handgeld – nicht nur – im Falle von ablösefreien Spielern, die zu einem neuen Verein wechseln, weil der neue Club sich eine Ablösesumme spart und somit um teils horrende weitere Zahlungen herumkommt. Bezahlt wird auch als Belohnung dafür, dass der Spieler, der als ablösefreier Spieler auf dem Markt ist und auch bei vielen anderen Clubs Interesse wecken dürfte, sich für diesen einen konkreten Club entscheidet, zu dem er dann wechselt. Doch selbst, wenn ein Spieler nicht ablösefrei wechselt, fließt oft Handgeld vom neuen Verein zu dem wechselnden Spieler, um diesem eine solche Entscheidung eben schmackhafter zu machen. Eingeführt wurde das alles in größerem Umfang seit dem Bosman-Urteil, seit dem für Spieler, die sich am Ende ihrer Vertragslaufzeit befinden, keine Ablösesumme mehr erhoben werden darf.
Stattdessen fließt das Geld, das früher der abgebende Verein erhielt, nun direkt in die Taschen des Spielers – und in die dessen Beraters.

Deisler-Millionen sorgten für Aufruhr wie heute Goretzka

Berühmtestes frühes Beispiel in Deutschland dürfte Sebastian Deisler sein, der unter der Hand und ohne Wissen seines damals aktuellen Vereins Hertha BSC 20 Millonen Mark für seinen kommenden Wechsel zum FC Bayern erhalten hatte.
Den Fans von Hertha BSC galt er nach Bekanntwerden dieses Vorgangs als Betrüger und Verräter, wurde im Olympiastadion in Berlin ausgepfiffen. Heute kratzt das Handgeld an sich kaum noch jemanden längerfristig, auch wenn aktuell die Wogen im Falle Leon Goretzka hoch schlagen. Einzig die immer wieder aufs Neue höheren Summen sorgen noch für ein wenig Aufregung. 20 Millionen Euro alleine fürs Unterzeichnen eines Vertrags erscheinen dem Normalo eben als ungerechtfertigt, als “nicht verdient”. Dabei sind die Höhen der Summen im Falle anderer Stars davon immer noch Lichtjahre entfernt. Lionel Messi soll beispielsweise für die letzte Vertragsverlängerung zwischen 300 und 400 Millionen Euro vom FC Barcelona erhalten haben. Mal eben das 20-Fache der Summe, über die man sich jetzt in Fußballdeutschland im Falle Leon Goretzka mokiert.

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