Der FC Hansa Rostock hat in der Winterpause insgesamt vier neue Spieler in die Kogge gelotst. Und dabei gab es bisher noch keine Enttäuschung. Mitläufer waren keine dabei und alle vier können sich Hoffnungen auf einen Einsatz im Spiel gegen Regensburg machen.

Christopher Quiring und Steven Skrzybski (v.l.) nach dem Aufwärmen

Ein neuer Konkurrenzkampf

FCH-Coach Christian Brand zeigt sich begeistert von den neuen Leuten: „Es ist ein anderer Konkurrenzkampf zu spüren“, so der Trainer. Nach dem Spiel im letzten Test gegen Hertha BSC II lobte er ausdrücklich: „Alle Vier haben es gut gemacht.“ Christopher Quiring, der vom Zweitligisten Union Berlin nach Rostock kam, konnte den Siegtreffer bei dem 1:0 Erfolg erzielen. „Man merkt, dass ihm noch etwas die Spritzigkeit und die Spielpraxis fehlen. Aber er hat ein Tor gemacht. Das ist gut für das Selbstvertrauen“, so Brand, der bereits seit einem Jahr an dem gebürtigen Berliner dran war und es letztendlich schaffte, ihm den Job an der Ostseeküste schmackhaft zu machen.

Sinnvolle Verstärkungen

Auch Joshua Nadeau, der bereits in der 1. Liga in Frankreich, auf Zypern sowie in Schweden unterwegs war, konnte im Probetraining überzeugen. „Er ist jetzt schon die ganze Zeit der Vorbereitung bei uns und vielleicht derzeit einen Tick müde. Aber das ist normal. Er hat seine Sache bislang ganz gut gemacht“, so Brand, der sich ebenfalls lobend über den Stürmer Tim Väyrynen äußerste, der von Dynamo Dresden kam: „Er ist ein positiver Typ, der vorne die Bälle gut verteidigt und festmacht. Wir haben schon gesehen, dass er uns weiterhelfen kann.“ Als letzter Neuzugang ist noch Amauray Bischoff zu nennen: „Er ist ein sehr guter Fußballer, der für die Balance und den Rhythmuswechsel da ist. Man konnte bereits sehen, wozu er in der Lage ist. Er weiß, wo der Ball hin muss, wie man das Spiel verlagert“, so der Chefcoach. Ob alle vier gegen Regensburg dabei sein werden, ließ Brand allerdings offen: „Es hängt immer auch von der Mischung innerhalb der Gruppe ab. Wenn neue Spieler dazukommen, braucht es immer ein bisschen Eingewöhnung. Auch das Team muss sich an die Neuen erst gewöhnen. Da geht es um die genauen Abläufe und Automatismen“, verrät Brand und führt aus: „Jeder Spieler geht damit anders um. Daher schauen wir uns die Trainingswoche genau an und werden dann entscheiden, wer auflaufen wird. Manche kann man gleich reinwerfen, andere muss man wiederum behutsamer einbauen.“
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