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Hat Bibiana Steinhaus tatsächlich bereits das Niveau für die Champions League?

Foto: Bibiana Steinhaus/Imago/Sportfoto Rudel


Bibiana Steinhaus ist die erste Frau, die jemals ein Fußballspiel der Herren Bundesliga pfeifen durfte. Am 10. September des vergangenen Jahres gab sie beim Spiel Hertha BSC gegen den SV Werder Bremen ihr Debut. Dabei zeigte die 38-jährige eine ansprechende Leistung, wenn es nach dem „kicker“ geht, der die Leistungen der Schiedsrichter im Schulnotensystem bewertet: Eine 3,5 ist wohl aller Ehren wert für ein „erstes Mal“. Einen Monat später stand sie beim Spiel Schalke gegen Mainz auf dem Platz und wurde mit 2,5 bewertet, im November dann, beim Spiel zwischen Köln und Hertha, gab es sogar eine glatte 2. Beim Spiel Hoffenheim gegen Stuttgart im Dezember allerdings nur noch eine 4. Laut der Fachzeitschrift gab es auffällig viele Fehler in der Zweikampfbewertung.

Gute Leistungen ab dem ersten Spiel

Nach ihrem ersten Spiel, Hertha gegen Werder, meinte Steinhaus: „Ich bin, ehrlich gesagt, erleichtert, dass es nun rum ist“, sagte sie, mit Blick auf den medialen Hype um ihre Person. „Ich hoffe, dass morgen die Normalität Einzug hält“, fügte sie hinzu. Fehlerfrei war ihr Auftritt freilich nicht, aber fehlerfreie Auftritte gehören ohnehin nicht in das Berufsbild des Schiedsrichters, dafür ist ein Fußballspiel viel zu dynamisch. Doch nicht nur in der Bundesliga wurde die Schiedsrichterin in der laufenden Saison eingesetzt. Sie musste dreimal in der 2. Bundesliga ran und pfiff ebenfalls drei Spiele in der 3. Liga. Am 12. August wurde sie beim DFB-Pokalspiel zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Bayern München eingesetzt.

Zwei Jahre muss sie auf höchster nationaler Ebene pfeifen

Die „Bild“ warf nun die Frage auf, ab wann wir mit einem Einsatz der Schiedsrichterin bei der UEFA Champions League rechnen können. Dazu gibt es erst einmal eine klare und recht einfache Antwort: „FIFA-Schiedsrichter, und auch Schiedsrichterinnen, müssen mindestens zwei Jahre auf der höchsten Männerebene in ihrem Land tätig sein, bevor sie für internationale Wettbewerbe der Herren auf die Liste kommen können“, bestätigte ein Sprecher der UEFA der „Bild“. Allerdings müsste sie zunächst in der UEFA Europa League ein positives Bild abgeben, erst wenn sie dort vernünftige Leistungen bringt, wäre ein Aufstieg in die Königsklasse möglich. Darauf angesprochen reagierte die 38-jährige allerdings sehr bedeckt: „Dazu kann und darf ich mich nicht äußern.“

Ihre bisherigen Leistungen stehen einem internationalen Einsatz nicht im Wege

Durch ihre bisherigen Leistungen hat Steinhaus bewiesen, dass es nicht abhängig vom Geschlecht ist, ob jemand gut im Schiedsrichterjob ist, oder nicht. Wie wir im „kicker“ jederzeit nachvollziehen können, pfeift sie stets souverän und liegt in kritischen Situationen in der Regel richtig. Die Fachzeitschrift kommt zu dem Schluss, dass Steinhaus eine „souveräne Leistung“ abliefert und mit „guter Linie und guter Übersicht überzeugt“. Da sie noch mindestens eineinhalb Jahre bis zu ihrem internationalen Debut warten muss und bis dahin noch jede Menge Erfahrungen sammeln wird, sehen wir einen Einsatz in der Europa- oder Champions League unkritisch.

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