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Hat sich Aubameyang verzockt und spielt auch 2017/2018 für Borussia Dortmund?

Pierre-Emerick Aubameyang gehört zu den schillerndsten Stars in der Bundesliga, keine Frage. Extrovertiert, Extravagant, Extrareich und extra Privilegien: Wer den Gabuner unter Vertrag hat, muss die Zügel lockerlassen, um den Top Stürmer nicht zu verstimmen. So machte das auch der jetzige Arbeitgeber Borussia Dortmund. Party Ausflüge nach Italien und Frisörbesuche unter der Woche nach Frankreich wurden zwar nicht gerne gesehen, am Ende blieb den Verantwortlichen aber kaum eine Wahl und die Ausflüge des Superstars wurden einfach „übersehen“. Zwar wurde er einmal mit einer Streichung aus dem Kader bestraft, doch gewirkt hat das nicht und einen solch teuren und effektiven Spieler kann man eben nicht ewig vom Spielfeld fernhalten. Aubameyang will aber eigentlich nicht länger in der Bundesliga spielen und würde lieber gestern als heute ins Ausland wechseln, um seiner Karriere mehr Auftrieb zu verleihen. In Dortmund wurde erkannt, dass der Mann trotz seines gültigen Vertrages bis 2020 nicht aufgehalten werden kann und erteilte ihm die Freigabe. Allerdings bekommt der Stürmer Probleme – und könnte am Ende ein Opfer seiner eigenen Überheblichkeit werden.

PSG und auch Tianjin Quanjian ziehen zurück

In den vergangenen Wochen verdichteten sich immer mehr die Hinweise darauf, dass Aubameyang zu

  • FC Paris Saint-Germain
  • oder Tianjin Quanjian

wechseln würde. Doch beide Optionen haben sich für den Gabuner nun offenbar zerschlagen. Paris Trainer Unai Emery macht überhaupt kein Geheimnis daraus, wen er stattdessen viel lieber in der französischen Hauptstadt sehen würde: Kylian Mbappe von AS Monaco. „Bei allem Respekt für Monaco, aber Mbappe sollte nach Paris kommen. Seine Familie ist hier, seine Eltern leben hier und er war hier bereits auf einer Akademie“, sagte Emery am Donnerstag auf einer Konferenz in Bilbao. „Wir haben über Leidenschaft und Bedürfnisse gesprochen: Was wäre schöner, als deine Heimatstadt zu repräsentieren und dabei wichtig zu sein?“ Bei dem chinesischen Erstligaklub scheint es um Geld zu gehen. Die sonst so spendablen Chinesen scheuten sich am Ende wohl doch, die Ablösesumme von 70 Millionen Euro zu überweisen. Bei beiden Vereinen soll allerdings auch noch etwas ganz anderes eine Rolle gespielt haben: Die überzogenen Forderungen des Spielers selbst. Wenn aber weder PSG noch Tianjin Quanjian bereits sind, die Forderungen des BVB und von Aubameyang zu erfüllen, welche Alternativen hat der Torjäger dann eigentlich noch?

Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Nur noch England kommt infrage

Es gibt schlichtweg kaum Vereine in Europa, die in der Lage sind so viel Geld für nur einen Spieler zu bezahlen. Das Gesamtpaket für einen Transfer inklusive einem mehrjährigen Vertrag wird auf etwa 100 Millionen Euro geschätzt. Eigentlich kommt nur noch die Premier League infrage. Laut dem „Mirror“ hätte Manchester United ein Interesse an einer Verpflichtung, allerdings wohl nur als Plan B. Plan A ist immer noch Alvaro Morata. Unter diesen Umständen wäre Auba sicherlich kaum bereit, einem Wechsel zuzustimmen. Auch dem FC Liverpool wird ein Interesse nachgesagt. Jedoch hat der Verein noch nie in seiner Geschichte mehr als 50 Millionen Euro für einen Spieler auf den Tisch gelegt. Eine Wiedervereinigung mit Jürgen Klopp ist daher eher unwahrscheinlich. Auch der FC Arsenal ist nicht gerade für Mega Transfers bekannt. Bleibt noch Manchester City übrig. Immerhin sind die Citizens für den teuersten Transfer der Bundesligageschichte verantwortlich: 2015 blätterten die Engländer 74 Millionen für Kevin de Bruyne hin. Laut den „Manchester Evening News“ käme eine Verpflichtung von Aubameyang aber nur in Betracht, wenn Sergio Aguero den Verein verlassen würde, wonach es derzeit nicht aussieht.

Kein andere Verein hat Interesse

Es bleiben kaum noch Optionen. Allen anderen europäischen Spitzenklub wie

  • FC Barcelona
  • Real Madrid
  • Juventus Turin
  • FC Bayern München

machen keine Anstalten, dem BVB den Stürmer abzunehmen. Der Verein bekommt langsam selber Ärger mit der Dauer des Transfers. Denn nichts hassen die Dortmunder mehr, als wenn zum Beginn der Saisonvorbereitungen der Kader nicht steht. Bodo Watzke will, dass der Trainer möglichst lange mit allen verfügbaren Spielern trainieren kann. Daher gibt es laut der „Sportbild“ und dem „Kicker“ jetzt eine Vereinbarung zwischen Trainer Peter Bosz, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc über ein Ultimatum an Aubameyang. Demzufolge habe der Gabuner noch bis zum 26. Juli Zeit, Klarheit zu schaffen, ansonsten wäre ein Verkauf nicht mehr möglich. Der erste potentielle Nachfolger, den der BVB angedacht hatte, hat bereits abgesagt. Der junge Spanier Sandro vom FC Málaga wechselt lieber zum FC Everton, da es ihm beim BVB zu lange gedauert hat. Bleiben noch der Argentinier Lucas Alario von River Plate Buenos Aires oder aber auch Andrej Kramaric von der TSG 1899 Hoffenheim, der in der vergangenen Saison seinen Marktwert deutlich steigern konnte.

Der Werdegang von Aubameyang

Pierre-Emerick Aubameyang kam 2013 vom französischen Erstligisten AS Saint-Étienne zu Borussia Dortmund. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Menge Erfahrung gesammelt, denn sein Ursprungsverein AC Mailand, bei dem er auch in der U19 stand, verlieh den Gabuner in den Jahren zuvor an jede Menge anderer Vereine, vornehmlich in Frankreich:

    • AS Monaco
    • LOSC Lille
    • FCO Dijon

Auch in seiner Jugend war er ein gern gesehener Spieler bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Vereinen wie Stade Laval, AC Le Havre, Toulouse FC, CD Atlético Junior Barranquilla, OGC Nizza, FC Rouen und dem SC Bastia. Viel Erfahrung also für Aubameyang. Wie wird es mit ihm in Dortmund weitergehen, wenn ihn nun doch niemand kauft? Schon einmal gab es in Dortmund eine ähnliche Situation. 2013 wollte Robert Lewandowski bereits zu den Bayern wechseln, doch Watzke verbot den Wechsel. Die Folge war aber kein eingeschnappter Pole – Lewandowski wurde in der darauffolgenden Saison Torschützenkönig in der Bundesliga. Allerdings ist Lewandowski auch eine ganz andere Persönlichkeit als Aubameyang. Gut möglich, dass der BVB bei einem geplatzten Transfergeschäft nicht so haben wird, wie einst mit dem polnischen Nationalspieler.

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