Skip to main content

Hoffenheim – Bremen: Wie ernst nimmt Hoffenheim die Partie?

Für die TSG 1899 Hoffenheim lebt der Traum von der Teilnahme an der UEFA Champions League auch nach der Hinspiel Pleite gegen den FC Liverpool noch weiter. Für den externen Beobachter jedoch, sieht das anders aus. Bisher hat noch nie eine deutsche Mannschaft den FC Liverpool im eigenen Stadion bezwingen können und auch im Falle der Sinsheimer stehen die Chancen eher schlecht. Dass die Mannschaft ihre Chancen trotzdem nutzen möchte, ist klar: Doch intern wird bereits mit der UEFA Europa League geplant, davon sind die Experten überzeugt. Daher wird auch der Saisonauftakt gegen den SV Werder Bremen kaum auf die leichte Schulter genommen, wie Trainer Julian Nagelsmann während der heutigen Pressekonferenz klar durchblicken ließ.

Foto: Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

Kramaric darf weiterhin Elfmeter schießen

Eine große Frage war natürlich die, ob er Andrej Kramaric auch den nächsten Elfmeter wird schießen lassen. Der Kroate verschoss die Führung gegen Liverpool mit einem viel zu riskanten Strafstoß. „Es gibt weiterhin keine Festlegung, wer schießt“, so das klare Statement des Trainers. „Es wäre cool, wenn er wieder schießt, damit er wieder Selbstvertrauen bekommt, aber das darf er selbst entscheiden“, so Nagelsmann weiter. Hinsichtlich des Rückspiels in England kündigte der Coach zudem Rotationen in der Startelf an: „Wir haben einen ausgeglichenen Kader, es wird auch einige Wechsel gegen Bremen geben, aber nicht gut gegen schlecht, sondern gut gegen gut.“ Das hört sich für die Hanseaten nicht so gut an, schließlich bekamen die Bremer bei der letzten Begegnung ein 3:5 zu spüren. „Sie hatten damals eine andere Grundordnung, als in den Spielen zuvor, ich gehe davon aus, dass sie das nicht mehr tun“, vermutet Nagelsmann, „seitdem haben sie immer 3-5-2 gespielt und es auch gut gelöst. Sie haben mit Bartels vorne ein extremes Tempo, mit guten gegengleichen Laufwegen, sind auf den Achtern sehr aggressiv. Gondorf, der viele gute Balleroberungen hat, ist auch wieder fit, sie haben einen spielstarken Sechser mit Eggestein. Sie sind stabiler geworden, deshalb erwarte ich sie ganz anders auch von der Raumaufteilung her“, schätzt Nagelsmann ein.

Ex-Bremer Gnabry und Grillitsch: Werden sie gegen ihren Ex-Klub spielen?

Zwei Hoffenheimer Spieler standen in der vergangenen Saison noch auf der anderen Seite des Platzes: Serge Gnabry und Florian Grillitsch. In beiden Fällen ist Nagelsmann nicht sicher, ob sie gegen ihren Ex-Klub werden spielen können. Zu Grillitsch meinte der Coach: „Er hatte in der Vorbereitung gleich zwei Schwierigkeiten: Das Neuzugangssyndrom, das wir auch letztes Jahr hatten mit Hübner, Vogt oder Rupp“, so der TSG-Coach, „dazu fehlten ihm zwei Wochen Trainings- und Gewöhnungszeit durch die Verletzung, die muss er hinten dranhängen, er hat zuletzt deutlich besser trainiert und kommt in die Spur. Aber ob er gegen Bremen im Kader ist, werden wir sehen, dazu werden wir die Einheiten noch bewerten. Man muss Spieler auch mal schützen, und wenn ich ihn reinwerfe, um ihm ein Geschenk zu machen, kann es auch sein, dass ich ihm jegliche Anerkennung raube, weil er einfach noch nicht so weit ist und noch nicht die Rolle spielen kann, zu der er imstande ist. Da müssen wir genau abwägen. Da gibt es kein Bonbon, weil es der Ex-Verein ist.“ Das hört sich alles nicht danach an, als ob die TSG den Saisonbeginn wegen des bevorstehenden Duells in Liverpool auf die leichte Schulter nehmen wird.

# Anbieter Besonderheiten Bonus Bewertung
1
  • Bis zu 100 Euro Bonus
  • Breites Wettangebot
  • Sehr gutes VIP Programm
  • Lizenz aus Malta vorhanden
  • PayPal als Zahlungsmethode verfürbar

100%bis 100€

98 von 100

Bonus sichern

AGB gelten, 18+

Testbericht lesen

Sharing is caring!

Ähnliche Beiträge

Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*

schließen X