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HSV-Investor Kühne zieht sich zurück – „Bin nur noch Fan“

Foto: HSV Kühne Logo/Imago/Angerer

Der Hamburger SV muss künftig auf die millionenschweren Finanzspitzen von Klaus-Michael Kühne verzichten. Wie der Investor in der „Sport Bild“ erklärt, wird es von seiner Seite aus für die Rothosen nach dem Abstieg aus der Bundesliga keine finanziellen Zuwendungen mehr geben. Der Grund: „Ich werde den Verein nicht weiter fördern, weil mein Wunsch, meine Anteile langfristig aufstocken zu können, nicht respektiert wird. Im Augenblick bin ich mal weg und nur noch Fan – das wird sich auch nicht kurzfristig ändern. Dieser Entschluss ist nachhaltig.“ Aktuell ist der milliardenschwere Unternehmer und HSV-Mäzen im Besitz von 20,57 Prozent der Anteile der Hamburger.

Kühne mit harscher Kritik an Hoffmann

Doch eine Sperrklausel in der Vereinssatzung verhindert, dass Kühne das Paket nicht auf die gewünschten 24,9 Prozent erhöhen kann. Für eine Anteilserhöhung hätten die HSV-Mitglieder einer Satzungsänderung zustimmen müssen, doch für Präsident Bernd Hoffmann sei die Klausel „unumstößlich“. Sehr zum Ärger von Kühne, der Hoffmann harsch kritisiert:

„Wir waren nah dran an einer Lösung und hatten sogar schon Papiere entwickelt, doch dann hat er sich klar dagegen positioniert. Ich will dem Verein Gutes tun und dafür sorgen, dass er stärker wird. Aber ich kann nicht immer nur Geld geben, ohne dass es eine Gegenleistung dafür gibt.“

Kühne poltert: „Hoffmann manchmal zu machtbewusst“

Der 81-jährige Milliardär meint zu wissen, warum sich Hoffmann gegen eine Satzungsänderung ausgesprochen hat: „Ich glaube, dass er die Veränderung eigentlich möchte, aber panische Angst vor den Mitgliedern hat und befürchtet, dass er mit diesem Antrag scheitern könnte. Er ist schon einmal abgewählt worden, und ich glaube, dass diese Enttäuschung tief in ihm drinsteckt. Dem Risiko, das erneut zu erleben, möchte er sich nicht stellen.“

Weiter polterte Kühne, dass es „die größte Fehleinschätzung“ der HSV war, Hoffmann erneut als starken Mann zu installieren. Der Vorstandschef sei ihm „manchmal zu machtbewusst, ein Alleinunterhalter.“

Kühne-Rückkehr nicht ausgeschlossen

Kühne hat den Hanseaten mit seinem Vermögen in den letzten Jahren immer wieder unter die Arme gegriffen, doch genutzt hat es nicht viel. Dennoch schließt der Milliardär eine Rückkehr und finanzielle Zuwendungen für seinen Herzensklub in der Zukunft nicht aus. Allerdings müssten sich zuvor einige Dinge beim HSV ändern: „Man soll nie nie sagen. Im Augenblick ist die Sache sehr festgefahren, da kann ich von mir aus keine Schritte mehr machen – die müssten von der anderen Seite kommen.“

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