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Ist Daniel Bierofka die richtige Wahl als Trainer des TSV 1860 München?

Der Abstieg in die 4. Liga, also in die Regionalliga Bayern ist in so vielen Aspekten bitter für die “Löwen” aus München, sprich den TSV 1860 München. Gerüchte wabern immer noch durch die Stadt, dass das nötige Geld für die Lizenz für die 3. Liga eigentlich auch von anderen Sponsoren als von Investor Hasan Ismaik hätte aufgebracht werden können und so der völlige Absturz ins Amateurliga hätte vermieden werden können. Doch Ismaik soll angeblich sein Veto eingelegt oder nicht rechtzeitig zu erreichen gewesen sein.

Absolutes Urgestein bei 1860

Spieler, Trainer der U21, Trainer der II. Mannschaft, Co-Trainer der I. Mannschaft und Trainer der I. Mannschaft – fußballerisch gesehen gibt es keinen Job mehr, den Daniel Bierofka noch nicht für die Löwen übernommen hätte. Da er auch noch in München geboren und aufgewachsen ist, hat man ihm schon längst verziehen, dass er vier Jahre seiner Jugend beim Rivalen FC Bayern München verbrachte. Denn seine Profikarriere startete er beim – TSV 1860 München.Dass er danach noch weiterzog zu Bayer Leverkusen und zum VfB Stuttgart, ehe er als Spieler seine Karriere wieder beim TSV 1860 München beendete, hat man ihm ebenfalls verziehen. Das ist nun mal der Lauf der Dinge im Profifußball. Aber zunächst zwei Jahre von 2000 bis 2002 und dann gleich 7 Jahre als Spieler von 2007 bis 2014 haben ihn eben zu einem echten Inbegriff eines Löwen gemacht – und zum absoluten Publikumsliebling. Dabei kam es nicht so sehr darauf an, dass er immer Top-Leistungen bringt, was auch gar nicht der Fall war. Seine spürbare Identifikation mit dem Club aus Giesing war es vielmehr, die ihn bei allen Anhängern zu der Identifikationsfigur schlechthin machte. Und eine solche haben die Löwen auch bitter nötig, bei der hohen Fluktuation, die sowohl auf dem Trainer- als auch auf dem Sportdirektorposten in den Jahren herrscht, seit Investor Hasan Isamik eingestiegen ist und immer wieder in Personalfragen reinredet.

Schnelle Entscheidung pro Bierofka

Bei solch hoher Identifikation darf es nicht wundern, dass der sportliche Abstieg mit dem 0:2 gegen Jahn Regensburg Daniel Bierofka enorm mitgenommen hat. Dass man dann Tage später gleich noch mal am Grünen Tisch abstieg, zog ihm endgültig die Schuhe aus. Vier Wochen vor Saisonende war er zum Co-Trainer des nun gegangenen Vitor Pereira befördert worden, auch, um noch einmal frischen Wind in das Team zu bekommen. Das gelang, wie man heute weiß, nicht. Pereira ist inzwischen weg und so stellte sich schnell die Frage, unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit, wer denn Pereiras Nachfolger als Trainer der ersten Mannschaft werden solle.Ausnahmsweise brodelte da nicht lange die Gerüchteküche und der im Chaos befindliche Verein tat sich ausnahmsweise nicht schwer mit einer Entscheidung. Nach nur wenigen Tagen war klar, dass Daniel Bierofka die I. Mannschaft des TSV 1860 München betreuen wird, gleich, in welcher Liga. Dieser Personalentscheid wurde dann auch einhellig begrüßt, von den Fans, aber auch Investor Hasan Isamaik meldete sich zu Wort und lobte den Club für die Auswahl dieses Urgesteins.

Vorhandenes Personal kennt Bierofka am besten

Dabei erfolgte diese Entscheidung ja nicht allein aus reiner Sentimentalität. Daniel Bierofka hatte ja in dieser Saison die II. Mannschaft des TSV 1860 München zu einem sehr guten 2. Platz in der Regionalliga Bayern geführt. Nur das Überteam der SpVgg Unterhaching musste man passieren lassen. Und genau diese Mannschaft, ergänzt durch Spieler aus der U21, wird das Gerüst jenes Team bilden, das dann künftig als die I. Mannschaft des TSV 1860 München um Punkte kämpfen wird.Insofern war die Entscheidung pro Daniel Bierofka als neuer Cheftrainer in Wirklichkeit nur eine Verlängerung seiner ohnehin schon vorhandenen Aufgabe. Da er gut mit den jungen Spielern arbeitet, die Regionalliga Bayern bestens kennt und eben über jene oben erwähnte Identifikation verfügt, wäre es dumm gewesen, Daniel Bierofka nicht einfach weiter arbeiten zu lassen. Auch wenn man sich bei den Löwen gerne mit großen Namen schmückt, so stellt Bierofka hier doch die in fast allen Aspekten sinnvollste Lösung dar.

Bierofka kennt auch die Schwachstellen

Wie groß sein Wille ist, das Beste für 1860 zu leisten, zeigt auch der Umstand, dass er sofort seinen Urlaub in Rimini abgebrochen hat, um wieder für die Münchner tätig zu sein. Fast alle Spieler der ersten Mannschaft verlassen den Club, aber vielleicht kann man ja doch noch den einen oder anderen halten. So zum Beispiel Sascha Mölders, dessen Zukunft ungewiss ist, der aber weiterhin spielen will – von der 1. Bundesliga bis zur Regionalliga kann er sich alles vorstellen. Und auch wenn er in der letzten Saison in der 2. Bundesliga nicht immer überzeugte, wäre er für die Regionalliga sicher immer noch gut genug.Aber auch unabhängig von der Personalie Mölders müssen die Kaderplanungen für die kommende Saison vorangetrieben werden. Und wer könnte dafür geeigneter sein als eben jener Daniel Bierofka? Schließlich kennt er das vorhandene Spielermaterial aus II. Mannschaft und U21 am allerbesten und weiß, wo Schwachpunkte liegen, die man durch Neuverpflichtungen auffangen muss.

Fans sind auf Bierofkas Seite

Hinzu kommt natürlich das große Standing, dass Bierofka bei den Fans der Löwen genießt. Schon im Rückspiel der Relegation sangen die Fans: “Außer Biero könnt ihr alle gehen!” Gemeint waren damit der damals aktuelle Trainer Pereira und Geschäftsführer Ayre, weniger die Spieler. Aber ihren Daniel Bierofka wollten die Fans unbedingt behalten. Insofern hätte ein Daniel Bierofka als Trainer einer Löwen-Mannschaft, die in der kommenden Saison der Regionalliga Bayern nicht von Erfolg zu Erfolg eilt, etwas mehr Kredit als irgendein auswärtiger Trainer, und sei er auch noch so renommiert.Um die Fans auf der Seite des Vereins zu halten, war die Entscheidung pro Bierofka also äußerst sinnvoll. Ob er fachlich wirklich die Qualität hat, das Team wieder zum Aufstieg wenigstens in die 3. Liga zu führen, ist damit zwar nicht beantwortet. In den letzten Jahren gab es aber nie Klagen über seine Arbeit als Trainer. Insofern hat der TSV 1860 München mit der Personalentscheidung, Bierofka als Cheftrainer zu beschäftigen, alles richtig gemacht. So ziemlich das einzige in den letzten Wochen, was der Club richtig gemacht hat. Den Fans aber macht diese Entscheidung Hoffnung.

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