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Der Fall Bakery Jatta

Objektiv betrachtet ist der Hamburger SV gut in die neue Saison gestartet. Obgleich es im ersten Heimspiel nur ein Unentschieden gegen den SV Darmstadt 98 gab und man im DFB-Pokal gegen den Chemnitzer FC in das Elfmeterschießen musste, herrscht Zufriedenheit vor. Die Hamburger sind am Tabellenführer. Das muss zwar auf Dauer nichts bedeuten, zumal man in der vorigen Hinrunde ebenfalls oben stand und am Ende nicht aufgestiegen ist. Überschattet wurde alles durch den Fall Bakery Jatta.

Jatta: Der wahre Name?

Heißt Bakery Jatta wirklich Bakery Jatta oder Bakery Daffeh? Das war über mehrere Wochen eine viel gestellte Frage. Der angeblich 21 Jahre alte Flüchtling aus Gambia, der zu den Leistungsträgern der Hamburger gehört und sich aufgrund seiner Geschichte fraglos gut vermarkten lässt, war in den Fokus diverser Medien geraten. Die hatten recherchiert, dass er eventuell einen falschen Namen angegeben hat bei seiner Einreise und dementsprechend einen falschen Pass besitzt. Es wurde recherchiert, Beweise konnten jedoch nicht vorgelegt werden. Wie vor allem die Sport Bild hier vorging, sorgt für Erstaunen.

Vor dem DFB und vor dem Amt

Der Spieler musste beweisen, dass er wirklich Bakery Jatta heißt. Hätte er falsche Angaben gemacht, wäre älter und besäße keinen regulären Pass, hätten Probleme auf den Hamburger SV zukommen können. Die Vereine, die die Hamburger besiegt hatten, also der 1. FC Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC, legten Einspruch gegen die Wertung ihrer Spiele ein. Dies musste rechtzeitig geschehen, den Regularien entsprechend. Ende August hatte Jatta genügend Beweise vorgelegt. Das zuständige Amt und in der Folge die DFL beendeten die Untersuchungen. Und was macht die Bild? Veröffentlich einen Kommentar. Anstatt einer Entschuldigung stellt sie fragen, bei denen mitschwinkt, dass Jatta eventuell doch Daffeh heißt, denn wieso ist der echte Daffeh seinem Landsmann nicht zur Hilfe geeilt. Das ist ganz schlechter Journalismus und menschenverachtend.

Vertrauen beim HSV

Beim Hamburger SV vertrauten die Verantwortlichen ihrem Spieler und seinen Angaben. Sie unterstützten ihn. Trainer Dieter Hecking stellte ihn immer wieder auf, obwohl er bei einer negativen Entwicklung davon ausgehen musste, dass seinem Klub die Punkte eventuell aberkannt werden. Aber – und das ist Fakt – Jatta hatte und hat eine offizielle Spielerlaubnis.

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