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Joachim Löw: Bundestrainer räumt persönliche Fehler ein

Joachim Löw

Foto: MB

Bundestrainer Joachim Löw hat gemeinsam mit Teammanager Oliver Bierhoff das schnelle Aus der Nationalmannschaft bei der Fußball Weltmeisterschaft in Russland analysiert. Heute präsentierte Löw die Ergebnisse während einer Pressekonferenz. Gleich zum Beginn sagte er: „Das WM Aus war für mich und für uns alle natürlich ein absoluter Tiefschlag. Da gibt es nichts zu beschönigen. Wir sind alle weit unter unseren Möglichkeiten geblieben und haben zu Recht die Quittung dafür bekommen.“ Anschließend lieferte er die sportlichen Gründe für den enttäuschenden Verlauf der WM, betonte aber auch, dass er und Bierhoff auf jeden Fall weitermachen wollen.

Löw stellt klar, dass es mit ihm und Bierhoff weitergehen wird

So sagte Löw: „Wir haben uns selbstkritisch hinterfragt und über diverse Dinge gesprochen. Wir haben beide gespürt, dass wir weiterhin, auch nach 14 Jahren, die große Motivation, die Energie, die Kraft und die Begeisterung haben das, was wir in Russland verbockt haben, wieder auf ein gutes Fundament zu stellen. Wir wollen das Schiff wieder auf Kurs bringen.“ Sportlich gesehen zeigte Löw die Entwicklung von der WM 2010 bis zur WM 2018 auf. „2010 waren wir geprägt von einer starken Defensive. Damals haben wir über schnelle Konter und Gegenangriffe ein gutes Turnier gespielt. 2014 sind wir Weltmeister geworden, was aus einer Weiterentwicklung resultierte.“

Löw räumt Arroganz ein

Löw wurde sehr selbstkritisch, was die Leistungen bei der WM 2028 angeht:

„Mein allergrößter Fehler: Ich habe geglaubt, mit Ballbesitzfußball durch die Vorrunde zu kommen. Aber dann müssen alle Rahmenbedingungen stimmen, damit wir das hohe Risiko gehen können. Doch die haben bei uns nicht gepasst. Ich war fast schon arrogant, wollte unbedingt meine Spielweise durchsetzen.“

Die Erkenntnis: Die Spielweise der Mannschaft muss wieder angepasst werden, mit weniger Risiko. Und: „Wir brauchen mehr Enthusiasmus, die Lunte muss immer mehr brennen. Nach 2014 hatten wir es bei diesem Turnier nicht geschafft, neue Schlüsselreize zu setzen und ein neues Feuer zu entzünden, so dass alle mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft spielen konnten. Das haben wir bei diesem Turnier nicht erreicht.“ Zum Thema Mesut Özil stellte Löw klar, dass es natürlich nicht nur an ihm gelegen hat, dass die Mannschaft aus der Vorrunde ausgeschieden ist. Die „Sache mit den Fotos“ habe er persönlich unterschätzt. Mit Özil habe er seit dem WM-Aus nicht mehr gesprochen, von dem Rücktritt wurde er von dessen Berater telefonisch informiert.

Thomas Schneider nicht mehr im Trainerteam

Löw gab ferner eine Verkleinerung des Trainerstabes bekannt. So wird Thomas Schneider zukünftig nicht mehr Teil des Trainerteams sein, sondern die Scoutingabteilung leiten.

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