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Jose Mourinho: Sehr schwierige Saison mit Manchester United

Manchester United hat am vergangenen Donnerstag mit dem 1:1 Unentschieden gegen Celta Vigo im Rückspiel des Europa League Halbfinales das Endspiel in Stockholm erreicht. Sollte United am 24. Mai dann auch gegen Ajax Amsterdam gewinnen, dann würde es endlich die ersehnte Trophäe geben. Dieser Sieg wäre außerdem gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison und würde Mourinho nach dem EFL-Cup den zweiten Titel in seinem ersten Jahr im Old Trafford bringen. Danach gefragt, ob es denn fair sei, dass die Saison nur dann als Erfolg gewertet wird, wenn eben dieses passiert, sagte der Portugiese: „Ihr, die Medien, habt ein Recht dazu, das zu behaupten – und es macht durchaus Sinn, das zu sagen. Aber ich empfinde das nicht so. Und ich möchte auch nicht, dass meine Spieler das so empfinden. Und ich glaube auch nicht, dass die Chefetage das so empfindet, denn wir haben sehr hart gearbeitet. Ich arbeite in dieser Saison härter als je zuvor. Wenn ich also die Situation analysiere, komme ich zu einem anderen Schluss, wenn ich hingegen auf eurem Stuhl sitzen würde, nun.“

Mourinho verweist auf die Erfolge in der laufenden Saison

„Wir haben den League Cup gewonnen“, so Mourinho weiter, „wir haben den Community Shield gewonnen. Bevor es die ganzen Verletzungen gab, haben wir um einen Top-Vier Platz in der Premier League gespielt. Wir hatten eine fantastische Serie von 25 ungeschlagenen Spielen hintereinander. Wir haben in diesem Klub Dinge getan, die noch nie in einer ersten Saison getan wurden. So wie einen Titel gewinnen, einen neuen Rekord aufstellen. Wie ins Finale der Europa League einzuziehen. Doch ich kann akzeptieren, dass die Medien das anders sehen.“ Mourinho war in den 17 Jahren seiner Trainerkarriere in sieben Vereinen aktiv: Benfica, Uniao Leiria, Porto, Chelsea (2x), Inter Mailand, Real Madrid und jetzt Manchester United. Auf die Frage, warum diese erste Saison im Old Trafford die härteste für ihn sei, sagte Mourinho: „Wegen der Spieler und wegen dem Verein. Manchmal kommt man zu einem großen Klub in schwierigen Momenten und die Arbeit ist dann viel schwieriger als in einem kleinen Klub, mit dem es gerade aufwärtsgeht. Es ist eine sehr harte Saison. Ich weiß, was ich zu tun habe, aber nochmal: Ich verstehe, dass es bei eurer Arbeit nur um die Ergebnisse im Fußball geht.“ United steht auf Rang sechs in der Premier League, 19 Punkte hinter dem FC Chelsea, mit noch drei Partien zu absolvieren. Am Sonntag geht es zu Tottenham Hotspur, die derzeit auf Rang zwei sind mit sieben Punkten Abstand zum FC Chelsea.

Bis zum Finale werden einige Spieler geschont

Mourinho wird einige Spieler vor dem Europa League Finale schonen, außerdem ist Eric Bailly gesperrt wegen der Roten Karte, die er am Donnerstag bekommen hat – womit er bei den letzten Ligaspielen sicherlich dabei sein wird. „Auch wenn es unfair gewesen ist glaube ich nicht, dass die UEFA uns erlauben wird, ihn im Finale einzusetzen“, so Mourinho auf die Sperre angesprochen. „Ich glaube also nicht, dass er im Finale dabei sein wird. Und wenn er nicht im Endspiel spielen kann, wird er die letzten Premier League Partien absolvieren, damit einige andere sich erholen können. In der Premier League können wir nur noch fünfter oder sechster werden. Ich denke nicht, dass wir siebter werden und auch nicht, dass wir noch eine Chance auf den vierten Platz haben. Wir können aber diesen Titel gewinnen und uns damit die Tür in die Champions League aufstoßen. Darum geht es also. Und genauso wie zuletzt gegen Arsenal werden wir das Spiel nicht von vornherein aufgeben. Wir werden versuchen zu gewinnen.

Sergio Romero für das Finale die Nummer 1 im Tor

Mourinho bestätigte, dass Sergio Romero, der elf von 14 Europapokalspielen für Manchester United bestritten hat, seine Nummer eins im Finale in Stockholm ist. „Das ist kein Problem“, so der Coach. „Es ist nur fair, dass Sergio das Finale bestreiten wird und David de Gea hat das akzeptiert. Er hat es akzeptiert, weil er bereits Europa League Spiele absolviert hat. Und wenn wir den Pokal gewinnen, dann gewinnt in David auch, der er stand gegen Feyenoord und gegen Fenerbahce im Tor. Wenn alles normal verläuft und wir keine Probleme haben, steht Sergio im Finale im Tor. Es sind zwei fantastische Torhüter. Ich habe niemals in meiner Karriere zwei Keeper gesehen, die so freundschaftlich miteinander umgehen. Dabei ist es doch genau die Position, bei der es in der Mannschaft am meisten Rivalität gibt, vor allem, da sich beide auf dem gleichen Level befinden. Wir reden hier über die Nationalkeeper Argentiniens und Spaniens. Sie sind Freunde und sie unterstützen sich gegenseitig. Ich habe niemals ein ärgerliches Gesicht bei einem der beiden gesehen.“

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