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Julian Nagelsmann reist ohne Kevin Vogt nach Manchester

Für die TSG 1899 Hoffenheim zählt heute Abend nur ein Sieg gegen den englischen Meister Manchester City. Denn nur dadurch hätten die Sinsheimer noch die Chance, europäisch zu überwintern. Gleichzeitig muss Lyon gegen Donezk gewinnen, doch darauf schaut im Kraichgau erst einmal niemand, denn auf die eigenen Leistungen wird es ankommen. Umso überraschender ist es, dass Trainer Julian Nagelsmann Abwehrchef Kevin Vogt zuhause gelassen hat. Der sonst stets gesetzte Vogt stieg nicht in den Flieger Richtung Großbritannien. Vogt humpelte zwar nach dem Spiel in Wolfsburg etwas, doch eine Verletzung ist offenbar nicht der Grund für sein Fernbleiben im letzten Champions League Gruppenspiel.

Vogt offenbar bis an die Leistungsgrenze gegangen

„Er hat es sehr gut aufgefasst, weil es in einem Gespräch gemeinschaftlich entschieden wurde“, so der Chefcoach vor dem Abschlusstraining in Manchester, „wir hatten zwei sehr gute Gespräche, in denen wir die Situation analysiert haben. Dass er aktuell nach zwei Jahren sehr guter Leistungen nicht auf dem Peak ist. Das ist mir und auch ihm bewusst. Es geht darum, wie bei jedem anderen Spieler Ursachenforschung zu betreiben.“ Sowohl Nagelsmann als auch Vogt sind zu der Erkenntnis gelangt, dass der Abwehrchef derzeit überspielt ist. „Er hat auch extrem viele Spielminuten, der Akku ist gerade nicht so voll, damit er diese anspruchsvolle Position so bekleiden kann, wie ich und vor allem auch wie er sich das vorstellt“, so Nagelsmann weiter. „Deswegen haben wir entschieden, dass er eine Pause kriegt, um den Akku wieder aufzufüllen.“ Wie lange Vogt insgesamt fehlen wird, ließ Nagelsmann dabei allerdings offen:

„Wir alle wollen, dass er bald wieder voll auf dem Damm ist und auf sein Topniveau kommt. Da gehört es eben dazu, dass man auch mal auf seinen Kapitän verzichtet.“

Eine gewagte Entscheidung, schließlich geht es heute Abend um alles: Verlieren die Kraichgauer, ist es mit dem europäischen Traum für die laufende Saison vorbei.

Kramaric geht voller Zuversicht in dieses Spiel

Dass die Chancen für das Erreichen der Europa League gering sind, weiß auch der Trainer. „Es ist eine schwierige Situation, das darf man auch als Optimist sagen. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben nach vielen guten Spielen, aber nicht ganz so guten Ergebnissen.“ Besonders viel Druck gibt es daher gegen die Citizens nicht. „Wir haben nicht extrem viel zu verlieren, wir können es genießen, befreit aufspielen und den Fußball zeigen, der uns in die Champions League gebracht hat.“ Andrej Kramaric, seines Zeichens Vize-Weltmeister, hält hingegen noch „alles für möglich, wir haben noch eine kleine Hoffnung, dass wir in Europa überleben können.“ In seinen letzten acht Pflichtspielen hat der Kroate jedes Mal treffen können. „Ich würde gerne so weitermachen, ich glaube an mich und mein Team, dass wir etwas Großes erreichen können.“

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