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Kaderplanung des 1. FC Union Berlin für die Saison 2017/2018

Der 1. FC Union Berlin schnupperte in der vergangenen Saison ziemlich lange und zeitweise sehr intensiv an dem Aufstieg in die 1. Bundesliga. Es reichte sogar, zumindest einen Spieltag lang, für die Tabellenführung. Doch am Ende versagten den Hauptstädtern doch die Nerven und die Eisernen mussten sich Eintracht Braunschweig geschlagen geben, die den Gang in die Relegation antraten. Wie es gelaufen wäre, wenn statt den Niedersachsen die Berliner gegen den VfL Wolfsburg angetreten wären, können wir leider an dieser Stelle nicht beantworten – jeder Fan würde natürlich sagen: „Keine Frage, dann wäre Union Berlin jetzt in der 1. Liga“. Doch so weit ist es nicht gekommen. In der kommenden Saison soll es besser laufen, mit Darmstadt und Ingolstadt sind diesmal keine Übermannschaften abgestiegen, so dass Berlin und Braunschweig die Mannschaften der Stunde in der 2. Bundesliga werden könnten. Wir haben einen ersten Blick auf den Kader der Eisernen geworfen, vor allem aber auf die Neuzugänge und die Abgänge – sprich mit welchen Veränderungen Union Berlin in die Saison 2017/18 gehen wird.

Wer geht?

Zum Ende einer jeden Saison kommt der Kader in Bewegung, das ist natürlich auch bei anderen Vereinen so. Mit manchen Spielern hat sich eine Zusammenarbeit nicht ausgezahlt, wieder andere wollen lieber woanders eine neue Herausforderung suchen. Folgende Spieler werden wir ab der kommenden Saison nicht mehr beim FC Union Berlin sehen:

  • Roberto Puncec: Wechselt ablösefrei zu HNK Rijeka in der kroatischen 1. Liga
  • Raffael Korte: Vertrag wurde nicht verlängert
  • Adrian Nikci: Vertrag wurde nicht verlängert
  • Maximilian Thiel: wechselt ablösefrei zum 1. FC Heidenheim
  • Emanuel Pogatetz: wechselt ablösefrei zu LASK Linz in der 1. österreichischen Liga
  • Benjamin Kessel: wechselt ablösefrei zum 1. FC Kaiserlautern
  • Benjamin Köhler: Vertrag wurde nicht verlängert
  • Eroll Zejnullahu: war geliehen und kehrt zum SV Sandhausen zurück

Der Innenverteidiger Roberto Puncec macht mit dem Wechsel zum kroatischen Meister einen großen Karriereschritt, wie er auch selbst weiß: „Das ist für mich ein echter Schritt nach vorn. Zum ersten Mal in meinem Leben spiele ich beim kroatischen Meister und Pokalsieger.“ Puncec spielte zwischen 2012 und 2017 für Union und bestritt insgesamt 128 Spiele. Der Weggang von Emanuel Pogatetz war bereits frühzeitig festgezurrt worden. Den Österreicher zog es einfach wieder in die Heimat. Pogatetz steht mit 34 Jahren quasi am Ende seiner Karriere und will diese zuhause beenden. Der 61-malige Nationalspieler war in seiner Karriere unter anderem bei

aktiv.

Wer kommt?

Für die Saisonplanung ist es natürlich wesentlich interessanter zu wissen, wer in Zukunft als Neuzugang bei den Berlinern wirbeln wird. Hier die Liste der bisher bestätigten Zugänge:

  • Grischa Prömel: ablösefrei vom Absteiger Karlsruher SC
  • Marcel Hartel: ablösefrei vom 1. FC Köln
  • Marc Torrejón: ablösefrei vom SC Freiburg
  • Peter Kurzweg: ablösefrei vom Absteiger Würzburger Kickers
  • Cihan Kahraman: Nachwuchs aus der eigenen U19
  • Lennart Moser: Nachwuchs aus der eigenen U19

Grischa Prömel konnte sich 2014 mit der U19 der TSG 1899 Hoffenheim, damals noch unter Julian Nagelsmann, die deutsche Juniorenmeisterschaft sichern. Für Deutschland war er ebenfalls schon unterwegs und spielte bei der U20 WM in Neuseeland 2015 sowie bei der U21 während der Olympischen Spiele 2016, mit der er in Rio die Silbermedaille gewinnen konnte. Prömel, der einen Zweijahresvertrag unterschrieb und mit der Rückennummer 21 auflaufen wird, bei der Vertragsunterschrift: „Union kenne ich bereits aus eigenem Erleben und ich weiß, was mich hier erwartet. Sportlich kann es für uns nur darum gehen, den Erfolg der letzten Saison als Ansporn zu betrachten, um nun noch besser abzuschneiden. Ich werde alles geben, um mit meiner Leistung dazu beizutragen.“ Marcel Hartel kommt vom 1. FC Köln und wurde auch im dortigen Leistungszentrum ausgebildet. „Marcel hat bei einem ambitionierten Zweitligisten die Gelegenheit, deutlich mehr Spielpraxis zu bekommen, als das bei uns möglich war. Seine Entwicklung bei Union Berlin werden wir aufmerksam verfolgen”, sagte FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke auf der FC-Homepage zum Transfer. Über eine Rückkaufoption ist allerdings nichts bekannt geworden. Mit dem Freiburger Marc Torrejón verstärken die Köpenicker ihre Abwehr. Der 31-jährige erhält einen Vertrag bis 2019. „Nach drei Jahren beim SC Freiburg freue ich mich auf eine neue Aufgabe. Ich kenne die Zweite Liga gut, habe bereits im Stadion an der Alten Försterei gespielt und einen Bundesliga-Aufstieg miterlebt. Nun Teil der Entwicklung von Union zu werden, ist eine große Herausforderung, auf die ich sehr gespannt bin“, sagte der Spanier. „Marc ist ein gestandener Spieler, der mit einem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu uns kommt. Wir erwarten von ihm, dass er sich mit seinen sportlichen und menschlichen Qualitäten ins Team einbringt und sowohl auf als auch neben dem Platz vorangeht“, sagte Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung des 1. FC Union. Terrejón kam 2012 nach Deutschland und kann folgender Stationen aufweisen:

  • Espanyol Barcelona B
  • FC Málaga B
  • Espanyol Barcelona
  • Racing Santander
  • 1. FC Kaiserslautern
  • SC Freiburg

Mit Peter Kurzweg kommt ein weiterer Defensivspieler zu den Eisernen. Der Linksverteidiger kommt vom Absteiger Würzburg und unterschrieb einen Zweijahresvertrag in Berlin. „In den vergangenen beiden Jahren habe ich viele Erfahrungen gesammelt, die ich jetzt bei einem neuen Verein einbringen möchte“, so der 23-jährige. Helmut Schulte sagte über den Neuzugang: „Er ist noch jung, hat viel Potenzial und wird sich in unserer Mannschaft weiterentwickeln.“

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