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Kaderplanung FC Ingolstadt für 2017/2018

Der FC Ingolstadt hat den Klassenerhalt in der Bundesliga nicht geschafft und wird in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga antreten müssen. Damit geht normalerweise ein großer Umbruch im Kader einher, doch im Falle des FC Ingolstadt hält der sich in Grenzen, vor allem dank der guten Vorarbeit von Thomas Linke, der die Schanzer zwar als Sportdirektor verloren geht, dennoch die Kaderplanung für die 2. Bundesliga in die richtigen Bahnen lenken konnte. Natürlich werden einige Leistungsträger den Verein verlassen, doch es kommen auch einige Hoffnungsträger hinzu, so dass die Mission „Wiederaufstieg“ in der kommenden Saison gestartet werden kann. Wir haben uns einen Überblick über den jetzigen Stand der Dinge gemacht.

Wer geht beim FC Ingolstadt

Widmen wir uns zunächst den Abgängen, die bereits feststehen:

  • Mathew Leckie geht für 3 Millionen Euro zu Hertha BSC
  • Pascal Groß geht für 3 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion
  • Elias Kachunga (war ohnehin nach England ausgeliehen) wechselt für 1,3 Millionen Euro zu Huddersfield Town
  • Christian Ortag ist freigestellt
  • Roger wechselt zu Atlético-MG
  • Lukas Hinterseer wechselt zum VfL Bochum
  • Anthony Jung (ausgeliehen) kehrt zurück zu RB Leipzig

Mathew Leckie machte von der Aussteigsklausel Gebrauch und schließt sich Hertha BSC an. Die Berliner hoffen, von seiner Erfahrung zu profitieren. Der flexible Offensivspieler machte insgesamt 71 Bundesligaspiele und war in Ingolstadt sowohl auf den beiden Flügeln als auch als Mittelstürmer eingesetzt. „Mit seinen 26 Jahren ist er ein gestandener Bundesliga-Profi. Bei den Anforderungen in der kommenden Spielzeit kann er uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen“, sagte Herthas Manager Michael Preetz. Pascal Groß geht in die Premier League zum Aufsteiger B&H Albion und wird damit Teamkollege von Uwe Hünemeier. Er hat bei den Seagulls für vier Jahre unterschrieben. Er betonte jedoch auch, dass er die Schanzer nicht wegen des Abstiegs verlassen habe: „Mein Entschluss stand unabhängig davon fest“, sagte Groß einen Tag vor dem Saisonfinale gegen Schalke 04, und fügte an: „Ich habe in Ingolstadt eine großartige Zeit erlebt, durfte zum Bundesliga-Spieler reifen und hätte mich gerne mit dem Klassenerhalt verabschiedet.“ FCI-Sportdirektor Thomas Linke behält Groß „als eine der prägenden Spielerfiguren in Erinnerung“, er habe sich „immer in den Dienst der Mannschaft gestellt.“ Lukas Hinterseer wechselt ablösefrei, weil sein Vertrag bei den Schanzern nicht verlängert worden war. „Der VfL gehört zu den sehr guten Adressen im deutschen Fußball, ein Verein mit einer langen Tradition und nahezu perfekten Rahmenbedingungen“, so Hinterseer über seinen neuen Verein.

Wer geht vielleicht

Die Spekulationen um weitere Abgänge sind natürlich immer da und der Verbleib von Dario Lezcano, Florent Hadergjonaj und Markus Suttner ist derzeit noch offen. Wahrscheinlich ist es jedoch, dass Lezcano zum SC Freiburg wechseln wird. Die beiden Außenverteidiger Hadergjonaj und Suttner haben hingegen schon wegen ihrer Position ganz andere Optionen. So zieht es Suttner laut dem „Kicker“ ebenfalls zum englischen Klub Brighton & Hove – doch das erste Angebot des Premier League Aufsteigers wurde laut dem Magazin abgelehnt. Ingolstadt verlangt für einen Wechsel 4 Millionen Euro.

Wer kommt zum FC Ingolstadt

Die Frage nach den Neuzugängen ist natürlich ebenfalls immer sehr spannend. Derzeit stehen als neue Spieler fest:

  • Stefan Kutschke kommt für 1,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg
  • Phil Neumann wechselt ablösefrei vom FC Schalke 04
  • Marcel Gaus kommt ohne Ablöse vom 1. FC Kaiserslautern
  • Thomas Pledl kommt vom SV Sandhausen (war ausgeliehen) wieder zurück
  • Kerem Bülbül war an Hansa Rostock ausgeliehen und kommt wieder

Stefan Kutschke stürmte in der vergangenen Saison leihweise für Dynamo Dresden, stand aber beim FC Nürnberg unter Vertrag. Er erzielte insgesamt 16 Treffer für die Sachsen, unterschrieb jetzt in Ingolstadt einen neuen Vertrag bis 2021. „Der FCI ist ein ambitionierter Zweitligist, und der Verein steht für Teamgeist und Leidenschaft“, sagte Kutschke: „In den Gesprächen mit den Verantwortlichen war ich schnell überzeugt, den Weg der Schanzer langfristig mitzugehen.“ Auch der Wechsel von Phil Neumann ist unter Dach und Fach. Der U20 Nationalspieler hatte in Schalke alle Jugendmannschaften durchlaufen, den Durchbruch bei den Königsblauen aber nie geschafft. Marcel Gaus sollte eigentlich beim FC Kaiserslautern bleiben, zumindest wenn es nach deren Sportdirektor Uwe Stöver gegangen wäre. „Wir haben alles versucht, Marcel von einer Zukunft beim FCK zu überzeugen.“ Doch dieser wollte nicht. „Nach vier Jahren auf dem Betzenberg möchte ich eine neue Herausforderung annehmen. Auch wenn ich die Bemühungen des 1. FCK, meinen Vertrag zu verlängern, zu schätzen weiß, habe ich mich nach Gesprächen mit den sportlich Verantwortlichen beim FC Ingolstadt bewusst für den Weg der Schanzer entschieden.“ Gaus spielte bereits bei Fortuna Düsseldorf, dem FSV Frankfurt sowie eben auch bei Kaiserslautern in der 2. Liga und bringt die Erfahrung von 162 Spielen und 22 Toren mit. „Ich kenne die 2. Bundesliga genau und möchte mit meiner Erfahrung und meinen Leistungen dazu beitragen, dass wir gemeinsam viele Erfolge feiern“, so Gaus. „Marcel Gaus ist ein auf beiden Außenbahnen variabel einsetzbarer Spieler, der unserem Kader mit seiner Art auf und neben dem Platz sofort weiterhelfen kann. Er ist ein sehr schneller Mann, kennt die 2. Liga zudem sehr gut und hat selbst hohe Ziele, die er mit uns erreichen möchte“, erklärte FCI-Trainer Maik Walpurgis, nachdem Gaus einen Vertrag bis Juni 2020 unterschrieben hatte.

Thomas Linke: Sportdirektor geht

Für Thomas Linke ist die Zeit als Sportdirektor nun beendet. Zumindest beim FC Ingolstadt. Er habe das Gefühl, „dass ich der Mannschaft und dem Verein nicht mehr die nötigen Impulse geben kann.“ Daher habe er den Posten aus freien Stücken zur Verfügung gestellt. Seine Aufgaben werden bis auf weiteres von Harald Gärtner mit übernommen. „Ich möchte Thomas ausdrücklich für das Geleistete bei den Schanzern danken. Wir alle bedauern sehr, dass er seine Arbeit für unseren Verein nicht fortsetzt.“

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