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Karlsruher SC mit deutlich weniger Verlust als erwartet

Karlsruher SC

Foto: Imago/Sepp Spiegl

Der Karlsruher SC hat am gestrigen Montagabend eine überraschende Bilanz für das Geschäftsjahr 2017/2018 vorgelegt. Denn der Drittligist schloss die vergangene Spielzeit mit einem deutlich geringeren Verlust ab als erwartet. Dies wurde auf der ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt.

Verlust des Karlsruher SC 86.000 Euro statt 5,5 Millionen Euro

Denn der Karlsruher SC und die Tochtergesellschaft KSC-Marketing GmbH machten den Zahlen zufolge einen Verlust von „nur“ 86.000 Euro. Damit lag das Minus bei den Badenern deutlich niedriger als erwartet. Denn ursprünglich plante der Drittligist mit einem Minus von 5,5 Millionen Euro! Somit lag das negative Kapital des Karlsruher SC zum 30.06.2018 bei 2,6 Millionen Euro. KSC-Geschäftsführer Michael Becker sagte zum Jahresabschluss:

„Diese wesentliche Verbesserung gegenüber dem Planansatz ist sowohl den Mehreinnahmen in den Bereichen Zuschauer und Vermarktung sowie Kostenreduzierungen im Laufe der Saison als auch Forderungsverzichten von Unterstützern – allen voran Vizepräsident Günter Pilarsky – zu verdanken.“

2018/2019 mit weiterem deutlichen Verlust geplant

Der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereits genehmigte Haushaltsplan für die laufende Saison 2018/2019 sieht beim Karlsruher SC Einnahmen von 10,3 Millionen Euro und Ausgaben von 12,5 Millionen Euro vor. Diesem Plan zufolge beträgt das Minus für das laufende Geschäftsjahr in der 3. Liga 2,2 Millionen Euro. Allerdings hat der KSC intern bereits einen weiteren Haushaltsplan im Mai 2018 erstellt. Diese Planung geht nur noch von einem Minus von 1,9 Millionen Euro aus, nachdem die erste Runde im DFB-Pokal 2018/2019 erreicht wurde, was ursprünglich nicht einkalkuliert wurde. In der ersten Runde des Pokals hatten die Badener mit 0:6 gegen Bundesligist Hannover 96 verloren. Der Präsident des Karlsruher SC, Ingo Wellenreuther, sagte beim Jahresbericht des Präsidiums, dass die laufende Saison durchfinanziert und auch abgesichert sei und fügte hinzu:

„Wir halten es für unverantwortlich und inakzeptabel, dass vor einigen Wochen anderslautende Gerüchte verbreitet und die Zahlungsfähigkeit des Vereins in Frage gestellt worden ist.“

Heute Entscheidung über Bauunternehmen für Stadionneubau

Im Fokus des Jahresberichts stand neben den Bilanzzahlen auch der Stadion-Neubau im Wildpark. Am heutigen Dienstag nämlich entscheidet der Gemeinderat in Karlsruhe darüber, welches Bauunternehmen den Neubau ausführen wird. Dazu sagte Wellenreuther:

„Wir stehen heute am Vorabend der wichtigsten Entscheidung für die Zukunft des KSC der letzten und der nächsten Jahrzehnte.“

Während der Mitgliederversammlung beschlossen die Mitglieder des Karlsruher SC auch, dass die Stadion-Vertragswerke dahingehend geändert werden dürfen, dass der KSC im Rahmen des Stadion-Neubaus das VIP-Parkhaus in Eigenregie bauen darf.

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