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Jürgen Klopp spricht im Interview über verstorbenen Vater

Jürgen Klopp spricht erstmals in einem Interview über seinen verstorbenen Vater Norbert Klopp. Dieser erkrankte an Krebs und starb vor 20 Jahren.

Coach Jürgen Klopp heißt mit zweiten Vornamen Norbert. Das ist der Name seines Vaters, der vor 20 Jahren an Krebs gestorben ist. Nun hat der Trainer des FC Liverpool das erste Mal über ihn in einem Interview gesprochen. Der Erfolgscoach ist eigentlich jemand, der nicht über Privates redet. Doch nun gab er der britischen Zeitung The Sun ein Interview. Das hat die Menschen in England tief berührt. Denn dass ihr „Kloppo“ wie der Coach liebevoll genannt wird, seinen Vater vermisst, macht ihn nur noch liebenswerter auf der Anfield Road. Nicht jeder Coach, der die englische Meisterschaft gewinnt, gibt tiefen Einblick in sein privates Seelenleben. Fans von Sportwetten können übrigens bald wieder auf den FC Liverpool tippen, und zwar bei Skybet.

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Klopp traurig über den Tod seines Vaters

Das Interview berührt tief. Denn Jürgen Klopp vermisst seinen Vater und ist traurig, dass dieser seine Erfolge als Coach nicht miterleben konnte. Der Tod war ein herber Verlust für den heute 53-Jährigen. Denn sein Vater bekam von seiner zweiten Karriere als Trainer nichts mehr mit. Norbert Klopp starb, bevor sein Sohn als Coach beim 1. FSV Mainz 05 anfing. „Nun hat er meine richtige Karriere nie gesehen“, sagt Jürgen Klopp in dem Interview. Was er mit „richtig“ meint? Zuvor war Jürgen Klopp ein guter, aber nicht überragender Fußballer. Was er danach als Trainer leistete, hatte es in sich. Zahlreiche Erfolge feierte er in seiner Laufbahn als Coach mit Mainz 05, Borussia Dortmund und jetzt mit dem FC Liverpool. Mit dem Premier League Verein holte er sogar nach 30 Jahren den Champions League Titeln und die Meisterschaft.

Vater hat ihn immer gepuscht

„Mein Vater hat mich durch meine ganze Karriere als Spieler gepusht. Es gab oft wirklich harte Kritik“, beichtet Jürgen Klopp im Interview. Und diese fehle ihm heute, so der Coach weiter. Hätte er mit seinem Vater über den Wunsch, Trainer zu werden, sprechen können, so hätte dieser geantwortet: „Ja, du musst ein Trainer werden. Denn mein Vater war auch ein richtiger Coach“, erklärt Jürgen Klopp. „Was es besonders seltsam macht: Ich bin 53 Jahre alt. Und wenn ich mich in einem bestimmten Winkel im Spiegel sehe, dann erschrecke ich zu Tode, da ich exakt wie mein Vater aussehe.“ Dabei habe er bisher immer ausgesehen wie seine Mutter. „Auf einmal änderte sich das. Das ist echt verrückt.“

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