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Was können die Neulinge in der 3. Liga in der Saison 2017/2018 leisten?

Drei neue Mannschaften haben es in der vergangenen Saison in die 3. Liga geschafft: Der SV Meppen, die SpVgg Unterhaching und der FC Carl-Zeiss Jena. Alle drei stehen in der Marktwerttabelle der 3. Liga aktuell auf den letzten drei Plätzen, so dass von ihnen eigentlich kaum etwas anderes erwartet werden kann, als die Klasse mit Ach und Krach zu halten. Oder können die Mannschaften doch mehr erreichen, als der erste Eindruck verrät? Wo haben sich die Teams im Gegensatz zur vergangenen Saison in der Regionalliga verbessern können? Wir haben die drei Mannschaften unter die Lupe genommen.

Der SV Meppen

Der SV Meppen war das letzte Mal in der Saison 1999/2000 in der 3. Liga, damals noch Regionalliga Nord. In den vergangenen Jahren war Meppen aber die meiste Zeit in der vierten Liga aktiv, zweimal sogar in der fünftklassigen Oberliga Niedersachsen-West. Mit der Meisterschaft in der Regionalliga Nord in der vergangenen Saison und der gelungenen und überraschenden Aufstiegsrunde zur 3. Liga (0:0 und 4:3 nach Elfmeterschießen gegen den SV Waldhof Mannheim) kann das Team nun versuchen, in der 3. Liga Fuß zu fassen. Trainer Christian Neidhart, der die Mannschaft seit mehreren Jahren bereits betreut, weiß dass es jetzt darum gehen muss, den Klassenerhalt zu schaffen: „Wir wollen über dem Strich landen. Ich hoffe, wir können dabei die Aufstiegseuphorie noch möglichst lange aufrechterhalten. Wir müssen uns ein Stück weit umgewöhnen. In den vergangenen Jahren waren wir in den meisten Spielen der Favorit. Das wird sich jetzt gravierend ändern.“ Da Meppen nicht über die finanziellen Möglichkeiten wie die meisten anderen Drittligisten verfügt, musste der Kader eher bescheiden verstärkt werden:

  • Markus Ballmert (von Hannover 96 II)
  • Conor Gnerlich (Nordwest U19)
  • Fabian Senninger (geliehen von Hannover 96)

Unsere Einschätzung: Mehr als der pure Überlebenskampf in der 3. Liga wird für den SV Meppen in dieser Saison nicht herauskommen. Gleich am ersten Spieltag muss sich die Mannschaft gegen den Zweitligaabsteiger Würzburger Kickers beweisen, der wohl schwerste Einstand, den man sich vorstellen kann. Viel erwartet werden darf von dem Aufsteiger sicherlich nicht.

Die SpVgg Unterhaching

Die SpVgg ist wieder zurück in der 3. Liga, nach zwei Jahren in der Regionalliga Bayern. Dass die Mannschaft nach der Saison 2014/15 in die vierte Liga absteigen musste, war aus sportlicher Sicht die größte Niederlage für den Verein seit den 1980er Jahren. Jetzt soll es wieder losgehen mit dem professionellen Fußball, der in Unterhaching freilich nie ganz beendet gewesen ist. Es wird von einigen sogar schon von der 2. Bundesliga geträumt, in der die Mannschaft zwischen in den vergangenen 20 Jahren des Öfteren spielen durfte. Solche Träumereien sind zwar erlaubt, besonders realistisch sind sie jedoch nicht. Trainer Claus Schromm ist, was die Zukunftspläne angeht, gleichzeitig bescheiden und zielorientiert:

„Wir gehen die Liga nach dem Aufstieg mit einer Portion Demut an. Im Vergleich zu den vergangenen Anläufen sehen wir uns allerdings besser aufgestellt. Wir wollen so schnell wie möglich in der 3. Liga ankommen und den Klassenverbleib sichern“

Um diesem Ziel näher zu kommen, wurden einige neue Spieler unter Vertrag genommen:

Ansonsten wurden noch einige Spieler aus der eigenen Jugend in die A-Mannschaft befördert, wie Matthias Fichtner, Anes Osmanoski oder Tim Schels. Unsere Einschätzung: Unterhaching hat sicherlich bessere Chancen, sich einen festen Platz in der 3. Liga zu erobern, als der SV Meppen. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, denn die Mannschaft konnte sich nicht entscheidend verstärken und viele der Spieler im Kader der Bayern haben keinerlei Erfahrungen in der 3. Liga vorzuweisen. Dafür aber kicken zum Beispiel die beiden Ex-Löwen Stephan Hain und Dominik Stahl bei den Hachingern. Was also mag nach der Eingewöhnungsphase kommen? Mit dem SV Werder Bremen II und dem Karlsruher SC haben die Hachinger auch gleich noch zwei schwere Gegner an den ersten beiden Spieltage vor der Brust.

FC Carl-Zeiss Jena

Der FC Carl-Zeiss Jena ist in der 3. Liga ebenfalls keine unbekannte Größe. In den ersten vier Jahren nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der Saison 2007/08 konnte sich die Mannschaft ein wenig etablieren, musste aber nach der Saison 2011/12 den Weg in die Regionalliga Nordost gehen. Dort schnitt das Team stets unter den ersten zehn ab und feierte in der vergangenen Saison schließlich die Meisterschaft. Mit einem 3:2 und einem 0:1 in der Aufstiegsrunde gegen Viktoria Köln sicherte sich Jena einen Startplatz in der 3. Liga. Trainer Zimmermann weiß, worauf es in der ersten Saison ankommen wird:

„Für uns als Aufsteiger wird es darum gehen, die 3. Liga, um die wir fünf lange Jahre gekämpft haben, zu verteidigen. Wir wollen in der Klasse bleiben und uns in der Liga etablieren“

Damit geht Jena klar über ein einfach formuliertes Saisonziel hinaus. Ziel ist nicht nur der Klassenerhalt, sondern auch ein sicherer Tabellenplatz. Verstärkt haben sich die Ostdeutschen mit zwei erfahrenen Spielern aus der 3. Liga:

  • Firat Sucsuz (VfR Aalen)
  • Jan Löhmannsröben (1. FC Magdeburg)

Unsere Einschätzung: Mit dem derzeitigen Kader, der aus jungen und erfahrenen Kräften besteht, könnte das Zeil des FC Carl-Zeiss Jena bereits in dieser Saison wahr werden. Wir rechnen damit, dass sich Jena als eine der Überraschungsmannschaften der 3. Liga entpuppen wird. Das Team ist über die vergangenen Jahre gewachsen und an Erfahrung reich.

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