Skip to main content

So könnte die Stammelf 2017/2018 vom SV Werder Bremen aussehen

Wundertüte Werder! Bei Werder Bremen ging es in den letzten Jahren immer nur gegen den Abstieg. Erfolgreich zwar, kein einziges Mal musste man auch nur in die Relegation, doch an ein Anknüpfen an erfolgreichere Tage mit Meisterschaften oder zumindest Europapokalteilnahmen war nicht zu denken. Bis Alexander Nouri das Trainerzepter in Bremen übernahm und mit dem Team eine fantastische Rückrunde spielte. Am Ende wurde der Europapokal sogar nur knapp verpasst. Achter wurde man am Ende. Spielt man so weiter wie in der Rückrunde, wäre man sogar ein Kandidat für die Champions League, auch wenn das fast ein wenig vermessen klingt. Doch mit welchen Spielern will Werder in der neuen Saison so erfolgreich weiterspielen?

Wie könnte die Stammelf bei den Werderanern aussehen, bei denen es natürlich wie nach jeder Saison einige personelle Änderungen im Kader gab?

Torhüter bei Werder Bremen

Der Stammtorwart der abgelaufenen Saison ist jedenfalls nicht mehr im Kader. Felix Wiedwald wechselte nach England zu Leeds United, da er nicht den gewünschten Rückhalt im Trainerteam verspürte. Dabei hatte er seine immer mal wieder auftauchenden Fehler weitestgehend abgestellt.
Dafür hat man den tschechischen Nationaltorwart von Slavia Prag verpflichtet. Jiri Pavlenka kommt aus Tschechien an die Weser. Er dürfte ziemlich sicher Stammtorwart sein. In Veteran Jaroslav Drobny hat mit aber in jedem Fall einen starken Backup im Team. Den Kampf um die Platz 1 im Tor wird er wohl ziemlich sicher nicht für sich entscheiden können, seinem neuen Kollegen aber durchaus jemand sein, der ihm Druck machen kann, trotz seines hohen Alters.

Werders Defensive in der Saison 2017/18

Traditionell hatte Werder immer Probleme in der Defensive, was so lange gut ging, wie man vorne immer ein Tor mehr erzielte als der Gegner. Doch diese Spielweise hatte die Bremer zuletzt immer wieder in den Keller der Tabelle geführt. Das soll dieses Jahr (erneut) anders werden. Dafür, keine Gegentore zu bekommen, will man wohl mit einer Dreierkette sorgen.

Deren Zentrum bildet der Finne Niklas Mosiander, der mit 30 von 34 möglichen Einsätzen schon in der letzten, seiner ersten Saison in Bremen überzeugte. Das soll ihm auch jetzt wieder gelingen, das Trainerteam und die Fans vertrauen ihm trotz des einen oder anderen Wacklers sehr.

Rechts neben ihm wird Lamine Sané als Stammkraft erwartet, der ebenfalls bereits seit letztem Jahr für Werder kickt. Er ist wie Moisander Nationalspieler seines Landes, in diesem Fall aber für den Senegal. Auf der anderen Seite der Abwehr soll Milos Vejkovic mithelfen, möglichst wenige Gegentore zu kassieren. Gerade wenn dies den dreien – natürlich nicht alleine – gelingt, kann Werder ernsthaft wieder ein Kandidat für die oberen Plätze sein.

Mittelfeld von Werder Bremen in der kommenden Saison

Das größte Gerangel gibt es wie bei allen Fußballteams im Mittelfeld von Werder. Allerdings dürfte es hier auch die meisten zu vergebenden Plätze geben. Wahrscheinlich startet Werder mit einem 3-5-2, dann bräuchte man gleich 5 Mittelfeldspieler.

Deren bester war in der letzten Saison der Däne Thomas Delaney. Er ist sicher auch im neuen Jahr gesetzt. Neben ihm kann man auch Maximilian Eggestein erwarten, zudem wird der Österreicher Zlatko Junuzovic auf jeden Fall ebenfalls im Mittelfeld als Stammkraft erwartet. Er ist torgefährlich, bereitet aber auch viele Torschüsse vor. Zuletzt nicht immer in Bestform, erhofft man sich bei Werder Bremen aber genau diese wieder von ihm.

Auf den Außenbahnen ist dann noch Platz im Mittelfeld für Robert Bauer auf der rechten Seite und Ludwig Augustinsson auf der linken Seite. Während Bauer vom FC Ingolstadt kommend schon in der letzten Saison bei Werder spielte, ist Augustinsson ein vielversprechender Neuzugang vom FC Kopenhagen. Der Schwede ist Nationalspieler in seiner Heimat und besitzt neben seinen allgemeinen Qualitäten auch ein gutes Auge nach hinten. Deshalb könnte er die gesamte linke Seite beackern und damit sowohl hinten helfen als auch ein Gefahrenherd in den vorderen Reihen des Spiels werden.

In jedem Fall hat Werder ein wenig aufgerüstet, was man nach einigen Abgängen aber auch tun musste. Das traditionell vor allem schnelle Spiel der Werderaner wurde um einige dazu passende Spieler erweitert.

Die Offensive bei Werder Bremen 2017/18

Der Abgang von Claudio Pizarro trifft die Fans des SV Werder Bremen hart. Der Vertrag der Identifikationsfigur wurde nicht mehr verlängert. Sportlich aber ist der Weggang von Pizarro kein großer Verlust mehr. Inzwischen merkte man ihm doch sein Alter sehr an, zudem war er häufig verletzt. Das kann man von beiden Kandidaten für die Stammelf im Sturm nicht behaupten, sie stehen beide in der Blüte ihrer Fußballerkarriere.

Vor allem Max Kruse spielte eine starke Rückrunde und scheint nun nach einigen Eskapaden den Weg zurück gefunden zu haben, auf dem Platz beste Leistungen abzurufen. Sollte er nicht noch kurzfristig vor Saisonbeginn wechseln, ist Kruse auf jeden Fall im Sturm gesetzt.

Neben ihm darf sich Fin Bartels die größten Hoffnungen auf einen Stammplatz in Werders Offensive machen. Der Kieler spielete bis jetzt immer im Norden, beim FC St. Pauli sehr erfolgreich, dann aber seit 2014 bereits bei Werder Bremen. 20 Tore gelangen ihm seitdem, was nicht allzu viel ist, aber er spielt gut mit und bringt sich ein, was man von ihm auch in der Saison 2017/18 erwartet.

Die voraussichtliche Stammelf von Werder Bremen

Sollte sich nicht noch ein Spieler in der Vorbereitung verletzen, kann man das Team von Werder Bremen am ersten Spieltag wohl in der folgenden Aufstellung erwarten:

Jiri Pavlenka – Milos Veljkovic, Niklas Moisander, Lamine Sané – Robert Bauer, Thomas Delaney, Maximilian Eggestein, Zlatko Junuzovic, Ludwig Augustinsson – Fin Bartels, Max Kruse.

Mit dieser Truppe wäre durchaus vorstellbar, dass sie unter Jungtrainer Alexander Nouri dort weitermacht, wo sie in der letzten Saison aufgehört hat. Das hieße zumindest, dass Werder in der Saison 2017/18 nicht gegen den Abstieg spielte. Und vielleicht sogar tatsächlich in realistischer Manier von einer Teilnahme am Europapokal träumen dürfte.

# Anbieter Besonderheiten Bonus Bewertung
1
  • Bis zu 250 Euro Bonus
  • Breites Wettangebot
  • Sehr gutes VIP Programm
  • Lizenz aus Malta vorhanden
  • PayPal als Zahlungsmethode verfürbar

100%bis 250€

98 von 100

Bonus sichern

AGB gelten, 18+

Testbericht lesen

Sharing is caring!

Ähnliche Beiträge

schließen X