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Kontroverse um Rassismus Vorwürfe in der Serie A

Ein Spiel Sperre für Sulley Muntari wegen der Gelben Karte für Meckern – obwohl der ehemalige Portsmouth und Sunderland Mittelfeldspieler sich nur über rassistische Äußerungen der gegnerischen Fans beschwert hatte. Das Ganze passierte bei der Partie zwischen Cagliari Calcio und Delfino Pescara, wo der 32-jährige seit Januar unter Vertrag steht. Es war seine fünfte Gelbe Karte, daher die Sperre. Und wie die offiziellen Organe der Serie A nun verlautbarten, sei eine Sanktion von Cagliari nicht geplant. In einer Erklärung der Liga ist von „nur 10 Fans, also weniger als ein Prozent“ die Rede, die in den Vorfall verwickelt gewesen sind.

Spielergewerkschaft: Die Gelbe Karte muss annulliert werden

Die Gewerkschaft der Profispieler, FIFPro, sieht das anders und meint: „Wir fordern die italienischen Behörden dazu auf, sich die Version von Muntari anzuhören, herauszufinden, warum die Situation falsch beurteilt worden ist und Maßnahmen zu ergreifen, damit so etwas nicht wieder vorkommt. FIFPro ist außerdem der Auffassung, dass die Gelbe Karte von Muntari aufgehoben werden muss. Muntari hat alles richtig gemacht, indem er den Schiedsrichter auf die rassistischen Vorfälle aufmerksam machte. Ein Spieler sollte zu jedem Zeitpunkt dem Schiedsrichter solche Dinge melden können, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen.“ Gegenüber dem italienischen Fernsehen äußerste sich später auch Muntari selbst zu dem Vorfall. Nachdem er sich in der ersten Halbzeit von einer Gruppe Fans beleidigt gefühlt habe, sei er zu der betreffenden Gruppe gegangen, um einem Kind sein Trikot zu überreichen, um die Situation zu deeskalieren. Der ehemalige Inter und AC Mailand Star, der bereits 84-mal als Nationalspieler Ghanas in Erscheinung getreten ist, wurde aber in der zweiten Halbzeit weiter beleidigt, so dass er dem Schiedsrichter Bescheid geben musste. „Er sagte mir, es sei mir nicht erlaubt, mit den Zuschauern zu sprechen. Ich habe ihn gefragt: ‚Haben sie denn nicht gehört?‘ Ich sagte ihm, dass er den Mut haben müsste, das Spiel zu unterbrechen. Der Schiedsrichter ist nicht nur dazu da, um auf dem Feld zu stehen und seine Pfeife zu benutzen. Er muss alles unter Kontrolle haben. Er muss auch mit solchen Situationen umgehen und ein Exempel statuieren.“

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