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So lief die bisherige Vorbereitung der Teilnehmer am Telekom Cup 2017/2018

Der Telekom Cup startet am Samstag und endet am Samstag – ein kleines Mini-Turnier, das allerdings wegen der hochkarätigen Teilnehmer hierzulande für Aufmerksamkeit sorgt. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München wird dabei sein, ebenso die TSG 1899 Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach und der SV Werder Bremen. Wer auf dieses Ereignis wetten möchte, der sollte sich natürlich vorher über die Form der Teilnehmer erkundigen – wir haben das gemacht und präsentieren hier unsere Ergebnisse.

Der FC Bayern München

Das erste Testspiel gegen Wolfratshausen verlief noch nicht so ganz, wie Carlo Ancelotti sich das vorgestellt hatte, es gab nur ein sehr zähes 4:1 gegen die Amateure. Doch bereits beim zweiten Auftritt des deutschen Meisters wurde es anders. Gegen den Bayernligisten FSV Erlangen-Bruck gelang ein standesgemäßer 9:1 Erfolg. Damit hat sich das Team von Ancelotti schon mal für den Telekom Cup warmgeschossen. Es fehlten die Confed-Cup Teilnehmer Joshua Kimmich, Sebastian Rudy, Niklas Süle und Arturo Vidal, auch Torhüter Manuel Neuer war noch nicht mit dabei. Dafür gab es die Chance für viele Jugendspieler, sich zu beweisen. Aus der ersten Elf waren die Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels dabei auch

  • Javi Martinez
  • Kingsley Coman

gaben sich die Ehre. So sah die Mannschaftsaufstellung letztendlich aus:

  • Startelf: Starke – Bernat, Hummels, Martinez, Resul Türkkalesi – Müller, Coman, Franck Evina – Timothy Tillman, Marco Friedl, Milos Pantovic
  • Eingewechselt: Ron Thorben Hoffmann, Niklas Tarnat, Manuel Winzheimer, Adrian Fein, Michael Strein, Raphael Obermair, Derrick Köhn, Marco Hingerl, Lukas Mai

Marco Friedl freute sich über seinen Einsatz: „Ich fühle mich natürlich geehrt, dass ich in der zweiten Halbzeit Kapitän sein dürfte. Aber alle Profis waren vom Platz, da bilde ich mir jetzt nicht so viel drauf ein. Wir haben gut gespielt und das Pensum im Vergleich zum Spiel gegen Wolfratshausen war höher.“ Alles in Allem sind die Vorbereitungsspiele, die es bisher gegeben hat, nicht dazu geeignet, sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Mannschaft zu machen. Die Durchschlagskraft der Truppe bekommen wir daher erst am Samstag zu sehen.

Die TSG 1899 Hoffenheim

Bei der TSG 1899 Hoffenheim hat es bisher erst ein richtiges Testspiel gegeben. In Schwetzingen konnte die Mannschaft von Julian Nagelsmann den zehnfachen belgischen Meister Standard Lüttich mit 4:2 bezwingen. Dabei schafften es die Sinsheimer, die Partie nach einem 0:2 Rückstand noch zu drehen. Die Belgier waren am Ende aber auch nur noch mit zehn Mann auf dem Platz – was aber auch beweist, wie verbissen dieses Testspiel angegangen worden ist. Adam Szalai (40.), Eugen Polanski (65.), Nicolas Wähling (72.) und Stefan Posch (86.) waren die Torschützen für die TSG.

SV Werder Bremen

Der SV Werder Bremen hatte eine sehr bewegte Saisonvorbereitung. Besonders das erste Testspiel gegen Ajax Amsterdam wird wohl so schnell niemand der dort Anwesenden vergessen. Beim Stande von 2:1 brach der Schiedsrichter die Partie ab, da sich Abdelhak Nouri von Ajax Amsterdam plötzlich regungslos auf dem Boden befand – er hatte einen Herzstillstand und musste reanimiert werden. Inzwischen ist klar: Er hat bleibende Hirnschäden davongetragen. „Das ist schrecklich. Unsere schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Unsere Gedanken sind jetzt vor allem bei seinen Eltern und seinen Geschwistern“, sagte Ajax-Manager Edwin van der Sar. Der frühere Nationaltorwart berichtete zudem über die Ergebnisse der jüngsten Untersuchungen bei dem 20 Jahre alten Nouri. „Große Teile des Gehirns sind nicht mehr funktionsfähig. Die Heilungschancen sind nach Auskunft der Ärzte gleich null“, so der 46-Jährige, der sichtlich unter Schock stand. Auch der SV Werder Bremen nahm Anteil und schrieb auf Twitter: „Wir sind tief betroffen, unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen, Mitspielern & bei @AFCAjax! ? #StayStrongAppie“. Vielleicht litten sie Spieler der Bremer noch an den Nachwirkungen dieses Vorfalls, als es am vergangenen Mittwoch im nächsten Test gegen Wolverhampton ging. Das Spiel wurde sehr intensiv geführt, doch die wirklich gefährlichen Torszenen kamen vom englischen Zweitligisten. Am Ende blieb es bei der 0:1-Niederlage für die Werderaner. „Wir sind zufrieden mit dem Test, aber natürlich nicht mit dem Ergebnis. Der Fokus liegt für uns auf unserem Defensivverhalten und da konnten wir heutige wichtige Erkenntnisse gewinnen. Wir versuchen immer aus verschiedenen Grundordnungen zu agieren und flexibel zu sein. Daran müssen wir sicherlich noch arbeiten. Zu Beginn der Partie mussten wir umstellen, weil wir Wolverhampton anders erwartet hatten. Für uns war das gut, weil wir genau das trainieren wollen. Auch wenn wir das Ergebnis gerne positiv gestaltet hätten, war es ein guter Test. Das Ergebnis ist in diesem Fall nur zweitrangig“, so Trainer Alexander Nouri nach dem Spiel.

Borussia Mönchengladbach

Im ersten Testspiel gegen den Wuppertaler SV konnten die Fohlen einen 1:0 Erfolg feiern, doch das zweite Spiel gegen KAS Eupen drohte zur ersten Niederlage in der Vorbereitungsphase zu werden. Gladbach kam mit folgender Startelf auf den Platz (Wechsel in Klammern): Sippel – Wendt (83. Komenda), Kolodziejczak (38. Elvedi), Oxford (66. Meyer), Jantschke – Grifo (76. Arslan), Kramer (66. Zakaria), Strobl, Herrmann – Raffael (46. Cuisance), Hofmann (46. Yeboah). Nachdem die Fohlen nach 20 Minuten durch einen Treffer von Herrmann mit 1:0 in Führung gehen konnten, glich Luis Garcia in der 57. Minute aus. Die Gastgeber schafften es sogar noch in der 69. Minute durch Diallo in Führung zu gehen und die Niederlage schien nicht mehr zu verhindern. Doch dann kam Cuisance, der sein Debüt für die Herrenmannschaft gab, und erzielte mit einem hervorragend ausgeführten Freistoß in der 78. Minute den Ausgleich, bei dem es am Ende dann blieb.

Kein Team hat richtig überzeugt – außer Bayern natürlich

Nur der FC Bayern München konnte also in der Vorbereitungsphase bisher richtig glänzen. Bei den anderen Mannschaften befinden sich noch zu viele Spieler im Urlaubsmodus, so dass wir davon ausgehen können, dass der deutsche Rekordmeister am Ende das Turnier für sich entscheiden kann.

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