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So liefen die bisherigen Supercup-Endspiele zwischen Dortmund und Bayern

Wieder mal kommt es im deutschen Supercup zum Duell der beiden größten und erfolgreichsten Clubs der jüngeren Fußballhistorie. Im eigenen Wohnzimmer, im Signal Iduna Park, darf die Dortmunder Borussia dabei am 05.08.2017 den FC Bayern München zum Duell um den ersten – wenn auch wenig bedeutsamen – Titel der neuen Saison 2017/18 empfangen. Und obwohl diese Paarung die bisher häufigste im Supercup ist, insbesondere in den letzten Jahren, sind die Fans heiß auf dieses Duell, ist hier doch Fußball auf allerhöchstem Niveau zu erwarten. Wie es eben zuletzt auch sehr häufig der Fall war, wie der Blick auf die Bilanz der beiden Clubs gegeneinander im Supercup zeigt.

Noch vor dem Mauerfall das erste Duell

Zum ersten Mal traf man 1989 aufeinander, zu einer Zeit, als die Borussia sich gerade erst wieder zu einem Club entwickelte, der mal oben angreifen könnte. Etwas überraschend hatten die Dortmunder den DFB-Pokal gewonnen, mit einem 4:1 über Werder Bremen. Die Meisterschaft des FC Bayern hingegen war damals schon Standard gewesen, wenn auch nicht so unzweifelhaft wie heutzutage.

Gespielt wurde in Kaiserslautern und es sollte ein erinnerungswürdiges Spiel um den Supercup werden. Denn die Borussia schlug auch hier überraschend ihren Gegner und zwar gleich mit 4:3. 7 Tore fielen vorher und nachher nie in diesem Wettbewerb. Andy Möller war es kurz vor Schluss vorbehalten, den Siegtreffer für Borussia Dortmund zu erzielen. Nur 16.000 Zuschauer wollten diese Partie damals sehen, verpassten vom ständig wechselnden Spielverlauf her so einiges.

Nach langer Pause begann die neue Serie

Nach ihren beiden Meisterschaften 1995 und 1996 gewannen die Dortmunder den Supercup gleich zweimal in Folge – ohne dabei auf den FC Bayern München zu treffen. Das war erst 2012 wieder der Fall, seitdem aber mit schöner Regelmäßigkeit.

2012 traf man sich in der Münchner Allianz-Arena und den in der Bundesliga wie schon im Jahr zuvor von Borussia Dortmund distanzierten Bayern gelang zumindest eine kleine Revanche, als man sich mit 2:1 durchsetzen konnte. Mario Mandzukic hatte schon in der 6. Minute mit seinem Führungstreffer die Weichen auf Sieg des FC Bayern München gestellt. Thomas Müller legte ebenso rasch das 2:0 nach, nämlich schon in der 11. Minute. Wer nun ein Schützenfest erwartet hatte, wurde aber eines Besseren belehrt. In der verbliebenen Spielzeit gelang dem BVB nur noch durch den damals noch für Dortmund spielenden Robert Lewandowski der Anschlusstreffer. Dies geschah in der 75. Minute zu spät, um noch etwas an der Entscheidung für die Bayern zu ändern.

Nachdem der Supercup in seiner Anfangszeit oft nur ein recht spärliches Publikum fand, hatte er sich 2012 schon längst zu einer begehrten Ouvertüre zur neuen Saison gemausert. Und so verfolgten diesen Sieg des FC Bayern München 69.000 im damit damals ausverkauften Stadion der Bayern den Anfang einer langen Reihe von weiteren Duellen der beiden Clubs um den Supercup.

Foto: Tupungato / Shutterstock.com

Rekord bei der Zuschauerzahl und viele Tore

Es folgte 2013 das nächste Duell, nachdem die Bayern das Double gewonnen hatten, und der BVB als Vizemeister die Rolle des eigentlichen zweiten Clubs übernehmen durfte. Diesmal wechselte man mit dem Austragungsort wieder nach Dortmund, wo 80.675 Zuschauer einen neuen Besucherrekord für Spiele im deutschen Supercup aufstellten.

Offenbar inspiriert von der größtenteils sie selbst unterstützenden Kulisse schwangen sich die Dortmunder zu einer formidablen Leistung in einem äußerst unterhaltsamen Spiel auf. 4 Tore gelangen den Dortmundern gegen den FC Bayern München. Nachdem Marco Reus schon in der 6. Minute die Führung gelang, hatte diese bis zur Pause Bestand. Dann glich Arjen Robben aus, doch die Dortmunder kontern nur zwei Minuten später mit einem Doppelschlag. Wiederum Arjen Robben verkürzte noch einmal auf 2:3, doch erneut Marco Reus setzte in der 86. Minute dann den Schlusspunkt zum 4:2. Die Zuschauer – im Stadion und im TV – hatten eine furiose Partie in dieser Ausgabe des Supercups 2013 erlebt.

Aller guten Supercup-Spiele sind drei

2014 trafen dann zum dritten Mal in Folge diese beiden Teams aufeinander. Statt zurück nach München zu wechseln, blieb man aber im Signal Iduna Park als Ausrichtungsort. Erneut hatten die Dortmunder nach 90 Minuten die Nase vorn. Mchitarjan und Aubameyang erzielten die beiden Treffer zum relativ ungefährdeten Sieg der Heimmannschaft, in jeder Halbzeit jeweils einen. Erneut fanden über 80.000 Zuschauer in Dortmund dieses Duell so reizvoll, dass sie live vor Ort dabei sein wollten.

Bislang letztes Duell und Gesamtbilanz

Und sie mussten auch nur ein Jahr warten, als 2015 das Duell um den Supercup ausnahmsweise FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg lautete, bis sich erneut Dortmund und die Bayern im Finale wiederfanden. Zum bislang letzten Mal – vor der Neuauflage am kommenden Samstag – trafen sich da diese beiden Clubs. Wie auch am Wochenende war wieder Dortmund der Austragungsort. Diesmal kamen sogar über 81.000 Zuschauer zu diesem Spektakel, das wohl mehrheitlich nicht in ihrem Sinne ausging. Diesmal siegten die Bayern mit 2:0, Tore durch Arturo Vidal (58.) und Thomas Müller (79.) entschieden die Partie nach zuvor drei vergeblichen Anläufen mal wieder für den FC Bayern München.

Somit sieht die Gesamtbilanz vor der dann 7. Auflage genau dieser Paarung folgendermaßen aus:

3 Siege FC Bayern München
3 Siege Borussia Dortmund

Torverhältnis 10:9 für Borussia Dortmund.

Und hier der Überblick über die bisher ausgespielten Duelle der beiden Clubs in diesem Wettbewerb:

  • 1989 FC Bayern München – Borussia Dortmund 3:4
  • 2012 Borussia Dortmund – FC Bayern München 0:2
  • 2013 FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:4
  • 2014 FC Bayern München – Borussia Dortmund 0:2
  • 2016 FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:0

Mit seinen insgesamt fünf Siegen in diesem Wettbewerb liegt Borussia Dortmund übrigens gleichauf mit dem FC Bayern München, der ebenfalls fünf Mal den deutschen Supercup gewann. Wer das Duell am Samstag für sich entscheiden wird, wird damit auch Rekord-Supercupsieger im deutschen Fußball werden.

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