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Mehrere Europameister von 1996 warten auf den großen Durchbruch als Trainer

Foto: Christian Ziege/Imago/foto2press


Die Europameistermannschaft von 1996 können viele Fußballfans quasi im Schlaf aufsagen. Kein Wunder, denn die Namen dieser Spieler haben sich in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt, ähnlich wie die der Weltmeister 1990 oder 2014. Damals, im Finale gegen Tschechien, das mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen werden konnte und bei dem Oliver Bierhoff, der jetzige Teammanager der deutschen Nationalmannschaft das „Golden Goal“ erzielte, standen auch Matthias Sammer, Christian Ziege, Thomas Häßler, Jürgen Kohler und Mehmet Scholl auf dem Platz. Einige aus dem Kader sind inzwischen Trainer, so wie Jürgen Klinsmann, Andi Köpke oder Oliver Reck. Wieder andere sind eben Funktionäre geworden (Bierhoff) oder warten noch auf ihren Durchbruch als Trainer – um diese wird es gehen.

Christian Ziege: Jetzt Trainer in Thailand

Christian Ziege ist seit 2006 Inhaber des A-Trainer-Scheins. Seine erste Station war die U17 von Borussia Mönchengladbach, am 5. Oktober wurde er nach der Entlassung von Jos Luhukay Interimstrainer der ersten Mannschaft in der Bundesliga, allerdings nur für ein Spiel. Am 19. Oktober wurde er Assistent von Hans Meyer, trat dann am 15. Dezember 2008 von diesem Posten wieder zurück. 2010 erwarb er das Fußballlehrerdiplom an der Hennes-Weisweiler Sporthochschule in Köln und wurde ab Saisonbeginn 2010/11 Cheftrainer von Arminia Bielefeld, wurde aber im November 2010 wieder entlassen. Von 2015 bis 2017 war er Cheftrainer beim spanischen Drittligisten Atlético Baleares, zwischendurch versuchte er sich als Jugendtrainer beim DFB. Derzeit verdient er sein Geld als Trainer des thailändischen Erstligisten Ratchburi Mitr Phol FC – nicht gerade ein Durchbruch.

Thomas Häßler: Trainer in der Landesliga

Thomas Häßler war von Oktober 2006 bis Oktober 2009 Techniktrainer der ersten Mannschaft des 1. FC Köln, danach kam er im Jugendbereich des Vereins unter. Zwischen Februar und November 2007 war er außerdem Assistenztrainer von Berti Vogts bei der nigerianischen Nationalmannschaft. Inzwischen ist er aber nur noch bei den Amateuren aktiv: Er unterschrieb im Februar 2016 einen Vertrag als Cheftrainer des Club Italia 80 in Berlin und konnte den Verein sofort einen Liga höher, in die Fußball-Landesliga Berlin bringen. Mit der Mannschaft steht er zur Winterpause auf dem 14. Tabellenplatz – dem ersten Abstiegsplatz.

Oliver Reck: Auf dem Sprung in Liga 3?

Oliver Reck war im Finale 1996 zwar nur, neben Oliver Kahn, Ersatztorwart, als Europameister darf er sich trotzdem betrachten. Nach seiner aktiven Karriere, die er bei den Kickers Offenbach begann, war er beim FC Schalke 04 zunächst Co-Trainer, dann zwischen 2003 und 2009 als Torwarttrainer eingestellt. Den gleichen Job machte er dann auch beim MSV Duisburg und zuletzt bei Fortuna Düsseldorf. Zum Beginn der Saison 2014/15 übernahm er den Job des Cheftrainers, wurde allerdings am 23. Februar vom Vorstand beurlaubt. Schließlich kehrte er zu seinen Wurzeln zurück und ist seit dem 27. Januar 2017 als Nachfolger von Rico Schmitt der Cheftrainer der Kickers Offenbach. Mit dem Regionalligisten steht er in der Staffel Südwest derzeit auf Rang vier und könnte in der Rückrunde durchaus um einen der beiden Relegationsplätze für den Aufstieg in Liga drei mitspielen.

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