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Morgen Krisengespräch: Berliner AK und Chemnitzer FC über das Spiel am Samstag

Am kommenden Samstag soll in der Regionalliga Nordost die Partie zwischen dem Berliner AK 07 und dem Chemnitzer FC stattfinden. Doch noch immer steht im Raum, ob die Hauptstädter überhaupt zu diesem Auswärtsspiel antreten werden. Bereits vor einer Woche hatte der Präsident des Multi-Kulti-Klubs, Mehmet Ali Han, Bedenken geäußert. Begründung: Die rechtsextremen Übergriffe auf ausländische Mitbürger am Wochenende.

„Man sagte uns, es gebe bereits ein Sicherheitskonzept, das ausreichend sei. Aber die Lage hat sich doch geändert”,

mahnte Han. Und der sportliche Leiter, Mehmet Öztürk, sagte: „Ein mulmiges Gefühl hat man immer, wenn man in Ostdeutschland spielt. Aber wir fahren da jetzt mit einem guten Gefühl hin. Es ist viel geschrieben worden, da soll man nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen.“

Han fordert massiven Polizeieinsatz

Morgen sollen sich Vertreter des NOFV sowie beider Klubs zusammensetzen, um einen Krisen-Gipfel abzuhalten. „Wir wollen, dass die Sicherheitsmaßnahmen überprüft werden. Dann werden wir uns im Vorstand zusammensetzen und entscheiden”, sagte Han. Besonders wichtig sei ihm ein ausreichender Polizei-Einsatz, dieser müsse protokollarisch festgehalten werden. Dass der Präsident des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen die Jagd auf Ausländer in Chemnitz infrage stellte, sorgt bei den Berlinern nicht für Beruhigung: „Das macht uns Sorgen, wenn es keine einheitliche Aussage zu den Vorfällen gibt. Wir wissen nicht, wem wir glauben sollen.“

Auch der DFB zeigt sich beunruhigt

Han war es, der in seinem ersten Appell darauf hinwies, dass auch ehemalige Fangruppierungen des Chemnitzer FC zu rechten Aufmärschen aufgerufen hätten. „Wir fordern, dass eine klare Grenze zwischen Fußball und Hooligans gezogen wird“, so der Präsident. Der Chemnitzer FC reagierte inzwischen: „Die Behörden unterstützen wir in jeder Hinsicht und jeder Fan, Mitglied oder Beteiligter wird aufgefordert, sachdienliche Hinweise an die zuständigen Stellen zu erteilen“, so der Klub, der momentan nach dem Abstieg von finanziellen Sorgen geplagt wird und von einem Insolvenzverwalter vertreten wird. Auch der DFB mahnte: „Hass und Gewalt können in keinster Weise toleriert werden, weder auf noch neben den Fußballplätzen. Der NOFV steht in direktem Austausch mit den Vereinen und hat bereits Maßnahmen rund um das betreffende Spiel eingeleitet, die den Sicherheitsrichtlinien folgen.“

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Kommentare


Martin Glaubitz 11. September 2018 01:57 um 1:57

Machen die Spieler des Berliner AK dann auch eine Schweigeminute am Anfang für das deutsche Todesopfer in Chemnitz? Wäre eine nette Geste und würde den Rechten massiv Wind aus den Segeln nehmen. Werden wir aber wohl leider nicht sehen…

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