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MSV Duisburg trennt sich von Cheftrainer Gruev und holt Lieberknecht

Die Niederlage des MSV Duisburg am vergangenen Spieltag gegen den SSV Jahn Regensburg war wohl eine zu viel: Der Verein hat nun die Konsequenzen aus dem schlechten Saisonstart gezogen und Trainer Ilia Gruev beurlaubt. Der 48-jährige ist seinen Job nach fast drei Jahren los. Ein neuer Trainer wurde ebenfalls bereits präsentiert: Der ehemalige Coach von Eintracht Braunschweig, Torsten Lieberknecht, übernimmt das Training. Neben Gruev muss auch dessen Assistent Yonto Arsov gehen. „Dass wir uns von Ilia und Yontcho verabschieden müssen, tut weh, und wir haben diese Entscheidung nach langen, intensiven Überlegungen und schweren Herzens gefällt. Wir alle, Verantwortliche, die beiden Trainer und die Mannschaft, haben alles für den gemeinsamen Erfolg getan“, so Präsident Ingo Wald.

Trennung hatte sich bereits angedeutet

Die Trennung hatte sich bereits nach der Heimniederlage gegen Regensburg angedeutet. Selbst einige Teile der Fans hatten sich von dem Trainer abgewandt und nach dem Spiel seine Entlassung gefordert. Nach acht Ligaspielen gingen alle Heimspiele des MSV verloren, nur zwei Punkte konnte die Mannschaft holen, womit die Zebras auf dem letzten Tabellenplatz liegen. Gruev kam 2015 als Nachfolger von Gino Lettieri. Er konnte den Abstieg in die 3. Liga ebenfalls nicht mehr verhindern, doch er schaffte den Wiederaufstieg in der darauffolgenden Saison. Er verhinderte außerdem, dass Duisburg in der vergangenen Spielzeit in den Abstiegskampf verwickelt wurde.

Kontinuität nicht als Selbstzweck interpretieren

„Kontinuität ist beim MSV Duisburg nicht nur ein Schlagwort. Wir leben diese Nachhaltigkeit! Allerdings darf Kontinuität auch nicht zum Selbstzweck werden. Wir haben bis zum letzten Moment immer wieder überlegt, welche Stellschrauben wir noch drehen können“, verdeutlichte Grlic. „Wir wissen aber auch, dass wir jetzt dringend einen notwendigen Impuls setzen müssen, um unser großes Ziel Klassenerhalt überhaupt verwirklichen zu können.“ Gruev äußerte sich ebenfalls: „Die fast drei Jahre hier als Cheftrainer waren für mich mehr als ein Job. Der MSV lag mir immer am Herzen und er wird mir auch künftig nicht egal sein. Dieser Verein und die Fans der Zebras waren, sind und bleiben etwas ganz Besonderes. Es war früher eine Ehre für mich, in Zebrastreifen zu spielen und in den letzten Jahren für den MSV als Trainer zu arbeiten. Alles Gute – auch im Namen meines Co-Trainers Yontcho Arsov – für euch und danke an alle für alles!“ Gruev ist der dritte Trainer der 2. Bundesliga, der in der laufenden Saison seinen Job verliert.

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