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Nach den Randalen in Bilbao: Droht uns eine Weltmeisterschaft voller Hooligan-Gewalt?

Foto: Randale Athletic Bilbao/Imago/Agencia EFE

Es waren Szenen, wie sie niemand sehen will: Beim Europa League Spiel zwischen Athletic Bilbao und Spartak Moskau gab es Randale, als russische und spanische Fans aneinandergerieten. Und als ob das noch nicht genug wäre, kam dabei ein Polizist ums Leben: Er erlitt einen Herzinfarkt und verstarb später im Krankenhaus. „Unser Beileid gilt den Kollegen, Freunden und Angehörigen des gestorbenen baskischen Polizisten“, schrieb die Polizei von Bilbao bei Twitter. Athletic Bilbao teilte mit: „Unser größtes Beileid der Familie und den Kollegen des heute gestorbenen Polizisten.“ Außerdem verurteilte der Club die Gewalt rund um den Fußball aufs schärfste. Vom russischen Klub ist noch keine Stellungnahme vernommen worden.

Fünf Personen festgenommen, „viele von ihnen sind Russen“

Bereits im Vorfeld der Partie wurde die spanische Polizei von den russischen Kollegen davor gewarnt, dass es mit einigen mitgereisten Fans von Spartak zu Problemen kommen kann. Und die gab es dann auch. Fünf Personen worden von der baskischen Polizei in Gewahrsam genommen. „Wir wissen nicht, ob sie alle Unterstützer von Spartak sind, aber viele von ihnen sind Russen“, sagte ein Polizeisprecher laut spanischen Medien.

Gewalt und Zerstörung gehören bei den Hooligans zum Fußball dazu

Das alles wirft erst einmal ein schlechtes Licht auf die russischen „Fans“. Müssen die Fans aus anderen Ländern nun Angst haben, dass es bei der Weltmeisterschaft in Russland zu ähnlichen Szenen kommen wird? Zunächst einmal müssen wir wohl festhalten, dass es solche und ähnliche Szenen schon öfters bei Europapokalspielen gegeben hat, und bei weitem waren nicht immer russische Teams oder deren „Fans“ beteiligt. Randale, Massenschlägereien und auch Todesfälle gehören im Umfeld der sogenannten „Ultras“ seit jeher zum Fußball dazu. Es ist auch kein Geheimnis, dass sich Gruppen von verfeindeten Hooligans verabreden, um sich gegenseitig verprügeln zu können – wohl eine der seltsamsten Eigenheiten dieser Krawallbrüder.

Russische Hooligans sind gefürchtet

Die russischen Hooligans gelten, ähnlich wie vor einigen Jahren noch die englischen Vertreter dieser Subkultur, zu den gefürchtetsten. Es gibt inzwischen gut recherchierte Dokumentationen darüber, das sich die russischen Hooligans einfach aus Spaß an der Sache zusammenrotten, gegnerische Fans durch die Straßen jagen (wie auch bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich) und randalieren. Davor werden wir bei der Weltmeisterschaft in Russland nicht sicher sein.

Lässt sich der russische Staat von den Hooligans auf der Nase rumtanzen?

Klar ist aber auch: Die russische Staatsmacht wird nicht tatenlos zusehen können, wenn es zu Ausschreitungen und Gewaltausbrüchen kommt. Denn Russland hat ohnehin auf der Weltbühne keinen sonderlich guten Ruf mehr, sei es politisch oder auch in Sachen Sport. Daher werden die Organisatoren der Weltmeisterschaft sehr darauf bedacht sein, für alle Anwesenden ein sicheres Umfeld zu schaffen. Eine Weltmeisterschaft voller Hooligan-Gewalt ist daher weniger zu befürchten. Dass es durchaus zu dem einen oder anderen Zwischenfall kommen wird, ist jedoch nicht auszuschließen.

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