Nach der Festnahme eines dringend des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund Verdächtigen hat der BVB den ermittelnden Behörden gedankt. Die Verantwortlichen des Bundesligisten hoffen auf eine schnelle und vollständige Aufklärung.

„Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft, des Bundeskriminalamts und der nordrhein-westfälischen Polizei wurden sehr intensiv und mit Hochdruck geführt. Dafür bedanken wir uns in aller Form und hoffen, dass in dem Tatverdächtigen nun der Verantwortliche für den niederträchtigen Anschlag auf unsere Spieler und Staff-Mitglieder gefasst werden konnte“, hieß es in einer Stellungnahme von Klub-Boss Hans-Joachim Watzke und Präsident Reinhard Rauball.

Die Bundesanwaltschaft hatte am Freitagmorgen mitgeteilt, dass der 28 Jahre alte deutsche und russische Staatsangehörige Sergej W. von Spezialkräften der GSG 9 im Raum Tübingen festgenommen worden sei. W. stehe in dem Verdacht, am 11. April 2017 den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt zu haben. Ihm wird versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Zuvor waren die Verdächtigen auch im islamistischen und rechtsextremen Milieu vermutet worden.

Marcel Schmelzer äußerte am Freitag im Namen der Mannschaft die Hoffnung, „dass wir die tatsächlichen Hintergründe des Anschlags erfahren. Für alle, die im Bus saßen, wären diese Informationen wichtig, denn sie würden den Verarbeitungsprozess deutlich erleichtern“.

Nach Festnahme: BVB dankt Ermittlern und hofft auf vollständige Aufklärung
Der BVB hofft nun auf vollständige Aufklärung
FIRO/SID