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Nächster Akt im Fall Bastians: VfL Bochum verhindert offenbar Wechsel nach China

Foto: Felix Bastians/Imago/DeFodi


Für VfL Bochum Verteidiger Felix Bastians beginnt die Rückrunde mit einem erfreulichen Ereignis: Der Geburt seiner Tochter Isabel. Diese Geburt ist auch der Grund, warum Bastians beim Auftakttraining nicht mit dabei war. Die Nachricht von dem Nachwuchs verbreitete der Herr Papa höchst persönlich über Facebook und Instagram und seine Fans forderten ihn daraufhin eindringlich auf, in Bochum zu bleiben. Eigentlich wollte Bastian weg. Weg vom VfL, weg von Sportchef Christian Hochstätter, mit dem er sich in den Haaren liegt. Aber er durfte nicht, der Verein stellte sich quer. „Das Thema Wechsel ist durch“ meinte Bastians am Mittwoch gegenüber „Der Westen“.

Bochum provoziert mit einer Millionenforderung das Aus der Verhandlungen

Allerdings ist das Thema Wechsel eben nicht nur deswegen durch, weil er nun eine Tochter bekommen hat – denn der Nachwuchs hat sich schon seit einigen Monaten angekündigt, der Wechselgedanke kam dem 29-jährigen erst später. Wenn er heute auf den Trainingsplatz zurückkehrt, dann wohl noch für viele Jahre, sein Vertrag ist noch bis 2020 gültig. Interesse an dem Innenverteidiger hatte es schon gegeben. Ein chinesischer Verein hatte zuletzt 800.000 Euro für ihn geboten, doch der VfL erhöhte die Forderung, laut „Der Westen“, auf einen millionenschweren Betrag, so dass der chinesische Klub aus den Verhandlungen aussteigen musste. Für einen 29-jährigen Innenverteidiger aus der 2. Bundesliga eine viel zu hohe Summe. Da steckte natürlich Absicht dahinter.

Bastians Wechsel ist damit vom Tisch

Einen Wechsel erzwingen, wie eins Ousmane Dembélé bei Borussia Dortmund, will Bastians allerdings nicht. „Das wäre für mich moralisch nicht vertretbar und entspricht nicht meinem Charakter.“ Im Gegenteil: „Ich fahre mit ins Trainingslager und gebe Vollgas“, sagt er. Wenn also kein anderer Verein mehr kommt, der die Millionenforderung des VfL erfüllt, dann wird Bastians beim Zweitligaauftakt gegen den MSV Duisburg am 23. Januar mit von der Partie sein. Sein Trainer, Jens Rasiejeweski, dürfte das freuen, denn er hatte sich für den Verbleib von Bastians eingesetzt. „Felix hat einen guten Beitrag geleistet auch für das Team, dass es sich zum Ende des Jahres stabilisiert hat“, sagte er gestern.

Kritik der Fans an der Vereinsführung

Dafür sollen aber andere den Verein verlassen, so wie Alexander Merkel. Denn mit 32 Spielern ist der Kader des VfL Bochum zu groß. Die Mannschaft steht mit nur 23 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz, dabei hatte sich der Verein für die laufende Saison viel vorgenommen, er wollte um den Aufstieg in die 1. Bundesliga ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Personell ist in Bochum ordentlich was los: Noch vor Weihnachten warfen Frank Goosen und Matthias Knälmann, beides Aufsichtsräte, das Handtuch und Finanzvorstand Wilken Engelbracht, der die Ausgliederung der Profiabteilung maßgeblich mitgestaltete, wird Mitte 2018 ausscheiden. Fans kritisieren vor allem die Führung um Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis und Sportchef Christian Hochstätter, doch beide denken nicht an Rücktritt. Den wollen die Fans mit der Online-Petition „Rettet den VfL – jetzt“ erzwingen – allerdings bisher erfolglos.

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