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Offiziell: DFB trennt sich von Bundestrainerin Jones – Hrubesch übernimmt überraschend

Foto: Horst Hrubesch/Imago/Eibner

Der DFB hat Steffi Jones vom Amt als Bundestrainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft mit sofortiger Wirkung entbunden, wie der Verband am Dienstag offiziell bestätigte. Nach dem schwachen Auftritt und enttäuschenden Leistungen beim SheBelieves-Cup, wo die DFB-Frauen sieglos blieben und Letzter wurden, zog der DFB die Reißleine. „Steffi Jones ist die Aufgabe als Trainerin mit großem Engagement und Einsatz angegangen, dafür möchte ich ihr im Namen des gesamten Präsidiums sehr herzlich danken. Sie ist und bleibt ein prägendes Gesicht des deutschen Frauenfußballs, und ich würde mich freuen, wenn sie in anderer Funktion dem DFB und dem Frauenfußball erhalten bleibt”, erklärte DFB-Präsident Reinhard Grindel. Während sich die Jones-Entlassung angekündigt hatte, ist die Nachfolge-Lösung umso überraschender: Denn Horst Hrubesch übernimmt interimsweise das Frauen-Team des DFB!

Hrubesch: „Helfe in dieser Phase gerne“

Der 66-Jährige wird die Mannschaft für die beiden anstehenden WM-Qualifikationsspiele im April gegen Tschechien und in Slowenien betreuen. Hrubesch, der die deutsche Männerauswahl 2014 bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro zu Silbe führte, erklärte:

„Ich habe den Frauenfußball in den vergangenen Jahren verfolgt und war auch bei der Europameisterschaft im Sommer vor Ort. Ich helfe in dieser Phase gerne und freue mich sehr, dass mich Uli Ballweg und Thomas Nörenberg in den kommenden Spielen dabei unterstützen werden.“

Jones wurde nach dem Olympiasieg 2016 als Nachfolgerin der langjährigen Erfolgstrainerin Silvia Neid mit dem Amt der Bundestrainerin betreut. Doch für die 45-Jährige, die keinerlei Erfahrung als Cheftrainerin vorweisen konnte, erwiesen sich die gewaltigen Fußstapfen von Neid als mindestens eine Nummer zu groß. Bei der EM 2017 schieden die DFB-Frauen als Titelverteidiger bereits im Viertelfinale aus. Trotz harscher Kritik hielt der DFB an Jones fest, die aber auch die zweite Chance nicht nutzen konnte. Im Oktober verlor Deutschland in der WM-Qualifikation nach zuvor 26 Siegen in Folge mit 2:3 vor heimischer Kulisse gegen Island. Der SheBelieves-Cup brachte das Fass zum Überlaufen.

Bierhoff begründet Jones-Entlassung

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff sagte zur Entlassung von Jones:

„Der Entscheidung ist eine intensive Analyse der vergangenen Monate vorausgegangen. (…) Wir wollten nach der für uns alle enttäuschenden EM mit Steffi weiterarbeiten und haben ihr bewusst diese Chance gegeben. Mit Blick auf die sportliche Entwicklung, die wichtige Qualifikation für die WM und die unterschiedlichen Rückmeldungen vom SheBelieves-Cup sind wir aber jetzt zu der Überzeugung gekommen, dass die Mannschaft eine neue Führung braucht. Wir wollen den Wechsel nutzen, um die Strukturen im Frauenfußball weiter zu professionalisieren, die Verzahnung mit dem Männerbereich zu verstärken und neue konzeptionelle Wege zu gehen.”

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