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Pep Guardiola: Unverständliches Gejammer über Spielplan in England

Foto: Pep Guardiola/Imago/Focus Image


Pep Guardiola, Trainer des derzeitigen Tabellenführers der Premier League Manchester City, hat sich unlängst über den straffen Terminplan seiner Mannschaft beschwert. Und das mit teils drastischer Wortwahl: „Jeder hat in den vergangenen Wochen gesehen, wie viele Spieler verletzungsbedingt ausgefallen sind. Wir werden die Spieler töten. Die Verantwortlichen beim Verband müssen das reflektieren“, so der Spanier nach dem 3:1 Sieg gegen den FC Watford am vergangenen Dienstag. „Ich weiß, dass die Show weitergehen muss, aber sie müssen sie kontrollieren. Sie beschützen die Spieler nicht – die Leute kommen ins Stadion, um die Spieler zu sehen und nicht die Trainer oder die Pressekonferenzen. In England werden die Spieler nicht geschützt“, so Guardiola weiter.

Jeden Tag Fußball

Tatsächlich wird augenscheinlich nirgendwo mehr gekickt, als in England. Selbst am 26. Dezember, dem traditionellen „Boxing-Day“, und an Sylvester, am Neujahrstag ebenso wie am 2., 3. und 4. Januar. Spiele in der Premier League, im FA-Cup, im EFL-Cup stehen auf dem Plan, hinzu kommen im Februar die Europa League und die Champions League. Hat Guardiola also Recht mit seiner Aussage, dass die Spieler überlastet werden und die Häufigkeit der Spiele für die vielen Verletzungen ausschlaggebend sei? Schauen wir mal etwas genauer hin.

Sind es wirklich mehr Spiele geworden?

Fakt ist, dass die englischen Klubs Unsummen an Geld kassiert haben, um mit dem Pay-TV Sender Sky einen Deal abzuschließen. Dieser Deal beinhaltete ebenfalls massive Eingriffe in den Spielplan der Premier League und im Übrigen auch in allen anderen englischen Profiligen, von der Championship über die League One und die League Two. Die Spieltage werden so weit gestrafft, dass in England zwischen Weihnachten und dem 6. Januar quasi jeden Tag Erstligafußball zu sehen ist. Manchmal eben auch nur eine Partie am Tag, so wie am 4. Januar (Tottenham gegen West Ham) oder am 3. Januar (FC Arsenal gegen FC Chelsea). Die erhöhte Frequenz an Spielen ist also vor allem dem Deal mit Sky zu verdanken, wobei die Spieltage ja nicht mehr geworden sind im Vergleich zu früher – denn dass die Premier League aus 20 Mannschaften besteht, ist ja nicht erst seit gestern so.

Ein breiterer Kader könnte das Problem lindern

Das Geld aus den TV-Lizenzen sollte vielleicht lieber in einen breiteren Kader als in immer teurere Spieler gesteckt werden, so dass bei einer höheren Belastung der Spieler auch häufiger rotiert werden kann, ohne dabei das Niveau des Teams deutlich zu verändern. Übrigens: Basketballer und Eishockeyspieler, die traditionell im Winter ihre Hochsaison haben, müssen mit einem ähnlich dichten Terminplan zurechtkommen. Und von denen hat sich auch noch keiner darüber beschwert.

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