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Die Zukunft von Lukas Podolski

Für Lukas Podolski endet Ende Januar ein Gastspiel in Japan. Das Kölner Idol, bekanntlich Weltmeister 2014, hat sich noch nicht über seine Zukunft geäußert, doch es sieht nach einem Engagement in der Türkei aus. Als Spieler scheint man ihn in Deutschland also nicht mehr zu sehen. So ist jedenfalls der Eindruck, der derzeit vermittelt wird.

Podolski will nichts erzwingen

“Ich muss kein Messer auf die Landkarte werfen und wo es drinsteckt, gehe ich hin. Und ich gehe auch nicht jeden Abend schwitzend ins Bett”, sagte der 34-jährige Ex-Nationalspieler am Sonntag über seine Zukunft dem Kicker. “Ich bin da ganz entspannt. Entweder es kommt etwas Gutes oder es kommt nichts.” Das Gute wird Antalyaspor sein. Denkbar war natürlich immer der 1. FC Köln.

Nicht vom Vorstand gehört

Ende des Monats läuft wie erwähnt Podolskis Vertrag in Japan bei Vissel Kobe aus. Spekulationen was nun kommt, gab es in den letzten Wochen reichlich. “Ein paar Vereinen” habe er schon abgesagt, “weil es nicht das Richtige war”, verriet Podolski in Gummersbach bei einem von ihm mitorganisierten Hallenturnier. “Stadt, Fans, Stadion, Projekt, Schule für die Kinder – das muss alles passen.” Ein Austausch mit Verantwortlichen des 1. FC Köln hat wohl nicht stattgefunden. “Es wird das Treffen geben, und dann wird man weitersehen”, sagte Podolski. “Vom Vorstand habe ich in den letzten Monaten nichts gehört. Ich habe mal mit Horst Heldt telefoniert, das war ein angenehmes Gespräch.”

Keine Rückkehr als Spieler

Eine Rückkehr als Spieler schloss Podolski laut seinen Worten aus. Er sei sich sicher, dass er “für keinen Verein mehr in Deutschland spielen werde. Egal, ob erste oder 2. Liga. Ich hatte auch schon ein paar Anfragen von deutschen Vereinen in den vergangenen Jahren, aber das kommt für mich nicht infrage.” In seiner erfolgreichen Karriere lief Podolski bislang für den 1. FC Köln, den FC Bayern München, Arsenal London, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul und Vissel Kobe auf. Mit seinem noch aktuellen Arbeitgeber gewann er zu Jahresbeginn den Kaiserpokal. In Antalya wurde er mit viel Jubel empfangen.

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