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Porträt Daniel Bierofka: “Sechz’ger” durch und durch – als Spieler, als Trainer

Foto: Daniel Bierofka/Imago/Sven Simon

Seit 11 Jahren ist Daniel Bierofka bei 1860 München im Verein. “Wieder im Verein”, muss man korrekt sagen, denn vor seinen Stationen als Spieler bei Bayer Leverkusen und beim VfB Stuttgart hatte er seine Karriere als Spieler im Profibereich beim TSV 1860 München begonnen. In der Jugend hingegen war er Spieler beim FC Bayern München gewesen, doch das ist lange vorbei und auch bei den Löwenfans längst vergessen bzw. zumindest verziehen. Warum ist Daniel Bierofka so beliebt bei 1860 München? – Und was ist Daniel Bierofka für ein Typ, als Trainer und als Mensch?

Nationalspieler als Aktiver

1979 in München geboren, wurde Daniel Bierofka der Fußball im Wortsinne in die Wiege gelegt. Denn auch sein Vater Willi Bierofka war bereits Spieler beim TSV 1860 München und sogar auch Trainer.
Da ist es wenig erstaunlich, dass auch Daniel Bierofka selbst schnell den Weg zum Fußball fand und es in seiner Karriere sogar bis zum Nationalspieler für Deutschland brachte, wenn es auch nur für drei Einsätze reichte. Immerhin erzielte er dabei sogar aber ein Tor.
Seit 2007 war er als Spieler wieder im Einsatz für 1860, beendete nach sieben Saisons für die Löwen seine Karriere als aktiver Spieler im berühmten hellblauen Dress der Löwen.

Direkt im Anschluss daran übernahm er als Trainer die U16 von 1860 München. Doch schon schnell musste er als Interimstrainer zunächst bei der zweiten Mannschaft, und dann genauso schnell bei der ersten Mannschaft einspringen. So schnell wie kaum sonst irgendwo wurden bei 1860 die Trainer gewechselt, und dazwischen hieß der Interimstrainer immer Daniel Bierofka.

Bierofka nahm neue Kaderzusammenstellung selbst in die Hand

In der letzten Abstiegssaison 2016/17 war er dann ab der Saison Mitte Co-Trainer der ersten Mannschaft unter dem Portugiesen Vitor Pereira. Obwohl dieser mit Meriten von großen europäischen Clubs zu 1860 München gekommen war, konnte dieser den Abstieg aus der zweiten Liga nicht verhindern.

Danach schien der Verein sich aufzulösen, Vorstände traten zurück, Investor Ismaik wollte kein Geld geben. Doch Bierofka machte sich schnell auf die Suche nach Spielern die entweder aus dem eigenen Kader für die vierte Liga zu motivieren waren, oder von außerhalb für relativ kleines Geld diese Chance nutzen wollten, eine besondere Saison mit 1860 München zu erleben. Seit diesem Moment ist Daniel Bierofka Cheftrainer von 1860 München. Und für die Fans ist er auch die Identifikationsfigur schlechthin.

Er selbst sagt auch im Interview, dass seine Tätigkeit kein Job mehr sein, sondern eine echte Herzensangelegenheit. Und ihm nimmt man diese Aussage auch absolut ab. Mit aller Akribie und auch taktischer Finesse aus seiner kurzen bisherigen Trainerkarriere hat er die Löwen zur Meisterschaft geführt. Unangefochten, trotz einer kürzlichen Niederlage gegen den FC Bayern München II.

Privatmensch Bierofka ist so skandalfrei wie der Spieler und Trainer Bierofka

Privat gilt der verheiratete Familienvater als ruhiger Typ. Als Trainer allerdings als sehr intensiver Arbeiter. Was natürlich bestens zum Arbeiterclub 1860 München passt, der sich mit dieser Identität auch klar vom Lokalrivalen FC Bayern abgrenzt. Nachdem man dessen Stadion verlassen hat, herrscht eitel Sonnenschein rund um das Stadion an der Grünwalder Straße als Sinnbild für den Club 1860 – und die Fans werden Daniel Bierofka ein Denkmal bauen, wenn er jetzt auch noch die Rückkehr in den Profifußball nach nur einer Saison in der vierten Liga bewerkstelligt.

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