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Porträt Stefan Krämer – Seiteneinsteiger und Aufstiegstrainer mit Musikgeschmack

Foto: Stefan Krämer/Imago/Eibner

Vom Indie-DJ zum Trainer im Profifußball und zwischendurch ein Jahrzehnt bei einer Versicherung. Der Weg des aktuellen Trainers des KFC Uerdingen ist sicher kein gewöhnlicher, wenn auch sogenannte Seiteneinsteiger es in den letzten Jahren doch immer einfacher haben, ihren Weg mit guter und seriöser Arbeit in höhere Bereiche des Fußballs zu machen. Und immerhin in der Oberliga hatte Stefan Krämer ja dann doch einige Jahre selbst gespielt. Mit Arminia Bielefeld schaffte er bereits den Aufstieg in die 2. Bundesliga, nun will er mit dem KFC Uerdingen ebenfalls aufsteigen. Was für ein Typ ist dieser etwas ungewöhnliche Stefan Krämer?

DJ-Jobs währen Sportstudium

Den Song “Loser” von Beck legte er schon mal auf, wenn er dann an den Plattenteller durfte. Für seine Karriere als Trainer trifft diese Bezeichnung aber sicher nicht zu. Von den Niederungen des Amateurfußballs, in seinem Fall dem FV Rheinbrohl, bei dem er als Spieler seine Karriere wegen einer Verletzung beenden musste, hat er sich hoch gedient bis in die 2. Liga, in die er eigenhändig mit Arminia Bielefeld aufstieg. Seine Stationen seitdem waren zudem der FC Energie Cottbus und der FC Rot-Weiß Erfurt. Seit dem 18.03.2018 ist er Nachfolger von Michael Wiesinger beim KFC Uerdingen, mit dem er als Aufsteiger in die Regionalliga West die Meisterschaft in dieser Liga feiern konnte. Nun steht er vor der Relegation (gegen den SV Waldhof Mannheim) und der erneuten Teilnahme am Profifußball, dann in der 3. Liga.

Jahrgangsbester bei der Trainerausbildung

Etwas irreführend mag die Einleitung mit “zehn Jahren bei einer Versicherung” gearbeitet dennoch sein. In dieser Zeit studierte er Sport auf Diplom, arbeitete auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sporthochschule Köln. Dem Fußball nah war er also auch in all dieser Zeit immer gewesen. Und den Job als DJ hatte er auch “nur” als Nebenjob während seines Studiums in Köln.

2011 schließlich gelang ihm der Abschluss an der Hennes-Weisweiler-Akademie als Jahrgangsbester. Darauf beendete er seine zuvor 9 Jahre dauernde Trainertätigkeit beim SV Roßbach/Verscheid – und fand direkt eine Anstellung als Cheftrainer beim früheren Erstligisten Arminia Bielefeld.

Mit inzwischen 51 Jahren ist er beileibe keiner jener jungen Hüpfer mehr, die zurzeit die 1. Bundesliga aufmischen. Dennoch darf man gespannt sein, wo Stefan Krämers Karriere noch hinführen wird.

Vorbild Lobanwoski merkt man Stefan Krämer nicht an

Privat ist er übrigens Fan des 1. FC Köln und des Hamburger SV, erlebt damit als Fan nicht gerade die glücklichste Zeit seines Lebens. Dafür läuft es im Job umso besser. Sein Vorbild als Trainer ist der große Stoiker des Weltfußballs “Walerij Lobanowski”, von dem er sich in seiner vermittelten Spielweise durchaus einiges abgeschaut hat. An der Seitenlinie und in der täglichen Arbeit kommt Stefan Krämer aber deutlich agiler rüber als Lobanwoski zu seinen Zeiten.

Geboren wurde Stefan Krämer 1967 in Mainz, dennoch gilt er gemeinhin als Trainer, der noch sehr nah an den jungen Spielern dran ist. Dies nicht zuletzt deshalb, da er auch einen recht juvenilen Lebensstil pflegt, was ihn auch bei vielen Fans sehr beliebt macht. Ausschlaggebend für seine stark ansteigende Trainerkarriere sind aber auch bei ihm natürlich die Erfolge mit seinen jeweiligen Teams auf dem Platz.

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