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Portrait: Sandro Wagner

Foto: Sandro Wagner/Imago/Revierfoto

Manche Fußballprofis sind Spätzünder. Verschiedene Gründe führen dazu, dass einige Spieler erst im reiferen Alter Erfolg haben. Bei Jamie Vardy von Leicester City waren es seine Jugendsünden und die damit einhergehende Gefängnisstrafe, die ihm seinen Ruhm erst relativ spät ermöglichten. Und auch Sandro Wagner wurde erst im Herbst seiner Karriere so richtig erfolgreich. Die Gründe hierfür sind vielschichtig: Die falschen Vereine, die falschen Trainer, die falsche Einstellung. Doch inzwischen passt alles, erst kürzlich wurde sein Wechsel von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München vermeldet. Ein Wechsel, der dem inzwischen 30-jährigen wohl auch dabei helfen wird, sein WM-Ticket für Russland zu bekommen.

Die ersten Jahre bis zu seinem Wechsel nach Duisburg

Wagner begann seine Karriere mit drei Jahren beim FC Hertha München, wechselte dann aber 1995 in die Jugendabteilung des FC Bayern. Dort war er in allen Jugendmannschaften aktiv und spielte ab 2005 auch in der Regionalligamannschaft des Rekordmeisters. Für die Saison 2007/08 nahm er an der Saisonvorbereitung der Profis teil, und da Jan Schlaudraff, Lukas Podolski und Luca Toni zum Beginn der Saison ausfielen, machte er am 21. Juli im Ligapokalspiel gegen den SV Werder Bremen sein Debüt in der ersten Mannschaft. Am 11. August 2007 gab er sein Debut in der Bundesliga beim Spiel gegen Hansa Rostock, bei dem er in der 87. Minute eingewechselt wurde.

Der Durchbruch in der Bundesliga bei Darmstadt 98

Im Sommer 2008 unterschrieb er einen Zweijahresvertrag beim Zweitligisten MSV Duisburg, danach ging er am 31. Januar 2010 zum SV Werder Bremen, wo er bis zum 20. Juni 2014 unterschrieb. An der Weser konnte er sich aber nicht immer durchsetzen und musste so auch mal in der Regionalligamannschaft der Bremer ran. Am 19. Januar 2012 wechselte Wagner auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern, der allerdings ein halbes Jahr später in die zweite Liga abstieg. Wagner kehrte zu Werder zurück, wurde aber im Kader nicht mehr berücksichtigt und trainierte bei der 2. Mannschaft. Ihm wurde nahegelegt, den Verein zu wechseln. Ende Juli 2012 kam er dann zu Hertha BSC in die 2. Bundesliga, wo er für zwei Jahre unterschrieb. Als er zur Saison 2015/16 zum SV Darmstadt 98 wechselte, gelang ihm endlich der Durchbruch in der Bundesliga. Er trug damals mit 14 Toren in 32 Pflichtspielen zum Klassenerhalt der Lilien bei und spielte in der Saison 2016/17 schließlich für die TSG 1899 Hoffenheim, mit der er die Europa League erreichen konnte. Seit Januar 2018 steht er wieder beim FC Bayern München unter Vertrag.

Erst mit 29 Jahren Nationalspieler

Sandro Wagner absolvierte einige Spiele in den DFB-Jugendmannschaften, ein Durchbruch gelang ihm dort jedoch nicht. Erst 2017 für den Confed-Cup wurde er zum ersten Mal, im Alter von 29 Jahren, für die A-Nationalmannschaft berücksichtigt. Im gelangen in seinen ersten fünf Länderspielen fünf Treffer – das war zum letzten Mal Ronald Worm in den 1970er Jahren gelungen.

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