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Reporter von „The Sun“ haben beim FC Everton Stadionverbot

Die englische Boulevardzeitung „The Sun“ hat in Liverpool einen sehr schweren Stand. Das liegt in der Geschichte begründet und hängt mit der Hillsborough-Katastrophe zusammen, bei der am 15. April 1989 im Hillsborough Stadion in Sheffield beim Spiel zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest eine der größten Katastrophen in der Geschichte des Fußballs stattfand, bei der 96 Menschen ihr Leben verloren und weitere 766 verletzt wurden. Es handelte sich damals um einen Fehler der Polizei, wie allerdings erst 27 Jahre später während einer Gerichtsverhandlung bekannt wurde. Unter dem Titel „The Truth“ (Die Wahrheit) veröffentlichte „The Sun“ vier Tage nach dem Unglück schwere Behauptungen, die sich später als Lügen herausstellten. So sollen Liverpool-Fans die Rettungsversuche der Polizei behindert haben, Betroffene beraubt und sogar auf die Opfer uriniert haben. Danach gab es in der Stadt Liverpool einen weitreichenden Boykott der Zeitung – von einer Auflage von 400.000 waren am Ende nur noch 12.000 übrig. Erst 15 Jahre später entschuldigte sich die Zeitung. Der damalige Chefredakteur Kelvin MacKenzie jedoch meinte auch weiterhin: „Ich habe es damals nicht bereut und bereue es bis heute nicht.“ Jetzt hat der FC Everton den Mitarbeitern der Zeitung verboten, das Stadion zu betreten oder auch nur an Pressekonferenzen teilzunehmen. Die Begründung:

Rassistische Äußerungen gegenüber Ross Barkley

„Gestern hat der Everton Fußball Club „The Sun“ darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie weder im Goodison Park noch auf dem Trainingsgelände Finch Farm willkommen ist. Wir werden keinem Journalisten Rede und Antwort zu schrecklichen und unhaltbaren Behauptungen stehen. Die Zeitung muss ferner wissen, dass jeder Angriff auf diese Stadt, egal ob gegen eine der etablierten Gemeinschaften oder gegen eine Einzelperson, akzeptiert werden.“ Wieder war es MacKenzie, der über die Stränge schlug. Er verglich den Spieler Ross Barkley mit einem Gorilla, wohl wissend, dass Barkley Vorfahren aus Nigeria hat. Das veranlasste den Bürgermeister von Liverpool, Joe Anderson, nun sogar dazu, Anzeige wegen Rassenhass zu stellen. Anderson war der erste, der ein Besuchsverbot der Zeitung forderte und Gespräche mit Verantwortlichen des Vereins führte. „Ich bin dankbar, dass meine Bitten und die Bitten der Mehrheit der Fans erhört worden. Das sendet ein starkes Signal an die Medien: Wer sich mit einem von uns anlegt, der legt sich mit allen an. Genug ist genug, und das war die richtige Entscheidung.“ Inzwischen hat auch NewsUK, Inhaber von „The Sun“, reagiert: „Der Kolumnist der Sun, Kelvin MacKenzie, wurde mit sofortiger Wirkung suspendiert. Die Sichtweise, die Kelvin Mackenzie über die Menschen in Liverpool hat, ist falsch, nicht lustig und sicher nicht die Sichtweise der Zeitung. „The Sun“ entschuldigt sich für die Vorfälle.“

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