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River Plate gewinnt Finale um Copa Libertadores in Madrid

River Plate

Foto: imago/Fotoarena

Am gestrigen Sonntagabend stand das wohl denkwürdigste Finale der Copa Libertadores auf dem Programm. Dabei setzte sich River Plate aus Buenos Aires mit 3:1 nach Verlängerung gegen Stadtrivale Boca Juniors im Rückspiel der südamerikanischen Champions League durch. Dieses wurde bekanntlich nach den Ausschreitungen in Argentinien vor dem eigentlich geplanten Rückspiel im spanischen Madrid ausgetragen.

Boca Juniors müssen sich im Finale geschlagen geben

Nach einer wochenlagen Auseinandersetzung wurde gestern Abend endlich der argentinische Superclásico ausgetragen. Im Spiel der beiden Traditionsklubs aus Buenos Aires setzte sich River Plate mit 3:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid durch. Das Hinspiel am 11. November im Stadion La Bombonera der Boca Juniors war mit einem 2:2 beendet worden. Das Rückspiel sollte am 24. November im Stadion von River Plate ausgetragen werden. Doch Fans der Gastgeber bewarfen den Mannschaftsbus der Boca Juniors mit Steinen. Mehrere Spieler wurden verletzt. Deswegen wurde das Rückspiel zunächst abgesagt. Letztendlich wurde die Begegnung dann nach Madrid verlegt.

River Plate entscheidet Copa Libertadores in der Verlängerung

Immerhin leben in Spanien Hunderttausende Argentinier, sodass sich gestern Abend auch locker 80.000 Zuschauer einfanden. Dario Bendetto brachte die Boca Juniors nach 44 Minuten in Führung. Mit diesem 1:0 für den „Gast“ ging es in die Halbzeitkabine. Doch River Plate gelang in der 68. Minute der Ausgleich durch Lucas Pratto. Kurz nach Beginn der Verlängerung erfolgte vielleicht der Knackpunkt für die Boca Juniors. Denn in der 92. Minute flog Wilmar Barrios mit Gelb-Rot vom Platz. Juan Quintero brachte dann River Plate mit seinem Treffer in der 108. Minute auf die Siegerstraße.

In den Schlussminuten mussten die Boca Juniors unter den Augen von Superstars wie Lionel Messi oder Gerard Pique mit zwei Mann weniger versuchen, noch den Ausgleich zu erzielen. Denn neben Barrios fehlte auch der kurz vor Ende der regulären Spielzeit eingewechselte Ex-Spieler von Real Madrid, Fernando Gago, verletzungsbedingt. Torwart Andrada stürmte mit nach vorne. Die Folge: ein Konter von River Plate in der 122. Minute, bei dem Gonzalo Martinez allein auf das leere Tor der Boca Juniors zulief und sicher verwandelte.

Keine Zwischenfälle in Madrid

Nach den bisher vorliegenden Informationen gab es keine Zwischenfälle in Madrid. Kein Wunder, waren doch 2.000 Polizisten und 2.000 weitere Sicherheitskräfte in der spanischen Metropole im Einsatz. So konnten auch Fans beider Lager ins Stadion – eine Seltenheit im Superclásico. Denn wenn es in Argentinien River Plate gegen Boca Juniors oder Boca Juniors gegen River Plate heißt, dürfen keine gegnerischen Fans ins Stadion. Nun also haben sich die Kicker von River Plate die Copa Libertadores gesichert, wenngleich es noch ein Nachspiel vor dem Internationale Sportgerichtshof (CAS) geben wird. Dort nämlich muss über den Antrag der Boca Juniors entschieden werden, River Plate nach den Vorfällen vor dem eigentlichen geplanten Rückspiel zu disqualifizieren. Der südamerikanische Verband CONMEBOL verlegte das Final-Rückspiel nach Madrid und verhängte eine Geldstrafe von 400.000 US-Dollar gegen River Plate. Ferner wird der Titelgewinner die ersten beiden Heimspiele der kommenden Saison ohne Zuschauer austragen.

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