Russland: Der Premier Liga Auftakt

Russland: Der Premier Liga Auftakt

Der russischen Premier Liga wird hierzulande nicht besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt, dabei kann sich das durchaus lohnen, vor allem in Bezug auf Sportwetten. Denn in dem Gastgeberland der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gibt es einige großartige Vereine von Weltformat, die auch immer wieder in den europäischen Pokalwettbewerben für Aufsehen sorgen können. Am kommenden Wochenende beginnt in Russland die neue Saison und wir haben uns angeschaut, welche Teams bereits jetzt als Favorit auf den Titel gehandelt werden.

Zenit Sankt Petersburg

Der Verein mit dem größten Etat in Russland ist Zenit Sankt Petersburg. Daher gilt der Klub auch in diesem Jahr wieder als der große Titelfavorit. Eine Rolle allerdings, dem die Mannschaft in der vergangenen Saison noch nicht gerecht werden konnte. Das Team landete am Ende nur auf dem dritten Tabellenplatz und ist somit noch nicht einmal für die Champions League qualifiziert. Die Moskauer Vereine scheinen langsam wieder die Oberhand in Russland zu gewinnen. Für die neue Spielzeit hat Zenit ordentlich investiert und insgesamt bisher 44 Millionen Euro ausgegeben – 41 Millionen Euro mehr, als durch Transfers bisher eingenommen werden konnte. Die Top Transfers sind:

  • Leandro Paredes (für 23 Millionen von AS Rom)
  • Sebastian Driussi (für 15 Millionen von River Plate)
  • Daler Kuzyaev (für 4 Millionen von Akhmat Grozny)

Mit Spielern wir Oleg Shatov, Artem Dzyuba oder Giuliano haben die St. Petersburger aber auch noch weitere Spitzenspieler unter Vertrag, die dafür sorgen sollen, dass die Mannschaft sich wieder zurück an sie Spitze spielen kann. Bei den Buchmachern liegt Zenit St. Petersburg ganz klar an der Spitze der Favoriten auf den Titel der russischen 1. Liga.

ZSKA Moskau

ZSKA Moskau schaffte es in der Saison 2016, den Meistertitel für sich zu beanspruchen, in der vergangenen Spielzeit reichte es allerdings „nur“ für die Vizemeisterschaft mit einem Rückstand von sieben Punkten auf Meister Spartak Moskau. Der sechsfache russische und siebenfache sowjetische Meister hat sich bisher auf dem Transfermarkt allerdings zurückgehalten. Zwei Spieler wurden aus der eigenen Jugend übernommen, nämlich Timur Zhamaletdinov und Astemir Gordyushenko, doch insgesamt sind die Ausgaben doch sehr überschaubar. Dafür hat Kirill Panchenko für eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro den Verein verlassen in Richtung Aufsteiger Dinamo Moskau. Allerdings ist das, was die Mannschaft derzeit zu bieten hat, auch nicht schlecht:

  • Mário Fernandes
  • Alan Dzagoev
  • Igor Akinfeev

um nur drei der vielen Spitzenspieler in den Reihen von ZSKA Moskau zu nennen. Bei den Buchmachern können wir die Mannschaft in der Favoritenliste auf Platz zwei oder drei finden, je nach Buchmacher.

Spartak Moskau

Natürlich darf Spartak Moskau in der Liste der Favoriten nicht fehlen. Immerhin konnte die Mannschaft in der vergangenen Saison die Meisterschaft erringen – zum ersten Mal seit 2001. Dafür sorgte vor allem der neue Trainer Massimo Carrera, der seit dem 17. August 2016 im Amt ist. 12-mal war Spartak in der Sowjetunion Landesmeister, 10-mal bislang seit dem Bestehen der russischen Föderation. Auch im europäischen Fußball ist Spartak ein Begriff. Zwar konnte noch kein Pokal gewonnen werden, doch stand die Mannschaft in den 1990er Jahren jeweils einmal im Europapokal der Landesmeister, im Europapokal der Pokalsieger sowie im UEFA Pokal im Halbfinale. Auch bei Spartak ist auf dem Transfermarkt noch nicht allzu viel passiert. Die besten Spieler des Vereins sind sicherlich

  • Quincy Promes
  • Fernando
  • Denis Glushakov

Diese drei und natürlich die ganzen anderen Profis sollen für die Titelverteidigung sorgen. Gemeinsam mit dem italienischen Trainer Massimo Carrera sind die Bemühungen auf dem Transfermarkt für Spartak aber sicherlich noch nicht ganz beendet. Bei den Buchmachern liefert sich Spartak ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Lokalrivalen ZSKA Moskau und befindet sich, je nach Buchmacher, auf dem zweiten oder dritten Platz der Liste.

Rubin Kazan

Rubin Kasan wurde in der vergangenen Saison zwar nur neunter, dennoch zählt der Verein zu den besten, die Russland in der Premier League aufzubieten vermag. Die großen Transfers sind ausgeblieben, doch wurde mit Kurban Beryev bereits Anfang Juni ein neuer Trainer verpflichtet, der den Erfolg wieder zurückbringen soll. In den Jahren 2008 und 2009 wurde Kazan zweimal hintereinander russischer Meister, 2010 und 2012 feierte das Team obendrein den Pokalsieg. Im Oktober 2009 gelang dann der bis dato größte internationale Erfolg: Die Mannschaft konnte in der Gruppenphase der UEFA Champions League mit 2:1 beim FC Barcelona gewinnen. In der Saison 2012/13 schaffte die Mannschaft den Einzug ins Viertelfinale der Europa League. Auf nationaler Ebene gehört Rubin Kazan damit auch heute noch zu den vielversprechendsten Mannschaften der 1. Liga. Die ganz großen Namen suchen wir im Kader jedoch vergeblich. Wer mit Namen wie

  • Yann M’Vila
  • Jonathas
  • Maxime Lestienne
  • Maksim Kanunnikov

etwas anfangen kann, darf sich mit Fug und Recht Experte nennen. Bei den Buchmachern kommt Rubin Kazan zwar nicht mehr in die engere Auswahl was die Quote angeht, dennoch steht die Mannschaft immerhin auf Rang vier der Favoritenliste.

Wetten auf die Premier Liga

Wetten auf die russische 1. Liga sind bei allen großen und auch kleineren Buchmachern zu finden. Da es sich aber nicht um die Bundesliga oder die Premier League handelt, müssen wir uns bei den Anbietern ein wenig durchklicken, bis wir die entsprechenden Spiele auch finden. Denn an prominenter Stelle werden diese natürlich nicht angezeigt. Haben wir aber erst einmal gefunden, was wir suchen, dann geht es ganz schnell und die ersten Wetten sind platziert. Ohne Probleme ist bei allen Buchmachern viel zu diesem Thema zu finden. Bei einigen Wett Anbietern können wir neben den Wetten auf die einzelnen Spiele auch Langzeitwetten finden.