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Die Sancho Posse

Jadon Sancho von Borussia Dortmund wurde am letzten Freitag für seinen Verstoß gegen das DFL-Hygienekonzept mit einer Geldstrafe belegt. Seine Reaktion bestätigt Vorurteile. Es gab einen wütenden Tweet in Richtung der DFL.

Sancho und seine Haare

Einige Dortmunder Spieler verstießen gegen die Corona Auflagen der DFL, als sie zu einem Friseur gingen und sich ohne Maske fotografieren ließen. Darunter Stürmer Jadon Sancho. Man hätte wohl noch einmal darüber hinwegsehen können, wäre es der einzige Verstoß geblieben. Dass die Dortmunder Profis mit diesem Fehlverhalten in den vergangenen Wochen nicht allein waren, macht den konkreten Fall nicht besser. Zeigt dies alles nur, wie gering das Bewusstsein für die noch immer heikle Situation der Bundesliga offenbar bei einigen Akteuren weiterhin ist. Und das sorgt für Kritik. Sind die Haare wichtiger als die aktuelle Problematik?

Jadon Sancho

Foto: imago/Moritz Müller

Dreist oder dumm?

Im Kicker heißt es: “Man kann dieses Fehlverhalten aus gleich mehreren Gründen dumm finden. Vor allem aber ist es dreist. Dreist dem eigenen Klub gegenüber, der den Profis sogar angeboten hatte, einen Friseur zum Klubgelände zu bestellen. Dreist der DFL gegenüber, die in den vergangenen Wochen betont demütig auftrat und ein seitenlanges, in den heutigen Lockerungszeiten fast schon übertrieben kleinteiliges Konzept auf die Beine gestellt hat, um den Spielbetrieb zu ermöglichen. Dreist gegenüber der Politik, die dieses Konzept auch im Vertrauen auf die Vernunft der Profis genehmigt hat. Und es ist dreist gegenüber all jenen Menschen, die nicht die Privilegien der Bundesliga-Fußballer genießen. Die noch immer Tag für Tag darum kämpfen, ihren Alltag in Corona-Zeiten so zu organisieren, dass beispielsweise Kind und Beruf unter einen Hut passen. Die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Und nicht zuletzt um ihre Gesundheit.”

Sancho: Geldstrafe und die Reaktion

Dass Jadon Sancho die Geldstrafe, die die DFL ihm und seinem Teamkollegen Akanji aufbrummte, in einem später gelöschten Tweet als “absolute joke” bezeichnete, anstatt alles zumindest wortlos hinzunehmen, setzte dem ganzem Vorgang wie man so sagt die Krone auf. So häufig, wie der 20-Jährige auf dem Platz schon das richtige Gespür bewiesen hat, zuletzt mit seiner Forderung nach Gerechtigkeit für George Floyd, die nicht sanktioniert wurde: Dieses Mal liegt er grundsätzlich falsch. Das schreibt nicht nur der Kicker.

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