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SC Fortuna Köln

Der bekannteste Fußballverein aus Köln ist der 1. FC Köln, dessen Maskottchen ein Ziegenbock mit dem Namen Hennes ist. Der SC Fortuna Köln ist das, was der 1. FC Köln nicht ist. Er ist nicht so erfolgreich wie der Bundesligist 1. FC Köln, er hat keinen Ziegenbock als Maskottchen und er spielt nicht in der Bundesliga, sondern nur in der dritten Liga. Er spielte über viele Jahre in der zweiten Bundesliga, doch spielte er auch über lange Zeit in der Regionalliga. In der Saison 2013/14 wurde er Meister in der Regionalliga und konnte in die dritte Liga aufsteigen. Der SC Fortuna Köln war sogar einmal von einer Insolvenz bedroht, doch konnte die Insolvenz abgewendet werden. Der Verein verfügt auch über eine Frauen- und eine Nachwuchsabteilung.

Die ersten Jahre des SC Fortuna Köln

Der SC Fortuna Köln wurde im Jahr 1948 gegründet, er entstand aus einer Fusion der drei Vereine

  • Bayenthaler SV
  • Sparkassen-Verein 1927 Köln
  • SV Victoria Köln

Vor dem Zweiten Weltkrieg glänzten diese Vereine nicht gerade mit Erfolgen, nur der SV Victoria schaffte es im Jahr 1943 ins Achtelfinale der deutschen Meisterschaft. Der SC Fortuna Köln wurde acht Tage nach dem 1. FC Köln gegründet, das Ziel war die Gründung einer erfolgreichen Gesamt-Kölner Mannschaft aus mehreren Stadtteilmannschaften. Während die Geißböcke, wie sich der 1. FC Köln selbst nennt, bereits in den 1950er und 1960er Jahren in der höchsten Spielklasse spielten, gelang dem SC Fortuna Köln nicht der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Im Jahr 1967 engagierte sich der damalige Präsident Jean Löring für den Verein, er gab dem Verein eine kräftige Finanzspritze, sodass ein Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Allerdings währte der Erfolg in der höchsten Spielklasse nicht lange, denn schon Ende der Saison 1973/74 folgte der Abstieg in die 2. Bundesliga, die damals gerade neu gegründet wurde.

Die Jahre in der 2. Bundesliga

Der SC Fortuna Köln spielte 26 Jahre lang in der zweiten Bundesliga, er hatte mehrmals Aussichten auf einen Aufstieg in die 1. Bundesliga, doch gelang ein Wiederaufstieg niemals. Herausragend ist der Kantersieg von Borussia Dortmund gegen den SC Fortuna Köln in der Relegation im Frühsommer 1986. Der SC Fortuna Köln durchlebte zum Teil auch hoffnungslose Zeiten, doch konnte der Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga über lange Zeit gesichert werden. Einen Klassenerhalt schaffte der Verein auch, als er nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten in der Saison 1991/92 sportlich abgestiegen war, aber dem Verein Blau-Weiß 90 Berlin wurde die Lizenz entzogen, sodass der SC Fortuna Köln in der 2. Bundesliga bleiben konnte. Über die Stadtgrenzen hinaus konnte der SC Fortuna Köln nur wenig Bekanntheit erreichen, doch herausragend sind einige Siege in Lokalderbys gegen den 1. FC Köln. Sogar im DFB-Pokalfinale konnte der SC Fortuna Köln gegen den 1. FC Köln gewinnen. Auch als der 1. FC Köln in die 2. Bundesliga abstieg, konnte der SC Fortuna Köln nicht aufsteigen. Der 1. FC Köln stieg schon bald darauf wieder in die 1. Bundesliga auf, doch musste der SC Fortuna Köln absteigen.

Abstieg in die Verbandsliga und drohende Insolvenz

Der SC Fortuna Köln stieg in der Saison 2005/06 in die Verbandsliga Mittelrhein ab, ein weiterer Abstieg konnte zum Ende der Saison 20005/06 verhindert werden. Mit einem Unentschieden 1:1 verpasste der SC Fortuna Köln am letzten Spieltag in der Saison 2007/08 die Meisterschaft in der Verbandsliga, doch konnte der Verein in die NRW-Liga aufsteigen, die damals neu gegründet wurde und die fünfte Spielklasse im deutschen Fußball darstellte. Seit 35 Jahren war das der erste Aufstieg des Vereins. Die hohe Verschuldung des SC Fortuna Köln wurde im Mai 2009 bekannt; die Verschuldung wurde dadurch verursacht, dass die Kosten der Hinrunde 2008/09 gedeckt werden sollten. Trotz der Verschuldung konnte der Verein in der Klasse verbleiben. Auch in der Saison 2009/10, als der Verein nur auf dem 15. Tabellenplatz landete, konnte ein Abstieg noch verhindert werden. Ein Aufstieg in die Regionalliga gelang für die Saison 2011/12. Um eine Insolvenz abzuwenden, bat der Verein mit einem Nacktfoto von Spielern und Trainer um Spenden, geworben wurde mit dem Slogan „Einem nackten Mann greift man nicht in die Tasche – aber unter die Arme.“

Die Rückkehr in den Profifußball

In der Hinrunde der Saison 2012/13 wurde der SC Fortuna Köln Tabellenerster, er verpflichtete in der Saison den früheren Fußballprofi Matthias Scherz, der bereits seine aktive Karriere beim 1. FC Köln beendet hatte. Im Jahr 2008 wurde die 3. Liga geschaffen, doch zu dieser Zeit verpasste der Verein den Aufstieg in die 3. Liga knapp. Die Rückkehr in den Profifußball gelang in der Saison 2014/15, seitdem spielt der Verein in der 3. Liga.

Der SC Fortuna Köln – die Erfolge auf einen Blick

Zu den größten Erfolgen des SC Fortuna Köln zählen

  • Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • Aufstieg in die 3. Liga
  • Gewinner des Mittelrhein-Pokals 2012/13
  • Meister Regionalliga West 2013/14

In der Ewigen Tabelle liegt der SC Fortuna Köln auf Platz 47 von 53 Mannschaften.

Spielstätte des SC Fortuna Köln

Heimspielstätte des SC Fortuna Köln ist das Südstadion im Kölner Stadtteil Zollstock. Das Stadion wird auch als Fortuna-Arena bezeichnet, es verfügt über eine Leichtathletik-Anlage. Das Stadion bietet Platz für 14.944 Zuschauer, darunter sind

  • 1.918 überdachte Sitzplätze
  • 13.026 Plätze unter freiem Himmel

Das Stadion verfügt über eine Spielfläche aus Naturrasen, es wird nicht vom SC Fortuna Köln allein genutzt, sondern auch die Frauenmannschaften des 1. FC Köln nutzen das Stadion. Im Januar 1978 wurde das Stadion eröffnet, es wurde inzwischen renoviert. Die Spielfläche entspricht den internationalen Standards, sie hat die Abmessungen von 105 x 68 Metern.

Fazit

Der SC Fortuna Köln hat es zur Saison 2013/14 geschafft, in die dritte Liga aufzusteigen. Zuvor hatte der Verein eine drohende Insolvenz abwenden können. Über sehr viele Jahre spielte der Verein in der zweiten Bundesliga, doch war er auch in die fünfthöchste Spielklasse abgestiegen. Ein Aufstieg gelang in die dritte Liga. Spielstätte des Vereins ist das Südstadion im Kölner Stadtteil Zollstock, das Platz für fast 15.000 Zuschauer bietet. Im Verhältnis zur Zahl der Plätze sind nur wenige Plätze überdacht, nicht einmal 2.000 Sitzplätze verfügen über eine Überdachung. Mit einem Aufstieg in die zweite Bundesliga ist nicht zu rechnen.

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