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Schreckensbilanz des TSV 1860 München: 21,9 Millionen Euro Verlust

TSV 1860 München

Foto: Imago/Sepp Spiegl

Der sportliche Niedergang eines Traditionsvereins hängt nicht selten mit Missmanagement zusammen, welches für gewöhnlich über einen sehr langen Zeitraum betrieben wird. Wie kaum ein anderer Verein steht der TSV 1860 München, die blauen Löwen aus der bayrischen Hauptstadt und einstig großer Rivale des FC Bayern München, für Chaos und Misswirtschaft. Mittlerweile ist der Verein bekanntlich in der 3. Liga angekommen. Nun wurde zudem die wirtschaftliche Schreckensbilanz aus der Saison 2016 / 2017 öffentlich bekannt.

TSV 1860 München: Beispiellos Geld verbrannt

Mit dem neuen Investor sollte alles anders werden bei den Löwen. Nach Jahren der sportlichen Belanglosigkeit holte der TSV 1860 München zahlreiche neue Spieler, die den sportlichen Aufschwung garantieren sollten. Die TSV 1860 München GmbH & Co. KG mit dem Hauptgesellschafter Hasan Ismaik schaffte jedoch nur eines – sie verbrannte Geld. Zum Stichtag des 30.06.2017 wurde überdies noch deutlich, dass die Gesellschaft als bilanziell überschuldet gilt. 21,9 Millionen Euro Verlust steht zubuche und auch das sogenannte “nicht Eigenkapital gedeckte Kapital” steht tief in den roten Zahlen.

Rosig sieht die Zukunft der Löwen finanziell auch nicht aus. Für die kommenden Jahre wird wieder mit einem Fehlbetrag berechnet. Dieser Fehlbetrag beläuft sich dabei auf 1,6 Millionen Euro für die abgelaufene Saison und rund 2,2 Millionen Euro für die Saison danach. Der Grund hierfür sind regelrechte Fantasie-Gehälter und Gagen, die mit der sportlichen Realität alles andere als in Einklang stehen. Allein für den Transfer von Andrade-Salär wurde ein Darlehen über 800.000 Euro aufgenommen, jeder vernünftige Manager würde hier mit dem Kopf schütteln. In der 2. Bundesliga zahlten die Löwen am besten, doch das Resultat auf dem Rasen war ernüchternd.

Immerhin wieder in der 3. Liga

Platz 16 stand am Ende der Saison 2016/2017 zubuche und die Relegation ging verloren. Nachdem in der vergangenen Saison der Aufstieg in die 3. Liga gelang, müssen die Löwen wenigstens nicht mehr in der Regionalliga kicken. Immerhin werden die Kosten durch den Umzug in das Grünwalder-Stadion gesenkt, sodass Hoffnung auf eine Einsicht durchaus vorhanden ist.

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