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Skandal um Hitlergruß: 1. FC Lokomotive Leipzig zieht klare Konsequenzen

Foto: Team FC Lokomotive Leipzig/Imago/Picture Point

Beim 1. FC Lokomotive Leipzig aus der Regionalliga Nordost sorgten nun B-Jugendliche für einen handfesten Skandal. Denn sie posierten auf Anweisung des Co-Trainers für ein Foto mit dem Hitlergruß. Der Verein zog umgehend Konsequenzen nach dem Bekanntwerden des Vorfalls.

Jugendspieler des 1. FC Lokomotive Leipzig posieren mit Hitlergruß

Wie die Verantwortlichen des 1. FC Lokomotive Leipzig informierten, erlangten sie am Mittwochnachmittag Kenntnis über den Vorgang aus der B1-Jugendmannschaft. Teile dieses Teams hatten am vergangenen Wochenende auf dem Vereinsgelände für ein Foto mit dem Hitlergruß posiert. Dazu hatte sie der Co-Trainer der Mannschaft aufgefordert. Wie der Verein informierte, wurden nun zwei Nachwuchstrainer entlassen und einer davon aus dem Verein ausgeschlossen. Der Co-Trainer, der das Foto zu verantworten hat, erhielt darüber hinaus lebenslanges Hausverbot. Zudem wurde Strafanzeige gegen ihn erstattet. Zudem wurden die Spieler, die für das Foto posiert hatten, bis zum Saisonende vom Spielbetrieb suspendiert. In einer Mitteilung des Vereins hieß es:

Das ist ein Schlag ins Gesicht jedes Sportlers, Vereinsmitglieds und Menschen mit gesundem Menschenverstand. Beim Zeigen dieses Grußes handelt es sich nicht nur um den Straftatbestand der Volksverhetzung, er steht stellvertretend für die millionenfache Ermordung von Menschen in einem Unrechtssystem. Das ist also weder ein Kavaliersdelikt noch eine Provokation oder gar ein „Spaß“.

Pädagogische Workshops werden ausgeführt

Der 1. FC Lokomotive Leipzig betonte, dass er sich um seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. Aus diesem Grunde würden gemeinsam mit dem Landessportbund (LSB) und dem Fanprojekt Leipzig diverse pädagogische Workshops mit und für diese Jugendliche veranstaltet. Der Lok-Präsident Thomas Löwe sagte:

„Wir haben diesen unglaublichen Vorfall in den letzten beiden Tagen intensiv ausgewertet und sofort die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Dennoch möchten wir unserer pädagogischen Verantwortung als Verein gerecht werden und gemeinsam mit dem LSB, dem Fanprojekt und den Jugendlichen den Vorfall aufarbeiten.“

Robert Großpietsch vom Landessportbund fügte hinzu:

„Der 1. FC Lok hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet. Dass der Verein in diesem Fall so schnell reagiert hat, zeigt, dass der er dieses Thema sehr ernst nimmt. Wir als LSB haben weitere Hilfen angeboten, die der Verein bereits in Anspruch nimmt.“

Bei dem Leipziger Traditionsverein spielen nach eigenen Angaben mehr als 250 Kinder Fußball, darunter Jugendliche aus 22 Nationen. Und dies sei auch gut so, betonte der 1. FC Lokomotive Leipzig ausdrücklich.

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