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SpVgg Bayreuth

Von 1921 bis in die erfolgreichen 1970er

Es war der 23. Juli 1921, als sich die Fußballabteilung des TSV Bayreuth als Tuspo Bayreuth-Altstadt ausgliederte. Schließlich entstand durch eine weitere Abspaltung im Jahr 1925 die Freie SpVgg Bayreuth-Alstadt, die Teil des Arbeiter Turn und Sportbundes wurde. Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht in Deutschland an sich rissen, wurde der Dachverband aufgelöst. Erst nach dem zweiten Weltkrieg nahm die SpVgg Bayreuth von 1921 e. V. die alte Traditionslinie wieder auf. Aus sportlicher Sicht gab es erst im Jahr 1959 den ersten nennenswerten Erfolg, als die Mannschaft in die 2. Liga Süd aufstieg, in der sich anschließend drei Jahre am Spielbetrieb teilnahm. Zehn Jahre später, also 1969, ging es wieder in die zweite Liga, damals die Regionalliga Süd. Nach dem direkten Ab- und Wiederaufstieg konnte die SpVgg ab 1971 die erfolgreichste Zeit begehen. Auf dessen Höhepunkt erreichte Bayreuth 1979 den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd und konnte an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teilnehmen. Der Aufstieg misslang jedoch nach einem 1:1 und einem 1:2 gegen Bayer 04 Uerdingen.

Bayern im DFB-Pokal besiegt

Es gab einen weiteren Höhepunkt in der bisherigen Geschichte des Vereins: Am 12. Januar 1980 besiegte die Mannschaft den FC Bayern München im DFB Pokal. Die Bayern wurden noch im gleichen Jahr Deutscher Meister und die SpVgg Bayreuth konnte erst im Viertelfinale vom FC Schalke 04 gestoppt werden. Als die 2. Bundesliga in der Saison 1981/82 zum ersten Mal als eingleisige Liga organisiert war, musste Bayreuth am Ende der Spielzeit in die Bayernliga absteigen. Noch zweimal, 1985 und 1987 gelang die Rückkehr in die 2. Liga. In den Jahren 1988 bis 1990 belegte die Mannschaft stets einen Abstiegsplatz, konnte aber in den ersten beiden Jahren davon profitieren, dass Rot-Weiß Oberhausen beziehungsweise Kickers Offenbach keine Lizenz für die 2. Liga bekamen. Nach dem dritten Jahr war dann aber endgültig Schluss mit dem Profifußball in Bayreuth.

Finanzielle Schwierigkeiten und Absturz

Seit dieser Zeit musste der Verein sogar zwei Abstiege in die fünftklassige Landesliga hinnehmen. Ab dem Jahr 2001 konnte die Rückkehr in die Bayernliga gefeiert werden. Nach der Saison 2004/05 konnte der Aufstieg in die Regionalliga Süd erreicht werden, wo am Ende der folgenden Saison der 10. Platz gehalten werden konnte. Wegen der schlechten finanziellen Situation konnte die Klasse dennoch nicht gehalten werden. Trotz dieser traurigen Situation gelang es der Mannschaft, sich zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder für die Teilnahme am DFB-Pokal zu qualifizieren. Jedoch musste sich Bayreuth bereits in der ersten Runde den Kickers Offenbach mit 0:2 geschlagen geben. In der Saison 2007/08 gelang den Bayreuthern ein neuer Rekord: Sie konnten den FC Augsburg als Rekordmeister im Amateurbereich des Landes Bayern ablösen. Dadurch schaffte die Mannschaft auch die Qualifikation für die neue Regionalliga – allerdings verweigerte der DFB der SpVgg die Lizenz. Am Ende der Saison 2010/11 ging es sportlich noch weiter herunter: Die SpVgg stieg in die sechstklassige Landesliga ab. Doch eine Saison später war das Team wieder in der Bayernliga vertreten.

Ausgliederung der Herrenmannschaft in eigene Abteilung

Am 8. Mai 2013 beschlossen die Mitglieder der SpVgg Bayreuth in einer Hauptversammlung die Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft in die am 26. Juni 2013 gegründete Spielvereinigung Oberfranken Bayreuth von 1921 Spielbetriebs GmbH sowie die Erweiterung des Vereinsnamens um den bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken auf Spielvereinigung Oberfranken Bayreuth von 1921 e.V. Hierfür stimmten 104 der 116 anwesenden Mitglieder. Der Verein hält 60 Prozent der Anteile an der Spielbetriebsgesellschaft. Die anderen 40 Prozent sind auf die Familie des Weismainer Bauunternehmers Alois Dechant und dem Strahlrohrfabrikanten Franz Stegner aufgeteilt. Im Jahr 2014 stieg Bayreuth in die Regionalliga Bayern auf und erreichte in der Saison 2014/15 einen beachtenswerten 6. Platz.

Die Spielstätte der SpVgg Bayreuth

Die Spielstätte der SpVgg Bayreuth ist das Hans-Walter-Wild-Stadion, manchmal wird aber auch im Waldstadion Weismain gespielt. Bau des städtischen Hans-Walter-Wild-Stadion begann im Jahr 1967. Am 23. Mai 1973 wurde es schließlich mit einem Freundschaftsspiel gegen die Kickers Offenbach eingeweiht. Seit dieser Zeit wird regelmäßig dort von der SpVgg Fußball gespielt. Die letzte Renovierung fand im Jahr 1992 statt. Dreimal war das Stadion bisher ausverkauft, 1979 beim Bundesliga-Aufstiegsspiel gegen Bayer Uerdingen sowie 1980 beim Pokalspiel gegen den FC Bayern München und zuletzt 1987 bei der Bayernligapartie gegen TSV 1860 München. Insgesamt passen rund 21.500 Zuschauer in das Stadion, das auch als Leichtathletikanlage genutzt wird.

So läuft es in der neuen Saison

Die neue Saison begann für die SpVgg recht gut mit einem 2:0 Erfolg am ersten Spieltag gegen den FV Illertissen. Allerdings müssen sich die Fans bis zum nächsten Spiel noch etwas gedulden, da die Partie in Seligenporten auf den 15. August verschoben worden ist. Stattdessen steht am 25. Juli das nächste Heimspiel gegen den FC Ingolstadt II auf dem Programm. Für den sportlichen Leiter Wolfgang Mahr keine glückliche Situation, wie er gegenüber dem nordbayerischen Kurier unmissverständlich zum Ausdruck brachte: „Eigentlich haben wir zwei Saisonstarts. Das ist ein Unding. Zwar wissen wir nach den Partien gegen diese beiden starken Gegner schon, wo wir ungefähr stehen, aber in den Spielrhythmus kommt man mit dieser Pause nur schwer“, sagt Mahr. „Aber den Ingolstädtern geht es ja ähnlich, die sind auch am 2. Spieltag spielfrei.“ Hier die anstehenden Spiele in der Hinrunde:

  • 1. Spieltag: FV Illertissen (H), 2:0
  • 2. Spieltag: SV Seligenporten (A, verlegt auf 15. August)
  • 3. Spieltag: FC Ingolstadt 04 II (H, am 21. Juli)
  • 4. Spieltag: VfR Garching (A, am 29. Juli)
  • 5. Spieltag: Greuther Fürth II (H, am 04. August)
  • 6. Spieltag: FC Unterföhring (A)
  • 7. Spieltag: 1. FC Schweinfurt 05 (H)
  • 8. Spieltag: VfB Eichstätt (A)
  • 9. Spieltag: FC Pipinsried (H)
  • 10. Spieltag: FC Augsburg II (A)
  • 11. Spieltag: FC Bayern München II (H)
  • 12. Spieltag: spielfrei
  • 13. Spieltag: 1. FC Nürnberg II (A)
  • 14. Spieltag: FC Memmingen (H)
  • 15. Spieltag: Wacker Burghausen (A)
  • 16. Spieltag: TSV Buchbach (H)
  • 17. Spieltag: TSV 1860 Rosenheim (A)
  • 18. Spieltag: SV Schalding-Heining (H)
  • 19. Spieltag: TSV 1860 München (A)

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