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SpVgg Unterhaching

Die Spielvereinigung Unterhaching ist ein Traditionsverein aus der Gemeinde Unterhaching im Landkreis München. Der Verein spielte in seiner langjährigen Geschichte auch oftmals im bezahlten Fußball eine Rolle, ist in den letzten Jahren allerdings wieder in die Viertklassigkeit abgestürzt. In der vergangenen Saison gelang der Wiederaufstieg in die 3. Liga, in der sich die Mannschaft zwischen 2007 und 2015 etabliert hatte. Das Ziel ist klar: So soll es wieder werden. Wir haben einen Blick auf die Geschichte und die bisherigen Erfolge der Mannschaft geworfen.

Die Geschichte zwischen 1925 und 1944

Der Verein begann als Fußballabteilung des TSV Hachinger Tal. Erst am 1. Januar 1935 spaltete sich diese Abteilung als eigenständiger Verein ab und wurde unter dem Namen SpVgg Unterhaching gegründet. Die Gemeinde stellte dem Verein vier Jahre später sogar einen eigenen Fußballplatz zur Verfügung: An der Jahnstraße. Die ersten sportlichen Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. 1931 erfolgte der Aufstieg in die B-Klasse, kurz danach in die A-Klasse. Doch die Freude währte nur von kurzer Dauer, da der Verein nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wegen „politischer Unzuverlässigkeit einiger Mitglieder“ 1934 aufgelöst. Danach wurde der Verein bis 1944 von verschiedenen Personen weitergeführt.

Von 1945 bis 1975

Im Oktober 1945, also kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs, wurde der Spielbetrieb wiederaufgenommen. Da das Geld in der damaligen Zeit mehr als knapp war, reisten die Spieler oftmals zu den Auswärtsspielen mit dem Fahrrad an. Zur Belohnung bekamen diese dann in vielen Fällen Nahrungsmittel. Die nächsten 20 Jahre waren davon geprägt, dass die Mannschaft zwischen der A- und B-Klasse hin und her pendelte. 1960 gelang schließlich der Aufstieg in die Kreisliga. Turbulent ging es bis 1975 mit dem Fahrstuhlfahren immer weiter.

 

Erfolge in der 1. und 2. Liga

1981 ging es dann aufwärts, als erstmals der Aufstieg in die Amateur-Oberliga gefeiert werden konnte und 1983 schon zum ersten Mal an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilgenommen wurde. 1989 gelang das dann zum ersten Mal, die Freude währte aber nur ein Jahr. 1992 gelang der zweite Aufstieg, diesmal konnte sich Unterhaching länger in der 2. Liga halten. 1999 schaffte es die SpVgg sogar in die Bundesliga, wo sie zwei Jahre mitwirken konnte. Nachdem der Abstieg also im Jahr 2001 erfolgte, pendelte die Mannschaft zwischen der damals drittklassigen Regionalliga Süd und der 2. Bundesliga. Als die 3. Liga gegründet wurde schaffte es der Verein, sich dort zu etablieren, bis eben der Abstieg nach der Saison 2014/15 die Mannschaft in die Drittklassigkeit drängte. Es dauerte aber nur zwei Jahre, bis der Wiederaufstieg gelang. In der Aufstiegsrunde für die 3. Liga konnte sich Unterhaching gegen den SV Elversberg mit 3:0 und 2:2 durchsetzen.

Die Erfolge der SpVgg Unterhaching

Auch, wenn die SpVgg insgesamt nur zwei Spielzeiten in der höchsten deutschen Spielklasse verweilen konnte und nie offizielle internationale Erfahrungen sammeln konnte, so gibt es doch einige erwähnenswerte Erfolge, die der Verein vorzuweisen hat:

  • 1976: Aufstieg in die A-Klasse
  • 1977: Aufstieg in die Bezirksliga
  • 1979: Aufstieg in die Landesliga
  • 1981: Aufstieg in die Bayernliga, damals dritthöchste Spielklasse
  • 1983: Meister der Bayernliga
  • 1988: Meister der Bayernliga
  • 1989: Meister der Bayernliga und Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • 1992: Meister der Bayernliga und erneuter Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • 1995: Meister der neugeschaffenen Regionalliga Süd und dritter Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • 1999: Aufstieg in die Bundesliga, Abstieg nach zwei Spielzeiten
  • 2000: Höchste Platzierung der Vereinsgeschichte (Platz 10 in der Bundesliga)
  • 2001: Deutscher Hallenmeister
  • 2003: Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinales, Meister der Regionalliga Süd und vierter Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • 2008: Qualifikation zur neu geschaffenen 3. Liga und Gewinn des Bayerischen Toto-Pokals
  • 2012: Gewinn des Bayerischen Toto-Pokals
  • 2015: Gewinn des Bayerischen Toto-Pokals
  • 2017: Meister der Regionalliga Bayern und Aufstieg in die 3. Liga

Die Spielstätte der SpVgg Unterhaching

Eigentlich heißt das Stadion „Am Sportpark“, seit 2013 ist es jedoch durch einen Sponsorenvertrag in „Alpenbauer Sportpark“ umbenannt. Es wurde im April 1992 erbaut und befindet sich im Besitz der Gemeinde Unterhaching. Nach dem unerwarteten Aufstieg der SpVgg in die 1. Bundesliga wurde es 1999 noch einmal ausgebaut und den Statuten des DFB angepasst. Bis dahin bot das Stadion etwa 11.000 Zuschauern Platz, inzwischen ist Platz für 15.053 Menschen. Natürlich hat es schon einige Höhepunkte dort gegeben:

  • Das erste ausverkaufte Erstligaspiel fand am 4. Spieltag der Saison 1999/2000 gegen den VfB Stuttgart statt
  • In der Rückrunde sah das Stadion die Derbys gegen den TSV 1860 München und dem FC Bayern
  • Am 17. Juli gab es ein offizielles Länderspiel zwischen der deutschen Frauen Nationalmannschaft gegen England
  • Am 11. Oktober 2010 gab es ein Testspiel zwischen der U21 Deutschland und der U21 der Ukraine

So geht es in der kommenden Saison weiter

Mit Trainer Claus Schromm wird die SpVgg Unterhaching weiterarbeiten und in die Saison der 3. Liga starten. Mit Neuzugängen hält sich der Verein vornehm zurück, lediglich

  • Thomas Hagn (VfB Stuttgart II)
  • Stefan Schimmer (FC Memmingen)

wurden verpflichtet. Dafür kommen fünf Spieler aus der eigenen Jugend zur 1. Herrenmannschaft. Ziel für die kommende Saison ist es, sich wieder in der 3. Liga zu etablieren. Dass es irgendwann einmal eine Rückkehr in die 2. Bundesliga geben wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Dafür hat sich die SpVgg zu sehr auf die Ausbildung von Spielern eingestellt, die später mit Gewinn an andere, höherklassige Vereine weitergegeben werden.

SpVgg Unterhaching
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