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SV Heimstetten

Früher war die sogenannte “Bayernliga” die höchste Spielklasse im bayrischen Fußball, heute ist es nur noch die zweithöchste hinter der Regionalliga Bayern. Die Bayernliga ist somit fünftklassig, sie besteht allerdings aus zwei Staffeln, sodass sich in Bayern insgesamt 37 Clubs die Ehre, fünftklassig zu spielen, ans Revers heften dürfen. Dazu zählt auch der SV Heimstetten, der als im Dunstkreis von München gelegener Club in der Staffel Süd antritt. Der SV Heimstetten zählt mit seinen gerade 50 Jahren Existenz im deutschen Fußball zu den jüngeren Clubs. Heimat des Vereins ist die Gemeinde Kirchheim, deren Ortsteil Heimstetten knapp 7.000 Einwohner zählt. Da mutet die Zahl von 5.000 Zuschauern, die der Sportpark Heimstetten fasst, beinahe ein bisschen überdimensioniert an.

Historie des SV Heimstetten

Zumal der Ort bis in die 1950er Jahre noch stets weniger als 600 Einwohner zählt. Doch seit Heimstetten 1972 eine S-Bahn-Haltestelle mit direkter Verbindung ins Zentrum von München erhielt, ist die Einwohnerzahl aufgrund der attraktiven Wohnlage sprunghaft gestiegen. Das erklärt auch den vergleichsweise späten Gründungstermin dieses Vereins. Einen Sport- bzw. Fußballverein aus der Taufe zu heben, lohnte sich eben erst, als es genügend Interessenten in der unmittelbaren Umgebung gab. Dementsprechend tummelte er sich in den ersten Jahrzehnten seiner Existenz auch nur in den diversen Kreisligen des Bayrischen Fußballverbands.

Und ebenso logisch ist der spätere Aufstieg des SV Heimstetten in höhere Regionen, angesichts der Sozialstruktur der neu Zugezogenen in diesem Vorort von München. Und so ging es 1993 erstmals in die Bezirksliga, es folgten immer weitere Aufstiege, ehe man 2003 in die damals viertklassige Bayernliga aufstieg. Zwar ging es dann auch wieder runter, es folgte aber nicht der totale Absturz, wie man es oft erlebt. Stattdessen gelang es, sogar in die Regionalliga Bayern aufzusteigen, die man aber auch wieder verlassen musste. Aktuell spielt man also in der fünftklassigen Bayernliga. Dort wurde man in der letzten Saison 6., hatte also mit einem erneuten Abstieg nichts zu tun.

Bekannte ehemalige Spieler und Trainer beim SV Heimstetten

Allzu lang ist die Liste der bekannten Namen aus diesem Club nicht, was kaum verwundern dürfte. Wer wirklich talentiert ist, findet im Münchner Raum auch schon in der Jugendzeit genug Clubs, die besser dastehen als der SV Heimstetten. Und doch gab es einige Namen in den früheren Kadern des SV Heimstetten, die man zumindest als Fußballinteressierter auch heutzutage noch kennt:

  • Stefan Lexa (später Eintracht Frankfurt und Nationalspieler für
    Österreich)
  • Sebastian Backer (vorher FC Bayern München und MSV Duisburg)
  • Marcel Richter (später TSV 1860 München)
  • Maximilian Riedmüller (später Ersatztorwart beim FC Bayern München,
    gewann 2013 mit dem Club die Champions League)

Eine weitere bemerkenswerte Personalie liegt in dem Nigerianer Ngemba Evans Obi, der nur für die II. Mannschaft des SV Heimstetten in der Kreisliga spielte. Aufgrund von Personalnot im Tor der Nationalmannschaft von Nigeria wurde er aber als Ersatztorwart für ein Länderspiel gegen Kolumbien nominiert. Auch wenn er dabei nicht zum Einsatz kam, sorgte dies schon für einiges an Aufsehen.Ebenso bemerkenswert ist der Einsatz von Berkan Göktan für den SV Heimstetten, da dieser nach und nicht vor dessen Karriere als Profifußballer über die Bühne ging. Allerdings spielte er auch nur ein einziges Mal für den Club, was diesem dennoch einiges an Aufmerksamkeit in der näheren Umgebung einbrachte.

Heimat des SV: der Sportpark Heimstetten

Offiziell hat auch das Stadion des SV Heimstetten inzwischen sogar einen Sponsorennamen: “Forever Sportpark Heimstetten” heißt die Spielstätte des Bayernligisten seit einiger Zeit. Errichtet wurde der Sportpark Heimstetten in seiner aktuellen Form im Jahr 2001, zuvor war man auf dem “Sportgelände Gruber Straße” zu Hause, was einen Eindruck davon vermittelt, dass der SV Heimstetten bis dahin ein ganz gewöhnlicher Bezirksligaclub war, ehe sein ständiger Aufstieg eine Vergrößerung der Anlage nötig machte. Heute fasst das “Stadion”, das immerhin ein echte Haupttribüne mit 198 Sitz- und 500 Stehplätzen besitzt, 5.000 Zuschauer, die aber nie erreicht werden. Außerdem besitzt man eine elektronische Anzeigetafel und einen Extrablock für Gästefans, der zumindest bei einem Aufstieg in die Regionalliga Bayern nicht erst neu eingerichtet werden müsste. Zum Sportpark gehören noch weitere Spielfelder, die allesamt mit Flutlicht ausgerüstet sind.

Sonstiges rund um den SV Heimstetten

Seit einigen Jahren hat man eine Partnerschaft mit der Deutsch-Fußball-Canadian-Academy (DFCA), zu der eine Art Farmteam mit kanadischstämmigen jungen Spielern gehört, die in Deutschland bzw. in der Region leben. Immerhin ein Spieler aus diesem Farmteam schaffte in den letzten Jahren den Sprung zu einem kanadischen Proficlub, nämlich Justin Ammar zum FC Edmonton. Einziger Fanclub des Teams sind die Hoaschdenger Buam, die sich 2012 gründeten und das Team auch auswärts unterstützen. Mit aktuell über 40 Mitgliedern ist man ziemlich stolz auf diesen Fanclub, den “nicht mal manches Drittliga-Team” habe, so ist aus dem Umfeld des SV Heimstetten zu hören. Da mag die Übertreibung die Mutter der Porzellankiste seien, doch tatsächlich sorgen sie für fast immer echte Fußballatmosphäre rund um die Spiele des SV Heimstetten.

Gegenwart und Zukunft beim SV Heimstetten

Namhafte Zugänge hat man vor dieser Saison 2017/18 in der Fünftklassigkeit nicht zu berichten, sodass Trainer Heiko Baumgärtner weitgehend auf den Stamm aus der letzten Saison bauen kann, die man wie erwähnt als guter 6. abschloss, ohne in den Kampf um den Aufstieg eingreifen zu können. Ob das in der Saison möglich sein wird, muss man abwarten. Natürlich hätte man im Verein nichts dagegen, wieder in die Regionalliga Bayern aufzusteigen. Allerdings dürfte es dort schwierig sein, sich dauerhaft zu halten, auch wenn der Club recht finanzstarke Sponsoren hinter sich weiß. Aber das gilt für viele Clubs im Fußball in Bayern, weshalb auch alles jenseits der Regionalliga nichts als eine Fata Morgana bleiben kann. Wobei man im Club seriös genug ist, dies realistisch einzuschätzen.

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