Anderthalb Wochen vor dem Ligastart stottert beim 1. FC Köln noch etwas der Offensivmotor. Im Franz-Kremer-Stadion in Köln kam der Bundesligist gegen den Zweitligisten VfB Stuttgart nicht über eine Nullnummer hinaus. Allen voran im ersten Durchgang konnten die Domstädter ihre Überlegenheit nicht nutzen.

Sowohl der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart nutzten das Testspiel am Mittwoch als wichtige Standortbestimmung und so beorderten beide Trainer weitestgehend ihre besten Spieler in die Startelf. Im ersten Durchgang dominierten die Kölner das Geschehen und konnten sich einige gute Chancen erspielen, doch die offensive Durchschlagskraft ließ zu wünschen übrig. Die Schwaben hatten ihrerseits Mühe mit dem Pressing der Geißböcke, verbuchte aber kurz vor dem Seitenwechsel durch einen Fernschuss von Alexandru Maxim eine gute Gelegenheit.

VfB Stuttgart in 2. Halbzeit stärker

In der Pause haben VfB-Coach Hannes Wolf im großen Stil gewechselt und tauschte die gesamte Elf aus. Auch die Kölner wechselten zahlreich, wobei der VfB Stuttgart besser ins Spiel fand und sich Oberwasser erkämpfte. Die Stöger-Elf hatte hingegen nach den vielen Wechseln etwas den Faden verloren.

Nachdem es im weiteren Spielverlauf auch viel Leerlauf gab, kam der Zweitligist in der Schlussphase dem Sieg durchaus nahe. Erst vergab Simon Terodde in aussichtsreicher Position, bevor Toni Sunjic das Leder knapp neben den Kasten setze. Kurz vor Schluss rettete FC-Keeper Sven Müller mit einer starken Parade gegen Joel Sonora, sodass es letztlich beim leistungsgerechten 0:0-Unentschieden blieb. Das war vor allem den beiden Torhütern zu verdanken, die während des gesamten Spiels einige Glanzparaden zeigten.

VfB-Trainer Wolf zeigte sich nach der Partie zufrieden: „In der zweiten Hälfte hatten wir mehr Spielanteile. Unter dem Strich war es für den jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung ein ordentlicher Test. Alle Spieler sind gesund geblieben, das ist sehr wichtig.“